Vorstellungsgespräch welche Fragen

Interviewen Sie, welche Fragen

Fragestellungen im Interview: Die klassischen Stücke existieren noch. Ältere Fragen und neue Wege, Hardfacts und Gelegenheits-Chats: In Bewerbungsgesprächen müssen die Antragsteller immer häufiger unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden. Die Vorbereitungen lohnen sich immer noch - aber die Antragsteller müssen nichts Auswendiglernen. "und " Wo siehst du dich in fünf Jahren?" und "Was sind deine grössten Nachteile?

"Diese Fragen hat schon einmal jeder in einem Interview mit mir vernommen.

Aber auch auf neue Fragen sollten die Antragsteller vorbereitet sein. Anstelle von formalisierten Fragen ist der Einstieg in das Gespräch manchmal: "Wer bist du?" oder "Erzähl mir etwas über dich selbst". Personalverantwortliche wollen daher die Spontanität der Kandidaten und ihre Selbstbeurteilung überprüfen. "Zur besseren Verständlichkeit und objektiven Selektion werden den Antragstellern für eine Stelle die gleichen Fragen gestellt", erläutert Bernd Blessin vom BPA.

Es geht um die eigenen Schwachstellen, aber auch um andere Fragen. Populär, zum Beispiel: "Welche Erfahrung haben Sie in der vergangenen Zeit in Ihrem Beruf gemacht? "Daher sehen sich die Antragsteller im Vorstellungsgespräch immer häufiger mit einer doppelten Aufgabe konfrontiert. Andererseits sollen potenzielle Mitarbeitende so unkompliziert und glaubwürdig wie möglich wirken. Deshalb heißt der Hinweis des hessischen Bewerbungscoachs: Ja bereiten, mitnehmen. Nein.

Wer weiss, welche Funktion er spielen will und welches Image er transportieren will, kann leichter auf Fragen zugehen. Es gibt in beiden FÃ?llen Fragen, die fÃ?r den Personalreferenten ein Tabuthema sind. "â??Fragen zu Familie, Gesundheitssituation, Gewerkschaftszugehörigkeit und Privatbesichtigungen sind unzulÃ?ssigâ??, erklÃ?rt Personalleiter Jörg Knoblauch.

Dies trifft auch auf Fragen der geschlechtlichen Ausrichtung zu. Wenn diese Fragen auftauchen, können die Antragstellerinnen und Antragsteller gar straffrei Iügen. Jedenfalls können Antragsteller in vielen Industrien heute viel souveräner wirken als noch vor wenigen Jahren. "â??Der Auftraggeber ist der Antragsteller. Am Ende des Gespräches steht meist eine klassiche Aufforderung.

Größter Irrtum ist, nur nach dem Lohn und dem Sabbatjahr zu fragen, so Blessin. Die wichtigste Fragestellung dabei ist: "Was sind meine individuellen Perspektiven?"

Auch interessant

Mehr zum Thema