Versteuerung Abfindung

Besteuerung von Abfindungen

Auch bei der Aushandlung einer Abfindung sind die Besteuerung und die Möglichkeiten der Steueroptimierung zu berücksichtigen. Deren Berechnung ist etwas kompliziert, bedeutet aber im Kern, dass nur ein Teil der Abfindung am Ende des Tages besteuert werden muss. Entschädigung und Besteuerung - Schlamm & Sammeln Robert Mudter wird als spezialisierter Anwalt für Arbeitsrecht oft gefragt: Wenn der Abfindungsvertrag ausgehandelt wurde, wie sieht die Besteuerung einer Abfindung tatsächlich aus und kann ich eine steuerliche Optimierung der Abfindung erzielen? Bei Kündigungsverhandlungen ist eines der Ergebnis oft die Auszahlung einer Abfindung. Der Abfindungsanspruch ist steuerpflichtig und es bestehen keine Zulagen mehr.

Die Abfindung unterliegt jedoch nicht der Sozialversicherung (§ 14 SGB IV). Abfindungen und Steuern sind natürlich von Bedeutung, da geklärt werden muss, welche Finanzreserven noch vorhanden sind. Die Abfindung ist eine einmalig anfallende, außergewöhnliche Leistung als Ausgleich für den Wegfall des Jobs und der damit einhergehenden Erwerbsmöglichkeit. Grundsätzlich ist die Auszahlung einer Abfindung eine rein verhandelte Angelegenheit und es gibt in der Praxis keinen Anrecht auf Auszahlung einer Abfindung.

Ausnahmefälle können z.B. im Zusammenhang mit betrieblichen Veränderungen und damit dem Vorhandensein eines Interessenausgleichs/ Sozialplans auftreten. Es gibt keinen automatischen Mechanismus, der mit der Verkündung einer Kündigungserklärung einhergeht, die Pflicht zur Leistung von Entschädigungen. Ueber die Abfindung will man verhandeln. Im Detail ist die Versteuerung von Abfindungszahlungen in Briefen des Bundesfinanzministeriums festgelegt.

Grundlage ist das BMF-Schreiben vom 26. April 2004 (Aktenzeichen IV A 5 - S 2290 - 20/04), auch bekannt als die sogenannte Freistellungserklärung. Die Abfindung fällt aus steuerlicher Sicht in den Bereich der Sondererträge (34 EStG) und ist somit nach der so genannten fünften Verordnung steuerbar ( 23 Nr. 1a EStG).

Das Fünftelprinzip kann sich "auszahlen", aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Die Abfindung wird in einem ersten Teilschritt durch 5 dividiert und 1/5 zum Jahresgewinn addiert. Jetzt wird die auf dieses gestiegene jährliche Einkommen zu zahlende Mehrwertsteuer berechnet. Dabei wird der resultierende Steuersatz mit dem Steuersatz gegenübergestellt, der sich ohne eine Abfindung von 1/5 der Abfindung ergeben hätte.

Der Unterschied ist die zusätzliche Steuerbelastung, wenn nur 1/5 der Abfindung steuerpflichtig wäre. Grund für diese Verordnung ist, dass die Abfindung zu einem ungewöhnlich starken Progressionsgrad anführt. Hier will der Parlamentarier mit der Option die fünfte Verordnung zur Anwendung bringen, ein gewisses Gleichgewicht. Wenn Sie bereits mit dem Spitzensteuersatz angesetzt sind, hat die Fünftelregel keine Wirkung mehr.

Jetzt das jährliche Einkommen ohne Steuern: Müller entrichtet daher 4.300 TEuro Steuer auf ihr Jahresgehalt und die Abfindung in Höhe von 3000 TEuro, also in Höhe von sieben.300 TEuro Einkommenssteuer. Andererseits müssten 36 000 E. E. besteuert und die Einkommenssteuer von 7500 E. E. bezahlt werden. Die fünfte Verordnung senkt die Steuerbelastung um 200 E.

Zunächst muss die Auszahlung der Abfindung durch den Auftraggeber arrangiert werden. Es ist auch vorstellbar, dass ein Arbeitnehmer von sich aus aufgibt oder in den Ruhestand geht und dass eine Abfindung gewährt werden kann. Vorraussetzung für die Umsetzung der Fünften Regel ist, dass die Auszahlung der Abfindung durch den Auftraggeber arrangiert wurde. Die Aufstellung kann auch insofern schwierig sein, als die Abfindung bereits im Voraus vertragsgemäß festgelegt wurde.

Die Steuerbehörden können auch hier die Ansicht vertreten, dass die Auszahlung nicht vom Auftraggeber ausging. Eine weitere Grundvoraussetzung ist, dass die Auszahlung der Abfindung in direktem Bezug zu einer Kündigung oder der Beendigung eines Arbeits-/Dienstverhältnisses steht. Der Kündigungstermin und die Frist für die Abfindung sollten daher nicht weit voneinander entfernt sein.

In der Abfindung darf keine Vergütung für bereits erworbene Anwartschaften vorgesehen sein. Achten Sie auf Ratenzahlungen! Erfolgt die Vergütung in mehreren Tranchen, so ist die 1/5-Regel nicht mehr für alle Tranchen gültig. Eine echte Tippleistung, wenn Sie das Geldbetrag nicht sofort brauchen, ist die Auszahlung von (!) Absagegeldern in Rentenleistungen, wie zum Beispiel eine Erstversicherung.

Reproduktionsregelung bedeutet die Bestimmung aus 40b UStG, der Erhöhungsbetrag wird entsprechend mit der Zeitdauer des Dienstalters multipliziert. Dies kann neben der Fünftelregel zu einem weiteren erheblichen steuerlichen Vorteil führen.

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