Werkswohnung Geldwerter Vorteil

Firmenwohnung Geldvorteil

Sachbezüge durch ermäßigte Sätze für die Bereitstellung von Eigentumswohnungen Problem: Der Auftraggeber hat sich mit dem Steueramt über die Lohnsteuerbehandlung von nicht verrechneten "Nebenkosten" für den öffentlichen Wohnungsbau gestritten. Der Auftraggeber besitzt 68 Wohneinheiten, die er an Mitarbeiter und - weniger als 10% - an Dritte vermietet hat. Regelmäßig hat er einen staatlich geprüften Sachverständigen beauftragt, die ortsüblichen Mietpreise zu bestimmen und anschließend die Mietpreise anzupassen.

Sie war der Auffassung, dass der Auftraggeber seinen Beschäftigten Sachleistungen gewährt, indem er die Ausgaben für Hausratversicherung, Liegenschaftssteuer und Strassenreinigung nicht berechnet und abrechnet. Letzteres hielt einen Fremdvermietungsanteil von 10 Prozent nicht für hinreichend, um von der lokalen Pacht als Vergleichsbasis zu abweichen. In der billigeren Anmietung von Wohnungen an einen Mitarbeiter kann ein finanzieller Vorteil bestehen, wenn die vorteilhaftere Anmietung auf dem Beschäftigungsverhältnis aufbaut.

Dieser monetäre Vorteil ist gegeben, wenn die Mietpreise niedriger sind als die lokalen Mietpreise für Appartements eines vergleichbaren Typs, Standorts und einer vergleichbaren Ausstattungen. Ein rigider mengenmäßiger Massstab, wie er hier für die Vermietung an einen Dritten von weniger als 10% verwendet wird, lässt jedoch keine Rückschlüsse auf den Verwendungszweck zu, den der Auftraggeber mit individuellen Leistungen für den Mitarbeiter anstrebt.

Darüber hinaus argumentierte die regelmäßige Überprüfung der Mietpreise durch den Schätzer gegen die Tatsache, dass der Auftraggeber die Wohnung zu einem reduzierten Preis verlassen hatte. Dementsprechend muss sie nun prüfen, ob der Antragsteller seinen Arbeitnehmern überhaupt eine Wohnung zu einem reduzierten Preis zur Verfügung gestellt hat und, wenn ja, ob diese ihre Rechtsgrundlage in den Beschäftigungsverhältnissen hatte. Zum Arbeitseinkommen zählen alle Waren, die aus Kapital oder Geldwert besteht und die dem Mitarbeiter aus dem Arbeitsverhältnis zur Bereitstellung seiner Einzelarbeit zufließen, 8 Abs. 1 SStG.

Dazu gehören Gehälter, Löhne, Trinkgelder und Lizenzgebühren sowie "sonstige Vergütungen und Leistungen". Der steuerpflichtige monetäre Vorteil kann daher darin bestehen, dass der Auftraggeber eine Ferienwohnung zu einem reduzierten Preis zur Verfügung stellt. Im ersten Schritt muss festgestellt werden, ob sie überhaupt einen Nutzen erbracht hat. Im Falle einer Anmietung ist von einem reduzierten Mietpreis auszugehen, wenn der tatsächliche Mietpreis einschließlich der in Rechnung gestellten Anschaffungsnebenkosten niedriger ist als der niedrigere Betrag des üblichen lokalen Mietpreises.

Diese basiert in der Regel auf der sogenannten vergleichenden Anmietung, d.h. Kältemiete plus umlagefähigem Aufwand. Erst wenn der Auftraggeber nicht unerhebliche Vergleichswohnungen an Dritte zu einer geringeren als der gewöhnlichen Mietpreis mietet, ist diese geringere Mietpreisspanne anzuwenden. Es ist daher nicht möglich, sich nur auf die "umlagefähigen Kosten" zu beziehen - das wären alle Posten nach § 2 BetrKV.

Stattdessen ist zunächst zu prüfen, ob der Betonmietenindex davon ausging, dass der Eigentümer mindestens einen Teil der anfallenden Gebühren übernimmt. Wenn, wie im vorliegenden Falle, die Miete an Mitarbeiter einen höheren Grad an Vermietbarkeit annimmt, ist es immer empfehlenswert, sich von einem Experten die ortsüblichen Mietpreise bescheinigen zu lassen. Dabei ist es wichtig, dass die Mietpreise in der Praxis üblich sind.

Bei einer Spanne muss sich der Auftraggeber nicht am Durchschnittswert ausrichten, sondern kann die Mieten nach der Untergrenze messen. Bei einer so genannten günstigen Vermietung und wenn der Auftraggeber - wie hier - die Appartements generell auf dem Immobilienmarkt mietet, muss zunächst geklärt werden, ob die Erstattungsbesteuerung gemäß 8 Abs. 3 StG (Preissenkung von 4 v. H. und Steuerfreibetrag von EUR 080) durchgeführt werden soll.

Darüber hinaus ist der Auftraggeber, der die Pacht vom Gehalt seines Mitarbeiters zurückhält, verpflichtet, das LKW-Verbot des 107 Abs. 2 S. 5 gew. O. zu befolgen.

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