Systemische Sicht

Körperbetrachtung

Aus systemischer Sicht der Begriff "Individuation". Inwiefern können die Ergebnisse für die Bildungsarbeit genutzt werden? aus systemischer Sicht von Ulrich Wilken. Aus systemischer Sicht werden Probleme eher als Konstellationen betrachtet.

Die Bezeichnung "Individuation" aus Systemsicht

Obwohl vor mehreren hundert Jahren gestaltet, verkörpert die Figur des dänischen Prinzen das Schauspiel eines "systemisch verwickelten" Menschen. Sie ist geprägt von Zweideutigkeit, Unsicherheit, Beschlussdruck und Entscheidungslähmung angesichts komplizierter zwischenmenschlicher Verhältnisse, gegensätzlicher Ordnungen und Gefolgschaften, miteinander im Wettstreit stehender Werte, eine Realität, die immer mehr zu schimmern und immer mehr zu schwächen zu scheitern droht.

Persöhnlichkeitsstörungen aus systematischer Sicht - Ein hilfreiches....

3.2 Wie effektiv ist die systemische Behandlung? Im Rahmen dieser Tätigkeit, die ich im Rahmen des mittleren Seminars "Systemische Beratung" geschrieben habe, befasse ich mich mit der Systemperspektive auf Persöhnlichkeitsstörungen. Ziel ist es herauszufinden, ob und in welchem Umfang die systemische Psychotherapie auch Menschen mit schweren Persöhnlichkeitsstörungen zugute kommen kann, denn für viele langfristige Psychiatriepatienten ist ein selbst bestimmtes und verantwortungsbewusstes Dasein nicht mehrvorstellbar.

Dies ist jedoch die Grundlage der Systemsicht im Vergleich zu "anerkannten" Behandlungsverfahren und medikamentöser Versorgung nach medizinisch-kausalen Krankheitsmodellen. der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von neuen Medikamenten. Darüber hinaus sollte abgeklärt werden, ob es sinnvoll ist, das gesamte Pflegesystem sowohl in die Diagnose als auch in die Therapien miteinzubeziehen, insbesondere im Hinblick auf Persöhnlichkeitsstörungen. Das sind alles Fragestellungen, die in den nachfolgenden Erläuterungen erläutert oder wenigstens so aufbereitet werden, dass ein Verständnis von Persöhnlichkeitsstörungen unter systemischem Gesichtspunkt möglich wird.

Am Anfang scheint es nützlich zu sein, einige Grundideen des Systems sowie einige Begriffsbestimmungen zu präsentieren, die den nachfolgenden Erläuterungen eine Grundlage zuweisen. Im Mittelpunkt steht das Verstehen der Krankheit in der Systemtherapie, das auch mit dem Verstehen des Problems in engem Verbindung steht. Es sollte nicht verheimlicht werden, dass es aufgrund des Arbeitsumfangs nicht möglich ist, sich intensiv mit konstruktiven Vorstellungen und den der Systemtherapie zugrunde liegenden Medientheorien zu befassen und daher weitgehend davon ausgegangen wird.

Anschließend wird das konkrete Verfahren der Systemtherapie bei Menschen mit Persöhnlichkeitsstörungen beschrieben. Hier kann auch nur eine Gesamtansicht möglich werden, die sich nicht mit den individuellen Erkrankungen befasst, sondern sich mehr auf ein allgemeines Behandlungskonzept für Persöhnlichkeitsstörungen und nützliche Verfahren zu deren Beseitigung konzentriert. Schließlich wird die Bewertung in der Systemtherapie und Therapieberatung diskutiert und einige Erkenntnisse vorgestellt, die bei der Beantwortung der eingangs gestellte Fragestellung, wie bedeutsam systemische Therapien bei Persöhnlichkeitsstörungen sind, helfen sollen.

Das sind die Wörter "Persönlichkeit" und "Persönlichkeitsstörung". Darüber hinaus werden in diesem Abschnitt die Klassifizierungssysteme und die Diagnose sowohl aus rein physikalischer als auch aus systematischer Sicht untersucht. Eine weitere Besonderheit ist die Erklärung des dem systemischen Therapieansatz zugrunde liegenden Gesundheitsverständnisses und die Beschreibung der Chronifizierung von Vorgängen.

Viele unterschiedliche Persönlichkeitsdefinitionen findet man in der Fachliteratur. Die " Persönlichkeit[K.K.] verweist also auf die besonderen psychischen Eigenschaften eines Menschen, die eine Vielfalt von typischen übereinstimmenden Verhaltensweisen (offen und versteckt) in unterschiedlichen Lebenssituationen und zu unterschiedlichen Zeiten beeinflussen" (ebd.). In der Persönlichkeitsforschung gibt es keine einzige Persönlichkeitstheorie, sondern zwei entgegengesetzte Ansätze zur wissenschaftlichen Erfassung der Persönlichkeit: den idiografischen und den nominothetischen Zugang.

Die Nomothetik hingegen basiert auf der Annahme, dass alle Menschen in unterschiedlichen Ausprägungen über gewisse Merkmale verfügt, die die Basisstruktur der Pers.... Die korrelative Methodik wird verwendet, um zu versuchen, "eine universell legitime Verbindung zwischen unterschiedlichen Persönlichkeitsaspekten, wie beispielsweise Qualitäten", zu etablieren (vgl. Gimbardo 1995, S. 475f). Von der signifikanten Systematik her "ist Persöhnlichkeit ein konstruktives Element, das nur im gesellschaftlichen Kontext sinnvoll ist" (Ruf 2005, S.259) und daher im Nachfolgenden zu verstehen ist.

In Kapitel II. 3 wird untersucht, welche Erscheinungsformen Störungen der Persönlichkeit angenommen werden können und wie sie von der Umgebung aufgenommen und eingestuft werden. Vor allem der in diesen Erklärungen verwendete Terminus "Persönlichkeitsstörung" ist aus Systemsicht oft selbst "das Phänomen, das diese Diagnostik schwieriger als leichter zu beheben macht" (Schweitzer/von Schroppe 2007b, S.137).

Nachfolgend wird der Terminus daher noch angenommen, sollte aber aus einer systemischen Sichtweise betrachtet werden. Der Versuch, mentale Erkrankungen zu erfassen, ist sehr vielschichtig und oft kontrovers. Dennoch sollten diese neurodiagnostischen Kriterien, hier zur Feststellung von Persöhnlichkeitsstörungen, in diesem Abschnitt erklärt werden, da sie rechtlich gültige Klassifizierungssysteme sind.

Darüber hinaus wird geprüft, ob und in welchem Umfang die systemische Diagnose damit verbunden werden kann und welche grundlegenden Differenzen es gibt. Die Autorin verweist hier auf die Feststellung von Persöhnlichkeitsstörungen nach dem ICD-10, da dort das Komorbiditätsprinzip anwendbar ist, d.h. dass so viele Diagnosestellungen gestellt werden können, wie für die genaue Darstellung des Krankheitsbildes notwendig sind (vgl. Rahn/Mahnkopf 2005, S.483).

Darüber hinaus ist es aus systematischer Sicht vernünftig und ein großer Schritt nach vorn, dass der Begriff der Krankheit durch den der Unordnung ersetzt wurde. Mit der folgenden Übersicht soll ein Übersicht über das hier bereits erwähnte Klassifizierungssystem ICD-10 im Hinblick auf Pers:lichkeitsstörungen gegeben werden: Es steht außer Zweifel, dass all diese Störfaktoren sehr verschieden sind.

Im Hinblick auf die genormten Klassifizierungssysteme des ICDs ( "ICD") (und auch des DSM) kann festgestellt werden, dass auch dort nun Versuche unternommen werden, die Diagnosekriterien von "ungeprüften und nicht überprüfbaren Vermutungen - und damit auch von den Vorstellungen psychoanalytischer Neurosen" (Stierlin 2001, S.261) zu bereinigen, was jedoch mit Unannehmlichkeiten behaftet ist.

Für eine solche einheitliche und operativisierte Diagnose ist immer ein "gemeinsamer Beobachtungs- und Beschreibungskontext aller Nutzer der Leitlinien" (ebd.) erforderlich, der jedoch nicht angegeben werden kann. Die bereits entwickelten Klassifizierungssysteme können aber auch für die systemische Behandlung sinnvoll und sinnvoll sein, da es seit vielen Jahren gemachte Erfahrungswerte und Erkenntnisse gibt, die durchaus berücksichtigt werden können.

Eine strenge Entkopplung der Systemtherapie von den klassisch-ärztlichen Diagnostikmodellen für psychische Erkrankungen ist daher nicht zweckmäßig (vgl. Stierlin 2001, S.263f). Aber vor allem die Entwicklungen der Systemtechnik und Physik weisen an die Grenze der medizinisch-kausalen Diagnose. Sie ersetzen lineare Ursache-Wirkungsmodelle durch "Modelle zur Beschreibung von komplexen Feedback- und Selbstorganisationsprozessen" (Stierlin 2001, S.258).

In einigen FÃ?llen wird die Diagnose immer vielschichtiger und kompliziert und gerade bei psychischen Erkrankungen ist es aus Systemsicht wenig nÃ??tzlich, sich an die medizinisch orientierten Diagnosemodelle zu halten (aber auch nicht ganz auszuschlieÃ?en, wie oben erlÃ?utert). Pionier der Systemtherapie war der Amerikaner Harry Stuck Sullivan, der auch seelische Erkrankungen als Äußerung und Konsequenz gewisser Bindungsmuster sah.

Die systemische Therapiediagnostik umfasst daher nicht nur die Gebiete des Körpers und der Seele, sondern auch die des Sozialsystems. In den frühen Tagen der Systemtherapie waren es vor allem Gregory Batesons Werke, die den Fokus vom Einzelnen entfernten und auf die gesamte Gastfamilie (deren Angehörige psychisch krank waren) mit ihren Verhaltensmustern innerhalb ihrer Auseinandersetzungen, ihrer Beziehung und ihrer Verständigung aufmerksam machten (vgl. Stierlin 2001, S.258ff).

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