Systemisches Beratungsgespräch

Körperliches Beratungsgespräch

Die systemische Ausbildung in der Familientherapie, Frühförderung, Beratung und Supervision in Hamburg. se wird das systemische Format in der Beratung sein. Einige systematische Überlegungen zum Verständnis von Beratung Systemisches Consulting geht im Wesentlichen davon aus, dass es sich bei den Auftraggebern oder den Auftraggebern der Beratungsleistung um Systemkunden handelt: Eigenorganisation bedeutet, dass sich das System aus sich selbst speist, dass es aus seinen eigenen Formen und Abläufen heraus handelt, dass es dauerhaft von ihm abhängig ist, von seinen eigenen Formen und Abläufen.

Das heißt letztendlich, dass äußere Stimuli (Interventionen) immer nach den eigenen internen Systemstrukturen und Vorgängen abgearbeitet werden: Welche Bedeutung hat das für die systematische Unternehmensberatung? Inwiefern kann ein Profi-Systemtechniker noch handeln, um effektiv zu werden, um Hilfe zu bieten? Inwiefern kann und sollte man Ratschläge geben, wenn man davon ausging, dass Kunden selbst organisierte Subjekte sind, die über subtile Realitätskonstruktionen verfügen und sich innerlich kontrollieren, d.h. überhaupt nicht von aussen kontrolliert werden können?

Ziel ist es, die fachliche und systematisch orientierte Grundeinstellung eines Prozess-Consultants sowohl auf einer methodischen Basis ("Werkzeuge") als auch auf einer soliden wissenschaftlichen Basis ("systemisch-konstruktivistische Grundeinstellung") zu lernen. Hierbei setzen wir auf eine Kommunikationsform, die fundierte systemtheoretische Kenntnisse vereinfacht und einen direkten praktischen Bezug hat. Erreicht wird dies durch versierte Dozenten, die komplexen Zusammenhängen durch Live-Demonstrationen von Beratungsprozessen, durch praxisnahes Handeln in der Systemsituation (Erfahrungslernen der Teilnehmer) auf der Basis einer dankbaren Feedback-Kultur "auf den Grund gehen".

Aus welchem Verständnis von Beratung geht der systemische Ansatz hervor? Wodurch kann die Problematik der Eingriffsmöglichkeiten eines Systemberaters beantwortet werden? In einem Paradoxon steckt die Antwort: die systemische Beeinflussung durch Akzeptanz der eigenen Beeinflussungsunfähigkeit und deren praktische Nutzung für den Beratungsablauf. Es ist ein professioneller Berater, der ein Beratungsumfeld schafft, das die Chance steigert, dass das Kundensystem in der Lage ist, selbst geeignete Vorschläge zu erhalten.

In dieser Hinsicht ist der Systemic Consultant jemand, der Zusammenhänge für Veränderungen und Beförderungen herstellt (Kontextkontrolle). Die Systemic Consultantin weiss, dass sie die Realitätskonstruktionen des Kunden nicht "verstehen" kann, weil sie nicht in ihr Gegenüber "schlüpfen" kann. Es ist jedoch möglich, gewisse Konstruktionen der Realität durch Verständigung zu infrage zu stellen und zu ergänzen, was den Auftraggeber weiterbringt (Konstrukt Relativierung).

Die Systemic Consultantin nimmt ihre Beteiligung an der Interaktion mit ihren Kunden an und weiss, dass sie nicht nur handelt, sondern auch auf die Kunden eingeht, dass sie Teil des Tanztheaters ist, den sie mit ihren Kunden aufführt. Es ermöglicht dem Systemberater, über sich selbst und das Gesamtsystem Consulting zu reflexionen und die während der Consulting-Phase entstehenden Prozessabläufe in der Gemeinschaftskommunikation für den Consulting-Prozess zu verwenden.

Das korrespondiert mit den Beratungsrichtlinien des Systemdenkens und der Prozessausrichtung. Die folgende Grafik bezeichnet Systemberatungskompetenz als externe Organisationskompetenz. Die Bezeichnung "Fremdorganisation" bedeutet im Spiegel des Begriffs "Selbstorganisation der Systeme" die Möglichkeit der Intervention des Betreuers. Als Kompetenz in der Außenorganisation wird die Befähigung des Consultants bezeichnet, die Selbstorganisationsprozesse im Kundensystem inhaltlich so zu beeinflussen, dass sein selbst organisiertes Selbstlernen stimuliert wird.

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