Zivildienst Bundeswehr

Öffentlicher Dienst Bundeswehr

Die Bundeswehr beispielsweise stellte Uniformen zur Verfügung, in der Regel einen Aufenthaltsort und auch Mahlzeiten zu allen drei Mahlzeiten. Informationen für interessierte Eltern rund um die Entscheidung für oder gegen Zivildienst und Bundeswehr. Zum anderen: Ja, Sie können sich weiterhin bei der Bundeswehr bewerben, wenn Sie zuvor den Militärdienst abgelehnt und Zivildienst oder einen FSJ geleistet haben. Jeder, der Mitglied der Bundeswehr ist oder seinen Dienst bei der Bundeswehr/Zivildienst leistet, hat Anspruch auf eine so genannte kostenlose Fürsorge.

mw-headline" id="Allgemeines">Allgemeines[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Die in der BRD zum Zeitpunkt der allgemeinen Militärdienstpflicht für anerkanntermaßen Verweigerer war der Zivildienst in Deutschland die gebräuchlichste Art des Militärdienstes. Beispielsweise waren im Jahr 2009 90.555 Verweigerer aus Gewissensgründen gemeinnützig, die meisten davon im Sozialbereich, darunter Krankenhäuser und Seniorenheime. Im Jahr 2011 sind mit der Einstellung der Präsenzpflicht die vergangenen Dienstbeziehungen ausgelaufen, und seit 2012 gibt es in Deutschland keinen öffentlichen Dienst mehr.

Mit dem 2011 gegründeten Freiwilligendienst wurde ein Teil der Mitarbeiter in Sozialeinrichtungen abgelöst, die seit dem Jahr 2011 nicht mehr beschäftigt sind. Die Freiwilligenarbeit steht allen Menschen, unabhängig von Geschlecht, Alter und Staatsangehörigkeit, offen und erstreckt sich je nach vertraglichem Verhältnis über 6-24 Jahre. Die Wahl zwischen Wehrdienst mit Kriegswaffe und Zivildienst ist im GG der BRD nicht geregelt.

"In Deutschland wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen durch das Zivilen Dienstgesetz festgelegt, das am I. Januar 1961 inkrafttrat. Als erster Zivildienstleistender war Berthold Morlock dabei, der schon vor der Untersuchung seinen eigenen Platz in einem Sanatorium und Pflegeheim hatte. Der öffentliche Dienst wurde vom Bundesministerium für den öffentlichen Dienst verwaltet.

Ähnlich wie beim Bundeswehrbeauftragten gab es den Bundesbeauftragte für den Zivildienst, an den sich die Zivildiener mit Petitionen und Klagen wendeten. Die Dienstleistung wurde bis 1972 als "Ziviler Ersatzdienst" bezeichnet. Anstelle des Sozialdienstes konnte ein anderer Auslandsdienst oder ein Freiwilligenjahr absolviert werden. Beide dauerten mehr als der öffentliche Service, die APDiA mehr als zwei Monaten als der öffentliche Service ( 14b Abs. 1 S. 1 Nr. 1 ZDG), der FSJ mehr als zwölf aufeinander folgende Kalendermonate ( 14c Abs. 1 S. 2 ZDG).

Beide wurden viel weniger entlohnt als der Zivildienst, weil sie Freiwillige waren. Wären die anerkannten Verweigerer aus Gewissensgründen in der Lage gewesen, eine sechsmonatige Beteiligung am Zivil- oder Katastropheschutz nachzuweisen, wäre ihre Verpflichtung zur Erbringung des öffentlichen Dienstes in der Friedenszeit abgelaufen. Auch Polizeibeamte in der Berufsausbildung und die katholischen Pfarrer wurden nicht konsultiert. Die Zivildienstleistung erfolgte an einer vom Bundesministerium anerkannten Raststätte.

Jedes Zivildienstbüro musste sicherstellen, dass der ZDL die Neutralität des Arbeitsmarktes aufrechterhält, d.h. nur 1/8 einer Stelle besetzt wurde. Jeder geeignete Einberufene, der den Militärdienst nach 4 Abs. 3 des Grundgesetzes aus Glaubens- und Gewissensgruenden ablehnte, konnte zum Zivildienst hinzugezogen werden. Häufig wurde als Mißverständnis angesehen, daß davon ausgegangen wurde, daß wehrunfähige Menschen zum Zivildienst eingezogen werden konnten.

Das war nicht der Fall, denn der Zivildienst war ein Ersatzbediensteter nur für den Falle, dass der Militärdienst aus Gewissensgründen nicht geleistet werden konnte. Wenn also ein Mann als wehrunfähig klassifiziert wurde, konnte er nicht zum Zivildienst gerufen werden. Jeder, der das Alter von 25 Jahren erreicht hatte, konnte nicht mehr zum Zivil- oder Zivildienst eingezogen werden, es sei denn, er wurde über das Alter von 25 Jahren hinaus aufgeschoben, z.B. weil er in der Vorbildung war.

In den meisten Fällen wurde der verlängerte alternative Zivildienst dadurch begründet, dass frühere Wehrpflichtige für militärische Übungen eingesetzt werden konnten, weshalb der Zivildiener eine größere Dienstzeit zurücklegen musste, um entschädigt zu werden. Der Zivildienst war daher in den meisten Fällen mit einem Höchststand von fünf vollen Lebensmonaten (20 Lebensmonate Zivildienst mit 15-monatigem Militärdienst im Zeitabschnitt 1984 bis 1990) über einen langen Atem.

Ab 2004 bis zur Einstellung des Zivildienstes im Jahr 2011 war die Dienstzeit gleich. 1.4. 1957No12 Monat Der Zivildienst wurde zunächst nicht festgesetzt, obwohl nach Art. 4 GG bereits 1949 das Recht auf Ablehnung vorlag. 1.7. 196218 Monate18 Monate18Mit dem Militär- oder Zivildienst sind Persönlichkeiten, die im Bergbausektor gearbeitet haben oder die das Meer befahren haben, nicht verpflichtet.

Der ZDL, der zwischen dem I. Aug. 1977 und dem I. Dez. 1977 nach dem so genannten Ansichtskartenverfahren abgelehnt hat, musste 18 Monaten dienen. Wer am Kürzungsstichtag mehr als die jetzt benötigte Zeit aufgewendet hat, kann den gesamten Zeitraum abschließen oder auf Verlangen frühzeitig aussteigen.

Der Wegfall des öffentlichen Dienstes wird zum Teil durch den Föderalen Freiwilligendienst ausgeglichen, der am I. Juni 2011 eingerichtet wurde. Diejenigen, die gemeinnützige Dienste leisteten, wurden von staatlich anerkannte Institutionen für eine Vielzahl von Zivilaufgaben hinzugezogen. Hierbei lag der Schwerpunkt der Tätigkeit oft auf Public Relations und Education, je nach Abteilung auch vermischt mit praktischer Naturarbeit (Lebensraumpflege, Kartierung etc.).

Die Zivildienstleistenden haben während ihrer Amtszeit die gleiche Vergütung erhalten wie die Wehrdienstleistenden der Bundeswehr. Tatsächlich erhalten die Zivildienstleistenden jedoch in der Praxis in der regel Barleistungen ("mehr Geld") für den Verlust von Sacheinlagen, da die Wehrdienstleistenden gewisse Sacheinlagen erhalten, die eine Person, die Zivildienst leistet, normalerweise nicht erhalten hat. Die Bundeswehr beispielsweise lieferte Uniformen, in der Hauptsache einen Schlafplatz und auch Essen zu allen drei Mensen.

Dafür erhielt ein ZDL eine finanzielle Vergütung, wenn die Dienstleistung ihm diese Dienstleistungen nicht anbieten konnte. Das Grundgehalt wurde in drei Gehaltsstufen eingeteilt: Gehaltsstufe 1 (9,41 Euro/Kalendertag) ab Dienstbeginn, Gehaltsstufe 2 (10,18 Euro/Kalendertag) in der Regel ab dem vierten Betriebsmonat und die dritte Gehaltsstufe (10,95 Euro/Kalendertag) in der Regel ab die siebte.

Darüber hinaus hat jeder Sozialdienstleistende ein Sondergeld ("Weihnachtsgeld") in Hoehe von 172,56 ? sowie ein Kündigungsgeld von bis zu 690,24 ? erhalten. Auch an den ZDL (damals im vergangenen Dienstmonat), der im Monat November nicht mehr im Einsatz war, wurde das Jahresweihnachtsgeld gezahlt. Außerdem hatte der Sozialdienstleistende einen Sachbezug (Kleidergeld: 1,18 EUR/Tag; Mobilitätszuschlag: wenn in einer Dienstunterkunft gewohnt wurde und die Distanz zwischen dem Dienstsitz und dem Wohnsitz mehr als 30 Kilometer betrug: 0,51 EUR/km/Monat, max. 204 EUR/Monat); das Unterhaltsgeld (maximal 7,20 EUR/Tag = zweifacher Unterhaltssatz) wurde bewilligt, wenn sich das Amt und der ZDL zu Jahresbeginn auf den Wegfall der Sachleistung einigten.

Diejenigen, die Zivildienst leisteten, waren von der Krankenversicherung des Staates gedeckt wie die Wehrpflichtigen (kostenlose Sozialfürsorge). Das Amt für den öffentlichen Dienst bezahlte die monetären und geldwerten Vorteile, die der Person, die im Auftrag des Staates den öffentlichen Dienst ausübt, zu gewähren sind (Richtlinien für den öffentlichen Dienst F3 2.1). Der vom Beamtenamt ausgezahlte Betrag wurde vom Bundesministerium im Zuge der Quartalsabrechnung zurückgezahlt (Richtlinie F2 2 Nr. 1), soweit er nicht vom Beamtenamt selbst zu übernehmen war (§ 6 ZDG).

Das Zivildienstgehalt und das Kündigungsgeld waren abgabenfrei. Allerdings wurde das Kündigungsgeld als Teil des Einkommens der Person, die Zivildienst leistet, in das Erziehungsgeld einbezogen. Zusätzlich zu seinem Zivildienst könnte der Sozialdiener auf Wunsch eine minderjährige oder selbständige Erwerbstätigkeit ausüben, wenn dies ihn nicht an der Ausübung seiner Amtspflichten hindert. Zusätzlich zu den Angaben über den Service wurden auch andere Sachen wie der Zivile Dienstausweis aufbereitet.

Dies erfolgte in der Regelfall durch die zuständige Gesundheitsbehörde oder einen "Beamtenarzt" (Vertragsarzt der Föderation). Aus diesem Grund musste die Abteilung den Termin mit dem Arzt abstimmen, bevor der Zivildienstleistende seine Arbeit aufnahm. Zusammen mit den vom BFM an das Büro übermittelten Dokumenten hat es das Formblatt Offizieller Auftrag zur Durchführung einer Einstellungsprüfung aufgesetzt. Wären die Dokumente zu Beginn des Dienstes nicht verfügbar, z.B. wegen einer kurzen Einberufungsfrist, könnte der Dienst bei der zuständigen Verwaltungsabteilung eine Ersatzkopie einholen.

Diejenigen, die gemeinnützig arbeiten, bekamen oft ermäßigten Zugang zu staatlichen Institutionen wie z. B. Museum oder Schwimmbad. Auch für die Heimreise mit der Deutsche Bundesbahn wurde der Bürgerdienstausweis als Ticket genutzt. Wenn es der Service zulässt, sollten Zivildiener zu einem Einführungskurs in eine Zivildienstleistungsschule bestellt werden. Darüber hinaus konnte der Zivildiener einen speziellen Lehrgang in einer gemeinnützigen Schule absolvieren, der ihn für die Tätigkeit in seinem Büro ausbildet.

Dabei handelte es sich beispielsweise um einen Krankenpflegekurs oder eine Sanitäterausbildung für gemeinnützige Personen im Notfalldienst. Die Person, die im Rahmen der Trainingskurse Zivildienst leistet, lebte in der Regel in der Schule für Zivildienst. Der Dienstleister konnte an den in der Regelfall für Schulungen kostenlosen Wochenende von seiner Abteilung nicht zur Erbringung von Dienstleistungen beigezogen werden. Die Person, die Zivildienst leistet, war berechtigt, wenn sie es wünscht, an zivilgesellschaftlichen Weiterbildungsseminaren teilzunehmen. Die Person hat die Möglichkeit, sich weiterzubilden.

Diese Berechtigung galt jedoch nur für Veranstaltungen in der jeweiligen Landesregion, in der sich die Dienstleistung befindet. Bei bis zu zwei Seminaren musste der Dienst den Sozialdienstleistenden freigeben und die Reisekosten übernehmen. Würde die Dienstleistung jedoch vereinbart und auch die anfallenden Gebühren übernommen, könnten mehr als zwei weitere Kurse und Kolloquien in anderen Regi nationen absolviert werden.

Darüber hinaus unterstützte das BAföG auf Wunsch gewisse Aus- und Weiterbildungsmassnahmen. Im Bedarfsfall sollte dem Sozialdiener zu diesem Zweck auch ein besonderer Urlaub gewährt werden. Ausschlaggebend für die Wochenarbeitszeit waren die Arbeitszeitenregelungen für die Vollzeitbeschäftigten des Büros. 4 Die Urlaubsansprüche des Sozialdienstleistenden wurden dagegen ab dem Stand vom 16. Mai 2010 auf 1 Tag/Monat des Dienstes festgelegt.

5 ] Das bedeutet, dass jeder Sozialdienstleistende 6 Tage Beurlaubung hatte. Ausgenommen waren die Dienstleister, die vor dem Stichtag des Jahres 2010 beschlagnahmt wurden; sie hatten noch das Recht auf 20 Tage. Zivildiener, die während der Übergangsphase (Juli 2010-Dezember 2010) ihren Einsatz verrichtet haben, hatten die Gelegenheit, ihren Einsatz auf 9 Kalendermonate zu verlängern und die gesamten 20 Tage frei zu geben.

Die Dienstleistung war an das Arbeitsstundengesetz und an kollektive oder interne Arbeitszeitverträge geknüpft. Gäbe es keine Regelungen für Vollzeitbeschäftigte, müsste der Sozialdiener für Bundesbedienstete nach der Arbeitszeitregelung eingestellt werden; in der Realität galt diese Regelung nicht. Während der ersten drei Monate des Dienstes durften Beamte keine Ueberstunden machen. Für den Zivildienst war Schicht- und Nachtbetrieb erlaubt, sofern dieser auch von Vollzeitbeschäftigten durchgeführt wurde.

Der Nachdienst im Sinn des Führers des Zivildienstes war jeder Einsatz zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr. Nacht- oder Schichtarbeit, die nur von Personen durchgeführt wird, die Zivildienst leisten, war nicht erlaubt. Es wurde keine finanzielle oder Freizeitvergütung für die Arbeit an Sonn-, Feier- oder Nachtschichten gewährt.

Zivildiener, die am Freitag, den 23. Mai zwischen 18.00 Uhr und Mitternacht gedient haben, sollten von ihrem Gottesdienst eine kleine Spende bis zu einem Betrag von 10 EUR mitnehmen. Das Kabinett hat am 16. Mai 2010 entschieden, den Wehr- und Zivildienst mit Wirkung zum 11. Juni 2011 auszusetzen. "Men können ab dem Alter von achtzehn Jahren zum Einsatz in der Armee, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverein aufgefordert werden.

So könnte man die Berufung zum Gottesdienst ganz unkompliziert auszusetzen, ohne das Basic Law zu verändern. Die Tatsache, dass der Bericht der Kommission, in dem auch die Harmonisierung der Dienstzeiten empfohlen wurde, auch die Folgen einer möglichen Suspendierung der Militärpflicht behandelte, führte zu einer allgemeinen Debatte über die Fortsetzung der Militärpflicht in Deutschland. Seit dem 1. Januar 2010 werden Menschen, die Zivildienst leisten, nur noch auf eigenen Antrag eingezogen.

Letzter möglicher Zeitpunkt für eine freie Berufung war der 11. Juni 2011. Am 11. Juni 2011 endete das letztmalige verbleibende Zivildienstverhältnis, auch wenn eine Zusage für mehr als sechs Monaten getroffen wurde. Seitdem gibt es in Deutschland auf unbegrenzte Zeit keinen Zivildienst mehr.

Die zahlreichen Kritiken am Zivildienst in Deutschland sind im Wesentlichen Kritiken an der Einberufung im Allgemeinen. Es wurde als unfair erachtet, dass die Selektion der Menschen ausschließlich aus militärischer Sicht erfolgte und dass Menschen, die tatsächlich für den Zivildienst geeignet waren, somit von jeder dienstlichen Verpflichtung ausgenommen wurden. Damit wurde der Diskussion über die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Militärdienst ein neuer Punkt hinzugefügt, da der Zivildienst für sie nicht erlaubt war/muss nicht sein, obwohl sie dazu angehalten wurden, ein Freiwilliges Sozialjahr (FSJ) zu absolvieren, das im Design dem Zivildienst sehr nahe kam.

Die Tatsache, dass der Zivildienst tatsächlich den Militärdienst als Hauptverdienst ersetzt hatte, als der Militärdienst ausgesetzt wurde und damit der Militärdienst zum tatsächlichen Ersatzverdienst wurde, wurde als allgemein schwierig erachtet. Einer der Hauptgründe für die Erhaltung der Präsenzpflicht wurde daher in der Erhaltung des zivilen Dienstes gesehen. Einer der Hauptgründe für die Erhaltung der Präsenzpflicht war der Zivildienst. Zum Beispiel waren im MÃ??rz 2010 77.437 MÃ?nner im Zivildienst[11], wÃ?hrend nur 32 MÃ??nner zur gleichen Zeit arbeiteten.

Die Abteilungen kritisierten den Mangel oder die Unzulänglichkeit der Schulung für die Sozialarbeiter. Nach einer oft nur tagelangen Ausbildungsphase konnte ein Sozialdiener also nicht die gleichen Arbeiten verrichten wie ein Spezialist, der seit Jahren dafür ausgebildet war. In den staatlichen Zivilen Dienstschulen war diese Schulung in der Regel auf wenige Tage begrenzt und wurde nicht von allen Zivildienstleistungsstudenten durchlaufen.

Eine Person, die Sozialdienst leistet, sollte tatsächlich beschäftigungsneutral sein, d.h. sie sollte kein Vertreter eines regulären Arbeiters sein, um dem Markt keine Arbeitsplätze zu nehmen. Diese resultierte zwar nicht aus dem Beamtengesetz, aber aus dem Anerkennungsschreiben des Bundesamtes für den öffentlichen Dienst. Die Überarbeitung dieser Vorschrift gestaltete sich als schwierig, zum Teil, weil die Person, die den Zivildienst leistet, das Dienstgeld gekostet hat und daher Aktivitäten durchführen musste, die die Ausgabe rechtfertigten.

Darüber hinaus waren die Zivildienstleistenden aufgrund ihres geringen Gehalts sehr billige Vollzeitbeschäftigte, so dass es ökonomisch sinnvoll war, sie in ihrem gesamten Ausmaß zu nutzen. Tatsächlich üben die Zivildienstleistenden daher oft Aktivitäten aus, die normalerweise von regelmäßig beschäftigten Arbeitnehmern hätte ausgeübt werden müssen. So haben sich Sozialverbände - also die Beamtenämter, die Beamte einstellen - immer wieder darüber beschwert, dass bei einer Einstellung des Wehrdienstes - und damit des öffentlichen Dienstes - das dt. Versorgungssystem zusammenbricht.

17 Eine Untersuchung aus dem Jahr 1993 stellt fest, dass die Einstellung des öffentlichen Dienstes einen geringen wirtschaftlichen Vorzug hat. In einigen Spitälern wurden Praxiserfahrungen gesammelt, die ihre Beamtenposten reduziert und nicht nur ihre finanziellen, sondern vor allem ihr Arbeitsklima verbessert haben. Ein positives Merkmal des Zivilen Dienstes wurde allgemein als der direkte Service für die Allgemeinheit durch die Zivildiener angesehen.

Positiv am Zivildienst war auch, dass viele Zivildiener ihre Organisation nach Beendigung ihres Einsatzes weiterhin als Freiwillige unterstützen. Weil viele Jugendliche eine Aktivität im Sozialbereich und auch ein ehrenamtliches Sozialjahr für sich allein nicht in Erwägung gezogen haben, hat sie die Aktivität im Zivildienst in Verbindung mit solchen Berufsbereichen gebracht.

Selbst wenn Sie aus einem technischem Fachgebiet kommen oder später in einem technischem Fachgebiet arbeiten, können Sie im Zivildienst eine andere Arbeits- und Lebensweise erleben. Nach diesen Erfahrungen haben einige Zivildienstleistende ihre Zukunftsplanung geändert und eine Laufbahn im Sozialbereich eingeschlagen, was auch den generell geringen Anteil an Männern dort leicht erhöht.

Im Gegensatz zu den Wehrpflichtigen hatten die Wehrpflichtigen einige Zusatzrechte und Nachteile. Es musste ein Schnupperkurs absolviert werden, der je nach Dienstart einen Erste-Hilfe-Kurs, einen Staatsbürgerschaftskurs, eine Rettungskräfteausbildung, eine Naturgeschichteinführung, eine Pflegediensthelferausbildung oder dergleichen beinhalten konnte; die Dauer der Schulung in diesem Schnupperkurs war je nach Zweck des Sozialdienstleistenden unterschiedlich.

Wurden im Büro keine Uniformen ausgehändigt (Wehrdienstleistende bekamen immer eine Uniform), so bekamen die Zivildienstleistenden neben dem Lohn eine Tagespauschale für Tragen und Verschmutzen der eigenen Bekleidung (ab Jahresmitte 2007: 0,69 EUR Kleidergeld und 0,49 EUR Reinigungsgeld). Hinsichtlich der Aufgaben im Zusammenhang mit der Dienstunterbringung und dem Schnupperkurs ist zu beachten, dass in den meisten Fällen eine Heimschlafgenehmigung erteilt wurde und dass der Schnupperkurs oft mehrere Wochen nach dem Eintritt in den Zivildienst stattgefunden hat; einige Personen, die Zivildienst leisten, mussten überhaupt nicht an einem Kurs teilgenommen haben.

Eine Person im Zivildienst des Bundesamtes wurde wie ein Bundeswehrsoldat durch eine persönliche Identifikationsnummer klar gekennzeichnet. Die Zivildienstleistenden können ihren Kriegsdienstverweigerer ohne Begründung an das BFAFU und die Zivilgesellschaft zurückziehen. Sie wurden dann innerhalb weniger Tage aus dem Zivildienst entlassen und waren dann wieder dem Militärdienst unterworfen.

Die abgeleistete Zeit des Zivildienstes wurde vom noch zu erbringenden Grunddienst abgezogen. Florenz Birkenfeld: Pflichtsoldat in Deutschland. Der VDM Verlagshaus Dr. Müller, Saarbrücken 2006, ISBN 3-86550-181-8 Marcus Matthias Keupp: Berater Öffentlicher Dienst. Amtliche Daten des Bundesamtes für Zivildienst für den Dienst I. Maerz 2010, abgefragt am Fr. 27. Maerz 2010@1@2Template:Toter Link/www.zivildienst. de (Seite nicht mehr auffindbar, Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde bereits als fehlerhaft gekennzeichnet.

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