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ULTRASCHALLEN DORTMUND

Nächsten Sonnabend werden wir wieder gegen die TSG Hofenheim in Sinsheim anspielen. Seit zehn Jahren ist dieses Bauwerk in der ersten Liga und so "feiert" unser Widerstand gegen den Kunststoffclub aus dem Kraichgau sein Bestehen. Nach unserem ersten Gastspiel gegen Hofenheim, das am 21.09. 2008 im Mannheimer Waldhofstadion stattfand, und wegen der Fälschung von Dietmar Hopp im Kreuz sofort mit einem heftigen Eklat begann, leben unsere Proteste manchmal mehr, manchmal weniger heftig.

Auch Szenenfremde werden wissen, dass uns seine Ehefrau, seine Schwiegermutter, völlig gleichgültig ist und dass es eher darum geht, unsere ablehnende Haltung gegenüber dem TSG Hoffenheim Retortenverein kurz und bündig darzulegen. Sie können an die Sprache denken, was Sie wollen, aber der Fussball war schon immer hart und wird es immer sein, auch gegen den Willen der Beamten überall.

Es ist auch kein Zufall, dass hinter dieser harten Formulierung eine fundierte Skepsis gegenüber dem Hoffenheimer Vorbild steckt, auch wenn dies in der Regel viel weniger wahrgenommen wird. Offenbar kann Hopfen diese Kritiken auch nach vielen Jahren nicht mehr nachvollziehen und agiert dafür immer dünner. Dort sitzen die Sinsheimer Polizisten (oder wo auch immer die nächsten Wachen in dieser Großstadtregion sind), lesen die Lippen und werten die Videoaufzeichnungen des Gastblocks ernsthaft aus, um die angeblich schlechtesten Schurken unter den tausend Anrufern zu identifizieren und ihre Bilder an ihre Dortmundaner Kolleginnen und Kollegen weiterzuleiten.

Sie bestimmen ihrerseits die Identität dieser Menschen, um sie nach Sinsheim zurückzuschicken. Mit Hilfe dieser Angaben drückt die TSG Hoffenheim nun tatsächliche Hausverbot aus. So ist es 33 Fussballfans am Sonnabend unter Androhung einer Klage untersagt, am Fußballspiel ihres Clubs teilzunehmen, da sie sich zusammen mit mehreren tausend anderen Gastanhängern an den verleumderischen Liedern beteiligt haben sollen, die seit Jahren in vielen Städten des Landes in den verschiedensten Sportstadien gehört werden.

Wir wissen nicht, was Hopp mit seinen Werbeanzeigen und Haushaltsverboten bewirken will (warum 33 und nicht 300 oder 3000?). Wir sind nicht beeindruckt von den absurden Verboten, sie bekräftigen nur unsere Auffassung, dass nicht wir und unsere Lieder das eigentliche Thema sind, sondern all diejenigen, die ihre Ideen von einem reibungslosen, marktorientierten und ausgemergelten Fussball vorantreiben wollen.

Ein Fussball wie die TSG Hoffenheim steht für sich. Wir werden uns dagegen mit unseren Möglichkeiten weiter verteidigen! Sollte Hopp wirklich daran glaubten, dass er uns mit seinen Verbote zum Schweigen bringen kann, werden wir ihm am Sonnabend beweisen, wie sehr er sich dabei irrt! "Vor etwa einem knappen Vormonat haben wir unsere Stellungnahme zur Beendigung der Verhandlungen mit den Vereinen abgeschlossen.

Dass die Unterbrechung der Verhandlungen der richtige Weg war, zeigten uns auch die E-Mails zwischen DFB-Präsident Reinhard Grindel und seinem Vizepräsidenten Rainer Koch. Dieser Rücktritt betrifft jedoch nur die fraglichen Verhandlungen, nicht unseren grundlegenden Einsatz für einen anderen Fussball. Ein Fussball, der sich an der Base ausrichtet, anstatt die Schnecke in immer neue Dimensionen zu lenken.

Wer stellt den Schwerpunkt auf die Ventilatoren, anstatt sich nur auf Anleger, Stakeholder und das große Kapital zu konzentrieren. Werden die Sorgen der Zuschauer in Unterhaltungen nicht gehört, dann repräsentieren wir sie wieder, wo wir nicht ignoriert werden können: Im Stadion und in unseren Rundungen. Wir werden unseren Widerstand vielmehr in die Sportstadien bringen und beweisen, dass die große Fanmasse nicht damit übereinstimmt, was einige wenige Offizielle mit unserem beliebten Fussball machen.

Zeige ihnen dort, dass die Zuschauer in den Sportstadien nicht bereit sind, immer neue Exzesse der Vermarktung und Verfremdung zu akzeptieren!

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