Vor und Nachteile Externer Berater

Vor- und Nachteile externer Berater

Ab wann ist es für Unternehmen sinnvoll, externe Berater hinzuzuziehen? Sie sollten einen externen Berater beauftragen, welche Vor- und Nachteile das hat und warum Sie diese Arbeit nicht selbst erledigen. Dr. Haukur Ingi Jónasson, Leiter von Nordica Consulting und Professor an der University of Iceland in Reykjavik, erläuterte die Vorteile externer Berater. Die externen Unternehmensberater bringen Erfahrung mit, sind neutral und können Schwachstellen und Probleme leichter beheben.

Vorteile externer Berater - Ausbildung interner Berater: Mitarbeiterentwicklung in mittelständischen Unternehmen

Die Unterstützung von Mitarbeiter und Führungskräfte sowie von Fachabteilungen und Fachbereichen in Veränderungsprojekten erfolgt klassisch durch die Einbindung externer Berater. Der Veränderungsbedarf ist für viele mittelständische Unternehmen heute jedoch so groß, dass er nicht mehr allein durch externe Berater abgedeckt werden kann - jedenfalls nicht mehr lange im Voraus. Ein weiterer Nachteil externer Berater ist:

  • Die Menschen sind nicht mit der Unternehmenskultur, der "Geschichte" und den Arbeitsprozessen in der Gesellschaft vertraut und müssen zuerst "trainiert" werden. - Eine Verankerung in der Gesellschaft ist nicht gegeben und es gibt kein internes Unternehmensnetzwerk. Sie sind " extern ", zu denen die Betreffenden (meist) weniger Zutrauen haben als zu anderen. - Unterstützen und Betreuen des Managements bei der Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie und des Unternehmensmodells, - Entwickeln der notwendigen Umsetzungskonzepte für strategische Entscheide auf Bereichs- und Mitarbeitsebene, - Leiten des Gesamtprojekts.

Dies war und ist eine weise Wahl, denn sie steigert die Kompetenzen der Unternehmung bei der Umsetzung der Strategie. Darüber hinaus wird die Umsetzungssicherheit der Strategie auf operativer Basis gesteigert. Ebenso wichtig ist, dass das Untenehmen einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung hin zu einer "lernenden Organisation" macht.

Ab wann ist ein Beratungsauftrag Sinn machend?

Ab wann ist es für Firmen Sinn, sich mit externen Consultants zu beschäftigen? Mit Consultants gut betreut? In vielen Betrieben wird der Rückgriff auf einen externen Berater besprochen. Aber wann macht der Rückgriff auf einen Berater Sinn? Eine Unterteilung des Projektes in die Themen Qualitätssicherung / Kundenzufriedenheit, Organisationsberatung, Finanz-/Steuerberatung, Marketing-/Vertriebsberatung und IT-Beratung ist empfehlenswert. Dabei ist die Fragestellung nach der Vielschichtigkeit des Projektes in dieser Entwicklungsphase von Bedeutung und sollte in die Untersuchung einbezogen werden, da sie für die Entscheidung, sich externer Berater zu bedienen, von Bedeutung ist und nur im Gesamtzusammenhang berücksichtigt werden kann.

Auf jeden Falle ist die Entscheidung zu treffen, ob den unternehmensinternen Consultants Vorrang eingeräumt werden soll. Dabei ist zu untersuchen, ob der zu erwartende Anteil eines unabhängigen Gutachters in einem angemessenen Verhältnis zu dessen Einsatzkosten steht. Ein detailliertes Angebot, das die Dauer des Projektes und die gesamten Aufwendungen des Beratungsunternehmens festlegt, ist eine unverzichtbare Grundvoraussetzung, um das Vorhaben nicht vor Beginn des Projektes aufgrund von Innenwiderständen oder Budgetüberschreitungen zu gefährden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass das Unternehmen nicht vor dem Projektstart gefährdet wird.

Abhängig von der Größe des Projekts, seiner Kompliziertheit und seinem Kostenrahmen sollte das Beratungsunternehmen ausgewählt werden. Fachkompetenz, Beraterfahrung, Branchenkenntnisse, sowie Empfehlungen des Beratungsunternehmens zu erfolgreichen Projekten sind noch keine Garantie für den Projekterfolg des eigenen Projekts. Es ist ebenso von Bedeutung, dass Berater individuelle Probleme angehen können, anstatt zu probieren, maßgeschneiderte Lösungsansätze für vorherige Beratungsunternehmen zu finden.

Im Rahmen eines ausführlichen Beratungsvertrages sind die Ziele, die Umsetzung, die Funktion der Berater, der erwartete Zeitaufwand, wesentliche Etappenziele, der interne Ressourcenbedarf, die Organisation des Projekts und die Kosten der Beratung anzugeben. Es müssen angemessene organisatorische Maßnahmen getroffen werden, um den gegenseitigen Know-how-Transfer zwischen unabhängigen Gutachtern und internem Projektpersonal zu gewährleisten. Dabei ist es von großer Wichtigkeit, ob das Projektmanagement von unabhängigen Gutachtern oder von eigenen Mitarbeitenden durchgeführt wird.

Diese Entscheidung ist oft abhängig von den Projektaufgaben und dem "politischen" Zeitgeist. Der Erfolg der Consulting-Arbeit ist davon abhängig, wie viele Anregungen implementiert werden. Das Beratungsunternehmen wird an der Durchführung der vorgeschlagenen Lösungen beteiligt. Know-how-Transfer: Der bedeutendste Aspekt bei der Fremdberatung ist die Nutzung von Know-how, das im Unternehmen selbst nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung steht.

Uneutralität: Der Außenberater ist nicht durch operative Blindheit beschränkt. Umfassende Erfahrung: Der Fachberater verfügt über ein großes Erfahrungspotential und kann so die Möglichkeiten und Gefahren von Einflussmöglichkeiten auf die Faktoren rascher und besser einschätzen. Projektleitung: Der Berater ist es gewohnt, projektbezogen zu arbeiten und verfügt über ein umfassendes Wissen im Bereich des Projektmanagements. Sprechrohr: Der Berater hat einen unmittelbaren Zugriff auf das obere Managements.

Sobald Entscheidungen getroffen sind, werden sie erzwungen. Sündenbock-Funktion: Risikoreiche, schwere oder unerfreuliche Entscheidungen können vom Berater getroffen werden. Kurzfristige Einbindung von Spezialisten: Große Beratungsunternehmen können bei speziellen Fragestellungen Fachleute hinzuziehen. Kosten: Versierte Berater sind kostspielig - aber oft günstiger als kein Berater. Training: Berater benötigen Trainingszeit. Um eine gute Konsultation zu ermöglichen, muss man die inneren Arbeitsabläufe beherrschen.

Anerkennung: Häufig stoßen die externen Berater auf Abneigung. Die Hinzuziehung externer Berater kann Sinn machen. Eine gute Planbarkeit, eindeutige Ziele und Vereinbarungen mit dem Beratungsunternehmen sind unerlässlich. Wichtige Entscheidungen müssen immer von unternehmensinternen Entscheidungsträgern getroffen werden. Die Inanspruchnahme externer Berater ist daher von vielen Erfolgsfaktoren abhängig, die über Sieg oder Niederlage bestimmen.

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