Wie Funktioniert Mobilfunk

So funktioniert Mobilfunk

Für diese Dienste sind leistungsfähige Mobilfunknetze erforderlich. Damit dies aber so einfach funktioniert, muss im Mobilfunknetz und zwischen Netz und Handy viel passieren. Themenbereich Mobilfunk: Viele Informationen und Fakten, viele offene Fragen. In diesem Praxis-Tipp erklären wir Ihnen genau, wie das funktioniert. Auf diese Weise funktioniert ein Telefonat vom Handy zum Handy.

Netzwerke: von GSM bis LTE

Für die Nutzung der Mobilkommunikation ist eine umfassende technische Ausstattung erforderlich. Dies wird von den Mobilfunkbetreibern bereitgestellt: Im Inland betreiben drei Mobilfunkbetreiber ihre eigenen Funknetze. GSM, UMTS und LTE sind in vielen Staaten und Gebieten der Erde verwendete Mobilfunkstandards. Mit dem 2010 eingeführten LTE-Standard wird erstmals in der Mobilkommunikationstechnik ein einheitlicher internationaler Maßstab gesetzt.

Im Jahr 2013 gab es 6,67 Mrd. Mobilfunkverbindungen zur Zeit. Laut ITU-Schätzungen wird im Jahr 2015 die Marke von 7 Mrd. Euro übertroffen - das bedeutet eine globale Mobilfunkdurchdringung von 97 vH. Insbesondere das Mobilfunknetz fördert die Nutzung von Mobiltelefonen. Laut aktueller ITU-Zahlen benutzen 47 Prozentpunkte der Erdbevölkerung Online-Dienste über Mobiltelefon, Smart-phone oder Tab. Die Erfolgsformel des heutigen Funkgeräts ist seine ausgereifte Technik.

Möglich wird dies durch die zelluläre Struktur der Mobilkommunikation. Wie groß eine Mobilfunkeinheit ist, richtet sich in erster Linie nach der Versorgungsaufgabe: Dagegen ist die Zellengröße in spärlich besiedelten Regionen mit bis zu 5 bis 10 Kilometer viel grösser und wird vor allem durch die Sendeleistung oder Empfangsempfindlichkeit von Feststation und Handy sowie durch die Topographie und Entwicklung limitiert.

In jeder Funkstelle befindet sich eine Sende- und Empfängerstation, die so genannte Mobilfunk-Basisstation. Der standortunabhängige Zugriff per Mobilfunk basiert auf dem Grundsatz, dass immer ein Anruf zwischen einem Mobilfunkgerät und einem benachbarten Mobilfunksender des Netzwerkbetreibers erfolgt. Das Basisgerät liefert eine örtlich beschränkte Funkstelle mit Funkempfang. Zugleich erfasst sie, welche Mobiltelefone des eigenen Netzwerks in ihrem Versorgungsgebiet zugeschaltet sind.

Mit diesen Daten kann jedes Mobiltelefon innerhalb von wenigen Augenblicken voll automatisch (fast) an jedem Ort der Erde lokalisiert und aufgerufen werden. Physische Grundvoraussetzung für den Mobilfunk sind die hochfrequenten elektromagnetischen Radiowellen. Als Transportmittel fungieren sie, weil sie die Daten mit Lichtgeschwindigkeit vom Mobiltelefon zur nächsten Feststation transportieren können. Das Mobilfunkgerät nimmt die Radiosignale eines Mobiltelefons entgegen und überträgt sie über Kabel oder Funkkontakte an eine Fernvermittlung des Netzwerkbetreibers.

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