Wintergarten

Der Wintergarten

Die preiswertere Variante im Vergleich zum konventionellen Wintergarten. Der Wintergarten aus Holz-Aluminium sieht nicht nur modern aus. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Ein Wintergarten ist eine Erweiterung eines Gebäudes oder einer eigenständigen Struktur, deren Bedachung und Längswände weitgehend aus verglasten Materialien sind. Im richtig errichteten Wintergarten wird der Treibhaus-Effekt (nicht zu überwechseln mit dem Treibhaus-Effekt ) anstelle der herkömmlichen Heiztechnik genutzt, um eine Zimmertemperatur zu erzielen, die es zulässt, dass geeignete Anlagen überwintern. Das Wintergarten, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Anfang in den stattlichen Ortschaften, Palmhäusern und dem English Konservatorium.

Jahrhunderts wurden in England unzählige prächtige, privat genutzte Kindergärten als Erweiterung von Häusern gebaut, die nur für Reiche bezahlbar waren. Die Ursprünge des Kindergartens reichen in die Altzeit zurück, als Gebäude auch für den Anbau von Blumen und Obst aus den Überseedepartements der Kolonialherren genutzt wurden. Der Wintergarten wurde in der Viktorianerzeit stilistisch nachhaltig weiterentwickelt, als die Orangerie überall eine schnell wachsende Beliebtheit erlangte.

Seitdem werden die Sommergärten zum ersten Mal als Räume genutzt, in denen die Menschen übernachteten und untereinander kommunizieren. Auch in Deutschland sind seit den 1880er Jahren als Teil von Stadthäusern und Ferienwohnungen im Wintergarten in aller Munde. Dagegen sind die Gewächshäuser unserer Zeit weniger ein Zeichen der nostalgischen Reflexion, als vielmehr ein Zeichen des Wandels zu neuen Formen der Architektur.

Wenn der Wintergarten an Tagen ohne Solargewinn (kein Sonnenschein) geheizt wird, sind die Wärmeabflüsse deutlich höher als bei herkömmlichen Mauern und benötigen etwa die drei bis vierfache Wärmeleistung. Wenn der Wintergarten in Abwesenheit von Sonneneinstrahlung nicht als Wohnfläche (Raumtemperatur < 19 C) benutzt wird, sollte er vom Wohnhaus durch eine Tür abgetrennt werden.

Niedertemperatur-Heizbänder oder Großflächenfußbodenheizungen in einem Wintergarten können auch ohne Energieverluste aufbereitet werden. Dann darf die Zulauftemperatur jedoch nicht so angehoben werden, dass der Wintergarten auch noch auf die gleiche Zimmertemperatur wie der Restbestand der Behausung geheizt wird, aber diese Form der Wintergartenbeheizung darf nur den nicht genutzten Brennwert nutzen und diente nur als Frosthutzeinrichtung.

In jedem Fall sollte die tatsächliche Wintergartenheizung durch die Sonneneinstrahlung und die Anlagen im Wintergarten entsprechend gewählt werden. Zugprobleme können durch ein so genanntes "Hypotexchanger"-System verhindert werden, bei dem die Warmluft im Wintergarten verdampft und die aufsteigende Feuchtluft am obersten Punkt des Raumes abgezogen und durch Hypokaustrohre auf dem tieferen Erdboden geführt wird, woraufhin der Kondenswasserdampf auskondensiert und die abgegebene Kondenswärme an den Erdwärmeson den Erdboden abgeführt wird.

Es gibt drei verschiedene Arten von Wintergärten in Bezug auf die Wärmetechnik: Der warme Wintergarten kann das ganze Jahr über zum Leben erweckt werden und wird auch als lebendiger Wintergarten bezeichnet (Raumtemperatur > 19 °C). Das ganzjährige Raumklima ermöglicht einen komfortablen Aufenhalt. Es ist auch für Tropenpflanzen mit höherem Bedarf einsetzbar. Ein mittel-warmer Wintergarten ist ein Kühlgarten, der während der Heizphase auf 12-19 °C erwärmt wird.

Für die Projektierung und Realisierung eines Gewächshauses sind acht Punkte besonders wichtig: Verglasungen mit passenden Verlege- und Glasprofilen je nach Unterbau ( "Holz oder Stahl") mit ausreichender Schlagregendichtigkeit und Windbelastbarkeit. Andernfalls kann an Sonnentagen angesammeltes Kondensat in den Bau oder das Interieur des Gewächshauses gelangen, das in der Regel nur für nicht drückendes, entwässerndes Leitungswasser undurchlässig ausgelegt ist.

Für die Befestigung der Gläser an Gewächshausdächern gibt es unterschiedliche Anbringungsmöglichkeiten. Es gibt auch Anlagen, die die Kälte von der Wärme im Inneren des Gewächshauses getrennt haben. Um einen Wintergarten das ganze Jahr über nutzen zu können, muss er neben einem Lichtschutz bei Bedarf auch eine Sonnenschutzbrille sowie eine automatische Lüftungsanlage (ggf. mit Wärmeaustauscher, um Strom zu sparen) haben.

Bei direkter Südlage kann ein laubabwerfender Baum (Kastanie, Birne usw.), der im Hochsommer Laubblätter hat und schattiert, im Hochsommer aber im Überwinterer das Tageslicht durchlässt, in einem ausreichenden Umkreis von wenigen Metren. Er kann die Wärmeentwicklung im Sommersommer reduzieren, ohne im Überwinterungszeitraum viel Sonne zu entziehen, insbesondere an bereits recht wärmenden Orten.

Ebenso können im Hochsommer bei großer Temperatur große Mengen (z.B. kleine Bäume) nach Belieben in Töpfe an der Aussenseite gelegt werden (zumindest wenn sich der Wintergarten im Erdgeschoss befindet). Victorianische Gewächshäuser sind ein besonderer Stil des Gewächshauses. Form und Dekorationen aus Queen Victorias England sind charakteristisch für diese Gewächshäuser.

Die Orangeriengebäude repräsentieren eine Frühform des Kindergartens. Der Wintergarten ist kein Treibhaus (wo manchmal mehr Wert wird auf die gute Lichttransmission des Gläsers als auf die Dämmwirkung gelegt). In der Regel gibt es in einem Wintergarten große Klimaschwankungen, die nicht alle Betriebe verkraften können. Zahlreiche Tropenpflanzen brauchen eine erhöhte Feuchtigkeit, lange sonnige Tage oder zusätzliche Beleuchtung im Sommer, minimale Wintertemperaturen, maximale und überhaupt ideale Temperaturwerte, die wenig mit einem "Wohnklima" zu tun haben.

Zu den bewährten Anlagen gehören zum Beispiel Zitruspflanzen, Kamelie und Sonnenblumen, die auch schwache Fröste ertragen. Im Wintergarten kann man auch Obst und Gemüse züchten. Die Unterscheidung zwischen einem Sommer- und einem Wintergarten.

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