Telefonkostenerstattung durch Arbeitgeber

Erstattung der Telefonkosten durch den Arbeitgeber

können diese Telefonkosten auch für berufliche Zwecke vom Arbeitgeber erstattet werden. Die privaten Telefonkosten sind steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen. Der Betrag, der von allen Leistungen in Form von Sachleistungen eines Monats überschritten wird. Telefonkosten entstehen, kann der Arbeitgeber.

Telefongebühren - Zahlung durch den Arbeitgeber

Eine Unternehmerin erstattet ihrem Mitarbeiter die Kosten für das Telefonieren. Dazu gehören sowohl die Grundvergütung als auch die Sprachgebühren für Geschäftsgespräche von seinem privaten Sprechstellen aus. Welche Besonderheiten sind im Hinblick auf das Beitrags- und Lohnsteuerrecht zu berücksicht? Dabei ist die Annahme der Grundhonorare in voller Höhe beitrags- und einkommensteuerpflichtig, da nach Ansicht des Verwaltungsgerichts davon ausgegangen werden kann, dass der Mitarbeiter das Telephon nicht nur für geschäftliche, sondern auch für persönliche Anlässe nutzt.

Dies bedeutet jedoch, dass der Arbeitnehmer ein persönliches Interesse an der Zahlung der Grundvergütung durch den Arbeitgeber hat, so dass kein Kostenersatz im Sinn des Einkommenssteuergesetzes 1988 (EStG) in Betracht kommt. Können die Telefonkosten für die Geschäftsgespräche klar und nachweisbar von der Fernsprechrechnung "abgezogen" werden, können die Telefonkosten für die Geschäftsgespräche beitrags- und gebührenfrei übernommen werden.

Ein pauschaler Telefonkostenersatz durch den Arbeitgeber ist dagegen immer beitrags- und einkommensteuerpflichtig. Es ist auch unerheblich, ob die Anrufe im Sinne des Auftraggebers erfolgen oder ob der Mitarbeiter zu jeder Zeit (auch in seiner Freizeit) verfügbar sein muss. Pauschalen sind auch dann Löhne, wenn sie für die in 26 EWStG genannten Verwendungszwecke bezahlt werden (Erstattung der dem Mitarbeiter entstandenen Aufwendungen für den Arbeitgeber).

Die Bezeichnung "Aufwendungsersatz" geht davon aus, dass der Mitarbeiter einen Kostenaufwand trägt, der dem Spesenbereich des Auftraggebers sofort und unmittelbare zugerechnet werden kann. Dies ist jedoch nicht der Falle bei den Gebühren für einen eigenen Telefonanschluß. Auch wenn der Arbeitgeber ein besonderes Interessen an der ständigen Verfügbarkeit seines Mitarbeiters hat.

Wenn ein Arbeitgeber an den Bedingungen interessiert ist, unter denen sein Mitarbeiter für ihn arbeiten wird, bedeutet das an sich nicht, dass eine pauschale Erstattung der Arbeitskosten seinen Status als Lohn einbüßt. Beispielsweise gilt die Auszahlung eines pauschalen Reisekostenzuschusses für Dienstreisen, die ausschliesslich im Auftrag des Auftraggebers erfolgen, auch als steuerbarer Lohn (VwGH vom 21.11.1990, 87/13/0183 Zl.).

Nach der Lohnsteuerrichtlinie ist für den Fall der privaten Nutzung eines unternehmenseigenen Fest- oder Mobiltelefons durch den Mitarbeiter von Fall zu Fall keine Sachbezüge zu ermitteln. Im Falle einer stärkeren privaten Nutzung im Einzelnen sind jedoch die entsprechenden Anteile zu verrechnen. Der Arbeitgeberzuschuss, der dem Ausgleich der aufgrund von Dienstpflichten anfallenden Auslagen dient, ist von der Beitragspflicht befreit, soweit er nicht nach 26 StG 1988 einkommensteuerpflichtig ist (§ 49 Abs. 3 Nr. 1 ASVG).

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