Was ist Systemisches Denken

Das ist Systemdenken. Was ist systemisches Denken?

Systemdenken, -schaffen und -leiten Betrachtet man neuere Therapieverfahren, fällt man immer öfter über den Begriff "systemisches Denken und Handeln". Die Systemtherapie wird daher oft in der Familie oder im Paar angewendet, z.B. weil sie ständig aufeinander einwirken und die Wechselwirkungsmuster hier gut sichtbar sind. Nicht mehr problem-, sondern lö-sungsorientiert sind die Ansatzpunkte der Systemtherapie.

Worüber denkt man systematisch nach? Systemisches Denken besteht darin, die einem System zugrundeliegenden Prozesse zu entdecken und zu diagnostizieren. Durch die so erreichte Schärfentiefe wird die Effektivität und Effektivität des systematisch gesteuerten Handelns erreicht. Sie hat ihren Niederschlag in der Kommunikationslehre (Familientherapie und jüngere Systemtheorie): Sie ist die einzige Methodik, der es gelingt, sich sowohl in der Psychotherapie und Psychotherapie als auch in der Managementberatung und Unternehmensentwicklung zu behaupten.

Das Erfolgsrezept der Sys temthetik besteht vor allem in ihrem ganzheitlichen Ansatz, der ein geeignetes Verstehen von Kunden- und Patientensystemen und deren Entwicklungs- und Veränderungsbedarf erlaubt. Im Mittelpunkt der Systemingenieure stehen daher nicht modulare Lösungsideen, sondern der Beratungsablauf und die gemeinschaftliche Erarbeitung von maßgeschneiderten Lösungsansätzen.

Das lineare Ursachen-Wirkungs-Denken bringt aus der Sicht des System-Denkers zu einer voreiligen Verkomplizierung von komplexen Vorgängen. Deshalb verlassen sie sich auf eine vernetzte Denkweise, die die Zusammenhänge, Rückschläge oder Begleiterscheinungen der beteiligten Faktoren berücksichtigt und lösungs- und ressourcenorientiert vorgehen. Silvia Vater, Lehrerin für Systemtherapie und Therapieberatung und Qualitätsmanagerin der Systemzentren in Deutschland, sagt: "Systemisches Denken ist das Gegenstück zum linearen kausalen Denken.

Diese Grundeinstellung transportieren wir in unseren Systemzentren in unseren Weiterbildungen mit grossem Aufwand an Manager in der Privatwirtschaft. "Das geradlinige Denken anderer Therapieverfahren löst sich im systemspezifischen Denken und Handeln auf; hier ist der Mensch ein Teil des Puzzles in der Gemeinschaft, das von allen Einflussfaktoren in "seinem System", d.h. allem, mit dem er in Berührung kommt, beeinflußt wird.

¿Wie wird systemisches Denken in der Realität angewandt? Systemisches Denken und Handeln ist Gegenstand der Arbeit zum Beispiel für Heilpraktiker und Diplompsychologen sowie für Manager in Betrieben und für alle, die sich für die Vielschichtigkeit der menschlichen Zusammenhänge und deren Einflüsse auf das Gesamtsystem interessieren. Die Starrheit des Denkens bei früheren Therapieverfahren löst sich im Systemdenken und -handel auf; hier ist der Mensch ein Teil des Puzzles in der Gemeinschaft, das von allen Einflussfaktoren in "seinem System", d.h. allem, mit dem er in Berührung kommt, beeinflußt wird.

Die Lösungsmöglichkeiten des Systemdenkens sind so vielschichtig wie die Einflussmöglichkeiten: Sie werden in alle Himmelsrichtungen befragt und das Gesamtsystem wird so gründlich wie möglich untersucht. ¿Wie entsteht eine bestimmte Handlungsweise? Letztendlich soll die Systemtherapie die Chance schaffen, das eigene Tun im eigenen Netz zu organisieren und die eigenen Kräfte so weit wie möglich zu erfassen und zu nützen.

Systemische Wissenschaftler richten als externe Betrachter den Standpunkt der Teilnehmer auf die Wirkungsvernetzung und auf die Kosten-Nutzen-Rechnung der jeweiligen Möglichkeiten. Dies geschieht nicht nur in der Systemberatung, Therapie und im Coaching, sondern auch unmittelbar in der Systemweiterbildung.

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