Vorruhestandsgeld Steuerliche Behandlung

Frühpensionierungsleistungen Steuerliche Behandlung

Steuerlich werden die vereinbarten Vorruhestandsleistungen als Einkommen aus einem früheren Arbeitsverhältnis betrachtet. Die Vorruhestandsleistung ist steuerfrei, unterliegt aber der Progressionsklausel. Es gibt jedoch einige steuerliche Fallstricke zu beachten. Zum sozialpolitischen Problem des Vorruhestands. Frühpensionierungen sowie Abfindungen.

Besteuerung von Vorruhestandsleistungen - GSP Steuernberatung

Tariflich festgelegte Vorruhestandsleistungen sind Teil der Vergütung für den Wegfall eines Arbeitsverhältnisses (§ 24 Abs. 1a EStG). Dauert die Auszahlung der Vorruhestandsrente jedoch über mehr als einen Bemessungszeitraum, ist die Vorzugsbesteuerung als außerordentliches Einkommen (§ 34 EStG) zu verweigern. Die 58-jährige Klage hat mit ihrem Arbeitgeber auf der Basis des vorliegenden Tarifvertrages einen Vorruhestandsvertrag abgeschlossen, der ihr eine monatliche Vorruhestandsleistung (Mai 1996 bis März 1997) in Hoehe von 80% ihres letzten Bruttogehalts als Entschaedigung fuer den Wegfall ihres Jobs sowie eine einmalige Entschaedigung (27.000 ?) fuer die Lebensversicherungsverträge vorsieht, die nach ihrem Austritt beitragsfrei zur Verfuegung gestellt wurden.

Obwohl das Steueramt die Vorruhestandsrente zwar umsatzsteuerfrei gelassen hat ( 3 Nr. 9 EStG), weigerte es sich, die Kompensation durch die so genannte "Fünfte Regel" (34 Abs. 1, 2 Nr. 2 EStG) steuerlich zu entlasten, da ein Teil der Abgangsentschädigung, d. h. die Vorruhestandsrente, über mehrere Jahre ausgezahlt worden war und demnach die Rückstellungsbedingungen nicht erfüllt wurden.

Zusammen mit den montalen Vorruhestandsleistungen ist sie als Gesamtausgleichszahlung zu betrachten. Weil die Vorruhestandsleistungen jedoch in einem Zeitraum von zusammen zwei Jahren ausgezahlt wurden, fehlte auch für den einmaligen Kompensationsbetrag die notwendige "Konzentration" in einem Bemessungszeitraum. Die reduzierte Steuerbelastung auf außerordentliche Erträge diente jedoch nur dazu, den Effekt der aus der Einbeziehung in einen einzelnen Bewertungszeitraum resultierenden Progression zu mildern.

Vorruhestandsleistung

Der Vorruhestand ist steuerbefreit, untersteht aber der Progressionsklausel. Entsteht während des Veranlagungszeitraums zu versteuerndes Einkommen, steigt die Steuerbelastung, da bei der Ermittlung des anwendbaren Tarifs auch die vorzeitige Altersrente mit einbezogen wird. Darf ich im hohen Lebensalter in meiner vertrauten Wohnumgebung wohnen oder muss ich in eine kleine Ferienwohnung ziehen, die besser zu mir paßt?

Sie gibt einen umfangreichen Einblick in die daraus resultierenden Wohnvarianten und deren Finanzierungsmöglichkeiten sowie die entsprechenden ertragsteuerlichen Regelungen.

Steuerlich auf der sicheren Spur bei der vorzeitigen Pensionierung

Bei vielen geht man in den vorzeitigen Rücktritt, oft gesüßt durch eine berufliche Frühverrentung. Andernfalls wird sich das Steueramt zur Aufgabe berufen fühlen. Damit argumentierte ein Steuerzahler in einem laufenden Verfahren vor dem Landesfinanzhof Niedersachsen (FG Niedersachsen, Az. 2 K 13/15). Sie hatte sich mit ihrem ehemaligen Arbeitgeber, einer Krankenversicherung, geeinigt, nach der ihr im Laufe des Jahres 57 Jahre Urlaub gewährt wurde und sie von nun an eine Rente erhalten hatte.

Möglicherweise hat sich das Steueramt deshalb nicht mit ihrer Anfrage beschäftigt. Auf jeden Fall schätzte sie das Einkommen der Frauen als normales Gehalt, auch wenn sie nicht dafür eintraten. Das macht aus Steuersicht einen nicht unwesentlichen Unterschied: "Bei Rentenleistungen hat der Steuerpflichtige Anspruch auf eine prozentuale Vergütung zuzüglich eines Zuschlags", erläutert der limburgische Unternehmensberater Wolfgang Dill.

"Bei einem normalen Gehalt räumt das Steueramt jedoch nur eine pauschale einkommensbezogene Vergütung von 1.000 EUR pro Jahr ein", so der Steuerfachmann. In der Regel ist damit ( "und auch im Streitfall") eine erhöhte Einkommensbesteuerung verbunden. Dementsprechend beschwerte sich die Geliebte - und kam vor das Finanzierungsgericht Recht. Dein ehemaliger Arbeitgeber, die Krankenversicherung, ist eine öffentliche Einrichtung.

Dies bedeutet, dass öffentliche Kapitalgesellschaften unter gewissen Bedingungen auch für die Dauer ihres Urlaubs Leistungen an ihre Mitarbeiter erbringen können, die als Rentenzahlungen zu werten sind.

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