Zeitvertrag Kündigen

Kündigung eines Zeitvertrages

Beendigung eines befristeten Arbeitsvertrages für MitarbeiterInnen | Festlegung des Zeitvertrages. Der befristete Arbeitsvertrag besteht im Wesentlichen darin, dass er mit dem vertraglich festgelegten zweiten Verfall ausläuft. Ein Abbruch ist daher prinzipiell nicht notwendig. Gewöhnliche, d.h.

gewöhnliche, Entlassungen sind generell nicht erwünscht. Diese ergeben sich bereits aus dem Sinne und dem Ziel eines Befristungsvertrages, dass der Mitarbeiter nur für einen begrenzten Zeitraum angestellt sein sollte.

Allerdings ist bei einem Befristungsvertrag auch eine gütliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses im Falle eines unbefristeten Vertrages in jedem Fall möglich. Unterzeichnet beispielsweise ein Coach (oder Spieler) einen zweijährigen Arbeitsvertrag, können weder der Club noch der Mitarbeiter den Arbeitsvertrag während der Dauer ohne weitere Kündigung kündigen. Selbst erfolglose Ausbilder werden im Grunde genommen nicht ausgeschlossen oder abberufen, sondern nur von ihren Pflichten befreit und weiter bezahlt - entweder bis zum Ende des Vertrages oder bis die Parteien eine Abgangsentschädigung vereinbart haben und den Arbeitsvertrag einvernehmlich kündigen.

Begriffsbestimmung, Erläuterung

Grundlage für Befristungsverträge ist das TzBfG (Gesetz über Altersteilzeit und Befristung von Arbeitsverträgen). Die Laufzeit des Anstellungsverhältnisses kann befristet sein oder sich auf die Erreichung eines Bestimmungszwecks berufen, z.B. auf den Abschluß eines Vorhabens. Anders als bei der Entlassung erlischt das Beschäftigungsverhältnis von selbst. Der Einsatz dauert mindestens 1 Tag und höchstens 2 Jahre.

Anschließend wird das Anstellungsverhältnis gekündigt und kann nur durch eine unbefristete Stelle aufrechterhalten werden. Dabei ist zu beachten, dass vor diesem Anstellungsvertrag weder ein festes noch ein zeitlich begrenztes Anstellungsverhältnis bestehen darf (Anschlussverbot). Dabei spielt der Zeitabschnitt zwischen einem Altarbeitsverhältnis und einem Befristungsvertrag keine Rolle: Bei einer Unternehmensneugründung ist innerhalb der ersten 4 Jahre eine Befristung mit einer maximalen Laufzeit von 4 Jahren zulässiger.

In diesem Zeitraum sind mehrere Erweiterungen möglich. Mitarbeiter, die vor Eintritt in das befristete Arbeitsverhältnis das 52. Lebensjahr vollendet haben, können für höchstens 5 Jahre mit mehrfacher Verlängerung eingestellt werden. Vorraussetzung dafür ist, dass sie seit mind. 4 Monaten erwerbslos sind oder an einer staatlich finanzierten Arbeitsplatzmaßnahme wie dem 1-Euro-Job teilgenommen haben.

Die Laufzeit des Zeitvertrages kann 1 Tag und bis zu 2 Jahre betragen. Eine Verlängerung um bis zu 3 mal mit je bis zu 2 Jahren (Kettenlaufzeit) führt zu einer Beschäftigungsdauer von max. 8 Jahren.

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