Transferkurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld

Übertragungsmaßnahmen (§ 110 SGB III) Transferzahlungen werden zur Unterstützung von Anpassungsmaßnahmen aufgrund von betrieblichen Veränderungen eingesetzt. Die Transferzahlungen sollen die Vermittlungschancen der von Arbeitsplatzverlusten betroffenen Arbeitskräfte verbessern. Es geht darum, so viel wie möglich von der Beschäftigung in den Beruf zu verlagern ("job to job"), ohne in der Zwischenzeit Arbeitslosenunterstützung zu erhalten. Für die Entscheidungsfindung über die Verwendung von Transferzahlungen im Zuge der Verhandlung über einen Interessenausgleich / Sozialplan sind die operativen Parteien verantwortlich.

Transferzahlungen sollen einen Anreiz für den Unternehmer schaffen, über die Auszahlung von Abfindungszahlungen hinaus eine aktive Teilnahme am Reintegrationsprozess ehemaliger von Arbeitslosigkeit bedrohter Beschäftigter zu ermöglichen. Transfermassnahmen und Übertragung von Kurzarbeitergeldern. Bei Versetzungsmaßnahmen dient die Frist dazu, die vom Unternehmenswechsel betroffene Belegschaft auf einen Wechsel auf einen neuen Arbeitsplatz einzustellen.

Transfermassnahmen sind vor allem Massnahmen wie Outplacementberatung, Bewerbungstraining, Kurzqualifizierung, Existenzgründerberatung und -unterstützung oder Massnahmen zur Eignungsbestimmung. Das Gesuch um Beteiligung an Transfermassnahmen ist vom Auftraggeber oder vom Betriebsrat bei der jeweiligen Arbeitsagentur einzureichen. Verantwortlich ist die Arbeitsvermittlung, in deren Landkreis sich das Unternehmen des Auftraggebers befindet.

Das Transfer-Kurzarbeitergeld soll sicherstellen, dass die Beschäftigten ohne Zwischenarbeitslosigkeit von ihrer jetzigen Stelle bei ihrem früheren Dienstgeber zu einer neuen Stelle bei einem anderen Dienstgeber wechseln können. Der Transfer der von dem Stellenabbau betroffene Mitarbeiter von der Vorgängergesellschaft zu einer Transferstelle erfolgt im Zuge eines Dreiervertrages.

Der Betrag des übertragenen Kurzzuschusses korrespondiert mit dem Betrag des Kurzzuschusses. Das Kurzarbeitergeld wird in der Regel von der Transferstelle oder dem Unternehmen gezahlt und von der zuständigen Arbeitsagentur auf Verlangen des Auftraggebers oder des Betriebsvertreters wiedererstattet. Verantwortlich ist die Arbeitsagentur, in deren Landkreis sich die für den Auftraggeber verantwortliche Lohnbuchhaltungsstelle befindet.

Die erforderliche Weiterbildung von Mitarbeitern, die das Alter von 46 Jahren erreicht haben, und von Mitarbeitern ohne Berufsabschluss kann von der Bundesagentur für Arbeit während der Dauer des Transferkurzarbeitergeldes unterstützt werden. Dabei kann die Unterstützung auch eine Weiterbildung beinhalten, die zu einem Ausbildungsabschluss führt und über das Ende des Transferunternehmens hinausgeht.

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