Transfergesellschaft ja nein

Übertragungsgesellschaft ja nein nein

Nein, ich bin kein Quimonda-Mitarbeiter. Interessante Informationen zu Outplacement, Transferunternehmen und Transfermaßnahmen finden Sie hier. Nein! Während dieser Zeit erhalten Sie Transfer-Kurzarbeitergeld und sind "auf Arbeitssuche".

Transferunternehmen - fluchen oder segnen?

Erstellt von: Categories: Tags: The sense and nonsense of transfer companies has been the subject of contro controversy, since this tool came in existence. Während eine Transfergesellschaft oder ein Arbeits- und Qualifizierungsunternehmen (BQG) den Massenabbau von Personal für den Auftraggeber erleichtert (und oft auch reduziert), ist der Vorteil für den Mitarbeiter noch fragwürdig.

Ich werde daher an dieser stelle einige andere Ansichten und Tatsachen zusammenstellen und eine Inventur zum Themenbereich "Transfergesellschaft - ja oder nein? Um der Gefahr der drohenden Großarbeitslosigkeit nach dem Fall des Kommunismus zu begegnen, sind in den neuen Ländern die BQGs, die Beschäftigungs- und Qualifizierungsunternehmen (siehe auch: Strukturiertes Kurzarbeitergeld), die für einen begrenzten Zeitraum Beschäftigte übernommen haben, aufgetaucht.

Die Hauptunterstützung für die Förderung ist das Kurzarbeitergeld, das für einen Zeitraum von höchstens zwölf Monaten gewährt werden kann. Die primäre Zielsetzung des "Transfers von Mitarbeitern" in neue Gesellschaften stellte sicher, dass man heute nicht mehr von BQGs sondern von Transferunternehmen sprich. Für einen Arbeitgeber, der mit Massenentlassungen konfrontiert ist, sind Transferunternehmen ein Glücksfall. Durch die Uebernahme durch ein Transferunternehmen werden die Beschaeftigten vorerst nicht auf dem Plakat erwerbslos.

Zugleich ist die Gründung einer Transfergesellschaft für den Auftraggeber oft auch günstiger. Sie nutzen auch gern den unattraktiven Trick, die Versetzung der Arbeitskräfte zur Versetzung von Arbeitsplätzen zur Investitionsvoraussetzung zu machen, um im Falle einer späteren Umstrukturierung einen Teil der Mitarbeiter wieder einstellen zu können, ohne die sozialen Gesichtspunkte berücksichtigen zu müssen.

Für den Auftraggeber ist ein zusätzlicher Pluspunkt die Vermeidung von Fristen, da die Mitarbeiter unmittelbar in die Transfergesellschaft übergehen können. Auch Gewerkschaftler können einen Mitarbeiterwechsel als erfolgreich bezeichnen - Arbeitslose werden zunächst verhindert. Für die BA bedeutet die Versetzungsbeschäftigung auch eine Erleichterung. Lassen Sie uns nun zur kontroversen Frage der Transfergesellschaft kommen: die Vorteile für den Mitarbeiter.

Offensichtliche Vorzüge sind offensichtlich: Zeitverzögerung, im besten Fall Arbeitslosigkeitsvermeidung, Supervision und Fortbildung, Probe- und Praktikumsplätze, Bewerbungsmöglichkeiten aus einem Beschäftigungsverhältnis. Der Verein für Innovationsförderung (G. I.B.) des NRW-Ministeriums für Arbeit würdigt regelmässig die Chancen des Mitarbeitertransfers und kommt in einer Untersuchung zu dem Schluss, dass Transferunternehmen besser sind als ihr Ansehen (klicken Sie hier für die Ergebnisse).

Aber auch das IZA unter der Federführung von Dr. Hilmar Schneider (Direktor für Arbeitsmarktpolitik) hat einen Report (hier klicken für den Report) verfasst, der besagt, dass Transferunternehmen keine erfolgreichere Vermittlung erreichen als die Arbeitsagentur. Schneider bezeichnete die Transferunternehmen in einem Gespräch mit der Wirtschaftwoche sogar als "Geldverschwendung" und "völlig unnötiges Instrument".

Wenigstens sind die Transferunternehmen ein kleiner Hoffnungsschimmer für den Mitarbeiter, der auf jeden Fall Arbeitslose verhindern will. Schließlich erschien das Gerät im Zuge der Schlecker-Insolvenz in den Massenmedien. Der Versuch, eine Transfergesellschaft zu gründen, scheiterte letztlich an der politischen Situation, die für einen großen Teil der Beschäftigten einen schweren Rückgang bedeutete - auch wenn die Chance, eine neue Stelle zu finden, nicht notwendigerweise größer war.

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