Systemische Elternarbeit

Körperliche Elternarbeit

Spezialist für Elternarbeit in der Jugendhilfe. Die Elternarbeit ist ein wichtiger Teil der Erziehung eines Kindes. Vom Elterndienst bis zur systemischen Familienarbeit in der Heimarbeit.

Systemische lösungsorientierte Elternarbeit mit Familie im Zusammenhang....

Diese Abschlussarbeit befasst sich - um es auf den Punkt zu bringen - mit der elterlichen Tätigkeit im Haushalt. Zuerst habe ich mich sehr praxisnah mit dem Themenbereich Elternarbeit auseinandersetzt. Im Rahmen eines Zertifikatslehrgangs an der SPFW in Brandenburg unter der Anleitung von Dr. Marie-Luise Konen habe ich einen ersten Eindruck von "Systemischer Familienarbeit " und dem Vorschlag für eine andere, komplexere Sicht auf die Herkunft von Kinderfamilien in Institutionen gewonnen.

Die Erkennung von Familienzusammenhängen im systemtheoretischen Zusammenhang war für mich von zentraler Wichtigkeit beim Verständnis und der Interpretation von Problemstellungen und dem Verhalten der Kundschaft und zunächst unüblich in der Perspektive. Durch meine Praxis und das Literaturstudium habe ich in der Praxis gelernt, dass die Ansichten über die Organisation der Zusammenarbeit mit Ursprungsfamilien unter den Beschäftigten, unter den Beschäftigten unabhängiger Institutionen als Ganzes und unter den verantwortlichen Jugendamtsträgern und anderen Kooperationspartnern sehr unterschiedlich sind.

Der begrifflich beschriebene Behauptung - Elternarbeit zu verrichten - wird auf verschiedene Weise nachkommen. In meiner Tätigkeit habe ich gelernt, dass Eltern- und Familenarbeit oft sehr vernachlässigt und nicht ernstgenommen wird. Ich möchte meine Annahmen über die Gründe für diesen Umstand in dieser Studie untersuchen. - Die elterliche Tätigkeit wird von den Arbeitnehmern als disruptiv, lästig und kann nicht von unabhängigen Institutionen finanziert werden; - Die Qualifikation der Arbeitnehmer für die elterliche Tätigkeit ist nicht ausreichend; - Aufgrund der Vielfalt der Institutionen und der Vielfalt der häuslichen Bildung gibt es heute keine vereinheitlichten Normen und Gütekriterien für die elterliche Tätigkeit; - Die elterliche Tätigkeit versagt an hergebrachten Ansichten und Anschauungsmodellen; - Zwischen den technischen Anforderungen an die elterliche und die tatsächliche Tätigkeit von unabhängigen und öffentlich-rechtlichen Jugendsu cheinrichtungen besteht ein Konflikt; - Es fehlen einheitliche Defini¬tionen und Konzepte.

Nach diesen Hypothesen gliedert sich die Tätigkeit in zwei wesentliche Teile. Ich untersuche im ersten Teil meiner Tätigkeit die oben angeführten Voraussetzungen, entwerfe ein Gesamtbild des gegenwärtigen Zustands der Elternarbeit im Haushalt und entwickele Forderungen und Rechtfertigungen für die begriffliche Durchführung der Elternarbeit. Mein Ziel ist es, eine Arbeitsdefinition zu erarbeiten, die als Basis für ein Konzept fungiert und den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen anspricht.

Die logische Schlussfolgerung im zweiten Teil ist ein Konzept für eine eventuelle Gestaltung der Elternarbeit im Rahmen der stationären Wohnbau. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass ich die im Arbeitstitel genannten Begriffe - "Elternarbeit" und "Arbeit mit Familien" - gleichbedeutend benutze. Detaillierter wird die Begriffsbestimmung in 2.1.1. erläutert. Die männliche und weibliche Bezeichnung von abseits stehenden Menschen oder Personengemeinschaften, die in dieser Tätigkeit verwendet werden, beinhaltet in jedem Fall die andere Geschlechterform.

In der Kinder- und Jugendfürsorge wird der Terminus stationäres Wohnen auf vielfältige Weise genutzt. In diesem Kapitel werde ich eine Klarstellung des Begriffs einführen und ihn in einen Ordnungsrahmen (Kontext) stellen, der als Basis für meine Arbeiten diente. Sämtliche Äußerungen sind im Hinblick auf das Themengebiet Familienarbeit/Elternarbeit im Zuge der stationären Versorgung zu deuten.

In den folgenden Abschnitten wird die Darstellung des Zusammenhangs der stationären Unterkunft als Leitfaden für das jeweilige Themengebiet erläutert und weiterverfolgt. Für die Bezeichnung "stationäre Unterbringung" beschreibe ich im Arbeitstitel die häusliche Bildung und andere Arten des betreuten Wohnens nach § 34 KJHG. Der Begriff der stationären Unterkunft wird auch für andere Unterkunftsformen als die institutionelle Pflege, wie Pflegeheime, Pflegebedürftige Familien oder Adoptionsangebote, benutzt.

Im Laufe meiner Tätigkeit wird sicherlich klar, dass gewisse Äußerungen über den Handel und die Kooperation mit der Elternschaft auch für diese Gebiete gelten oder überdacht werden sollten. Trotzdem distanziere ich mich von diesen Formaten der Stationärunterbringung. Bei einer allgemeinen Diskussion über Wohnen nach 34 KJHG werde ich die Bezeichnungen "stationäre Wohnen" und "Zuhause" gleichbedeutend benutzen, da sie in der Sprache der Kinder- und Jugendfürsorge gebräuchlich sind, wenn es um Heimunterricht und andere Arten des geförderten Lebens geht.

In § 27 (Hilfe zur Erziehung) KGHG werden die Sorgerechtsinhaber ("Eltern") als berechtigte Personen genannt. Daher werden in der KiGH nicht die Kinderrechte, sondern die Elternrechte festgeschrieben. Im Mittelpunkt der Elternmitbestimmung steht der 36er § 36 KGh. Bei der Erstellung des Hilfsplans sollten die Erziehungsberechtigten, die Kinder und die an der Unterstützung beteiligte Fachkraft miteinander diskutieren, wie sie die Hilfen in Anspruch nehmen können.

Durch eine Kombination von Alltag und Bildungs- und Therapieangeboten (§34 KJHG) soll die Entfaltung von Kleinkindern und Heranwachsenden im Haushalt sichergestellt werden. Dabei spielen neben den beschriebenen Rechtsgrundlagen auch der durch die ambulante Versorgung definierte Umfeld, Sachverhalt und Rahmenbedingungen eine wichtige Bedeutung. Es werden drei Standpunkte beschrieben, die die grundlegenden Einstellungen und Meinungen von Personal und Einrichtungen zur Frage der Elternarbeit in ambulanten Einrichtungen zum Ausdruck bringen. Diese Standpunkte sind in den folgenden Abschnitten aufgeführt.

Aus individueller Sicht werden Anomalien, Abweichungen, anderes Benehmen und familiäre Zusammenhänge in linearer Weise dargestellt. Im klassischen Ursache-Wirkungs-Denken werden die Erziehungsberechtigten als Ursache von Krankheiten angesehen. Daher muss das Kleinkind aus der oft gefährlichen und respektierten Umgebung herausgeholt werden; es befindet sich in einer Einrichtung weit weg vom Zuhause der Väter. Der Mitarbeiter ist zu Hause durch eine parteiische Kinderorientierung gekennzeichnet.

Einerseits in der - noch - unzureichenden konzeptuellen Tätigkeit von Hilfsinstitutionen, einem veralteten Selbstverständnis der Rolle der Helfer (Pflege, Austausch von Familien, Pflege....) und der unzureichenden Qualifizierung der Mitarbeiter[20], und andererseits in meinem Selbstverständnis ergibt sich aus dem "Mangel an Theorie[21] in der häuslichen Bildung, der den Mangel an einheitli -chen Kon-zepten und Verfahren zur Folge hat, eine individualzentrierte Sicht.

Im Umfeld der Heimpädagogik - als Zweig der sozialpädagogischen Forschung - zu Berufen wie der Sozialpsychologie, der Humanmedizin oder der Sozialpsychologie ist auch nach einer Möglichkeit zu suchen, entsprechende personenbezogene ErklÃ??rungsmodelle anzunehmen[22] So ähnelte die reflexionslose Nutzung von Arbeitsplatzformen in diesen Berufen (z.B. Antiamnese, Krankheitsförderung und Intervention) durch Mitarbeiterinnen und Jugendliche der Heimpflege der Herangehensweise des praktischen Arztes, stärker als derjenigen des PÃ?dagogen oder Ausbilderns.

In Ziffer 1.3.1. wird für mich klar, dass die ausschließliche Berücksichtigung des Einzelnen im Rahmen der stationären Versorgung für alle an der Versorgung Beteiligte problematisch sein kann (Schuldvorwürfe, Inkompetenzgefühle, Macht- und Machtlosigkeitsgefühle, Konkurrenz....). Bei der pädagogischen Tätigkeit zu Hause ist es sinnvoll, die Kleinen nicht von ihrer Umgebung getrennt, sondern in ihrem jeweiligen Lebenskontext zu sehen.

Die gesamte stationäre Unterkunft besteht aus verschiedenen Teilsystemen wie: - Gastfamilie (Vater, Schwiegermutter, Kleinkinder, Großeltern...), - Haus (Erzieher, Hausleiter, Psychologin, andere Kleinkinder und Jugendliche....), - Jugendfürsorgeamt (Sozialarbeiter, Abteilungsleiter...), - Berufsschule (Klassenkamerad, Pädagoge, Schulsozialarbeiter....), - andere, ehemalige Diensthelfer (Tagesgruppe, Klinikpersonal, soziopädagogische Familienhilfe...). Im Mittelpunkt des gesamten Systems steht das Kinds; es ist Teil all dieser Teilsysteme, wodurch die beiden Teilsysteme interagieren[25] Im Kleinkindalter ist das Teilsystem der Gastfamilie von besonderer Wichtigkeit.

Als Leitfaden zum Themenbereich möchte ich die grundlegenden Systemannahmen nennen, die im Rahmen der ambulanten Versorgung gelten: Er hat immer ein Verhältnis zu seiner Gastfamilie sowie zum Jugendämter und zum Haus. Nicht die Person wird dadurch beeinträchtigt, sondern gleichzeitig die Zusammenhänge im Unternehmen. Auch wenn sich die hier vorgestellten grundlegenden Systemannahmen tendenziell auf innerfamiliäre Vorgänge konzentrieren, sollten bei der Zusammenarbeit und Verständigung zwischen den Teilnehmern meiner Meinung nach die externen sozialen Verhältnisse und Problemsituationen, die die Kinderfamilien in Institutionen charakterisieren, nicht außer Acht gelassen werden.

Waren früher Häuser Zufluchtsorte für verwaiste oder verlassene Kleinkinder, so kommen nun Kleinkinder in Häuser oder andere Formen des Betreuten Wohnens, weil sie aus verschiedenen Beweggründen nicht zu Haus leben können oder wollen[27] Die Kundschaft besteht aus sehr unterschiedlichen Gruppen. So ist das Familiensubsystem durch viele unterschiedliche interne und externe Gegebenheiten gekennzeichnet, deren Kenntnisse für das Verständnis des Familiensystems und die Wahl geeigneter Interventionsmethoden durch Hilfskräfte wesentlich sind.

Aufgrund des ausgewählten Themas der Arbeiten verweise ich auf die Wechselwirkung zwischen den Teilsystemen HEIM - FAMILY. Neuinterpretationen können nur dann erfolgreich sein, wenn sich das Gesamtsystem in der von P. Watzlawick als zweitrangig bezeichneten Lösung auswirkt. In der von ihm beschriebenen Lösungsfindung wird davon ausgegangen, dass in Systemen die Möglichkeit zur Veränderung besteht.

Im Gegensatz zu solchen, die bei der ersten Ordnung aus dem eigenen Haus vorgenommen werden, müssen bei der zweiten Ordnung die Grenzen des Systems überwunden oder die Veränderung als externer Antrieb stimuliert werden. Dieses Prinzip gilt für viele Verfahren der systemisch-lösungsorientierten Familiestherapie. Der Versuch, das Milieu zu stören und den Wandel durch Eingriffe, Verzerrungen oder paradoxe Rezepte zu stimulieren, wird unternommen.

Für die Betrachtung dieser These ist es daher wichtig, im Sinne einer stationären Versorgung einen Zusammenhang zu finden, der den Kunden als Erfolg und Kompetenz betrachtet. Einrichtungen wie Heime oder Wohngruppen sollten nicht mehr für "Zugang nur für unfähige Eltern"[35] und " Empfang an der Grenze des Andersseins " einstehen.

Für eine erfolgreichere ambulante Versorgung ist es nicht nur wichtig, an Verfahren, Konzeptionen oder Angeboten "zu basteln"[36], sondern auch den Bedeutungskontext oder -rahmen für Familie, Personal und Carrier zu verändern. Und es können Erkrankungen identifiziert werden, während durch die Konzentration auf die Mittel der Klientinnen und die Problemausnahmen vielmehr solche L ösungen geöffnet werden können, die das bisher gezeigte problematische Betreuungsverhalten beeinflussen.

Im weiteren Verlauf werde ich mich auf systemische und lö-sungsorientierte Lösungsansätze in der Familienarbeit im Zusammenhang mit der stationären Unterkunft aufzeigen. - Die eindeutige Feststellung, dass das Kleinkind in seinem Lebenskontext zu betrachten ist und dass eine maximale elterliche Partizipation und Einbindung in den Betreuungsprozess gewährleistet sein muss, ist der Rechtsrahmen für die Familienarbeit im Krankenhaus; - während der stationären Pflege sollen die entwicklungspolitischen Ziele durch Bildungs- und Therapieleistungen erreicht werden;

  • eine trad. individuelle Perspektive und eine geradlinige Erläuterung der Problemursachen hat viele Mängel im Rahmen der stationären Versorgung; - die Neugestaltung der Rahmenbedingungen und die Wichtigkeit der Unterkunft ermöglicht eine positive, optimistischere Sicht auf institutionalisierte Kinder und ihre Angehörigen, da der Fokus nicht auf Fehlbeträge oder Rückstau ungen, sondern auf die Mittel der Klient/inn/en und die Erarbeitung von Lösungsansätzen liegt.

In Absatz 1 wurde klar, dass es eine eindeutige gesetzliche Verpflichtung für Elternhäuser zur Elternarbeit gibt und dass im Systemverständnis die Ansicht - das Kleinkind in seinem Familienkontext zu betrachten - unerlässlich ist. Die bereits gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis für die Theorie der Elternarbeit im Haushalt. Nun setze ich die Theorie der Elternarbeit den praxisnahen Formularen, Verfahren und Modellierungen gegenüber.

Die in der Einführung gemachte Annahme, dass es eine Unstimmigkeit zwischen dem Leistungsanspruch und der tatsächlichen Familienarbeit im Rahmen der stationären Unterkunft gibt, untersuche ich. Zunächst werde ich mir das Konzept der Familienarbeit/Elternarbeit ansehen und prüfen, ob es eine gemeinsame Begriffsbestimmung für die Verwendung im Home-Bereich gibt.

Dann werde ich die historische Herkunft der Elternarbeit im Haushalt klären, um dazu zentrale Aussagen zu machen - auch für die Zeit heute. "Die Elternarbeit ist[im Allgemeinen] ein Oberbegriff für sehr verschiedene Arbeitsformen und -gebiete mit einem Elternteil. Hierzu zählen unter anderem Familienbildungsangebote, Familienfreizeiten und -erholung, Familien- und Bildungsberatung als Dienstleistungen von Spezialeinrichtungen und Jugendfürsorge.

38 ] Ich werde mich mit der Elternarbeit in der Jugendfürsorge befassen, vor allem in der Heimarbeit. Der oben genannte Ausspruch von SCHMIDT drückt aus, dass die Wörter Eltern oder Familien-Arbeiten Ideen schaffen können, die nicht notwendigerweise konstruktiv sind. Auf der einen und der anderen Hälfte (Eltern/Familie) muss gearbeitet werden.

Es ist vorteilhafter, von einer Kooperation zwischen Familie und Familie zu reden, da dieser Begriff die Idee einer Austauschanordnung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern nahelegt. So wie oben erwähnt, muss das Kinde immer im Zusammenhang mit seinem ganzen Beziehungsnetz gesehen werden. Aus meiner Perspektive sind daher auch die Beziehungen zu Grosseltern, Schwestern oder anderen nahestehenden Personen Teil der Elternarbeit.

Die verlängerte Frist für die Elternarbeit ist daher die Gesamtarbeit mit der Ursprungsfamilie. Im Fachjargon hat sich der Terminus Eltern-/Familienarbeit etabliert. Welche Rolle spielt die Elternarbeit im Haushalt heute? Sind alle Kontakte, die ein Elternteil mit seinen eigenen Kinder im Haus oder mit Pflegekräften (oder Pflegekräften zu den Eltern) hat, identisch mit der Elternarbeit? Das quantitative Merkmal für eine gezielte Elternarbeit ist "wenn zumindest 4 mal im Jahr ein zielgerichteter und präparierter Umgang mit den Erziehungsberechtigten besteht, der für eine eingehende Diskussion herangezogen wird.

40 ] Diese Behauptung wird durch Qualitätskriterien ergänzt: Ich bin der Meinung, dass diese Begriffsbestimmungen auch heute noch gültig sind und als Kriterium für die Elternarbeit herangezogen werden können. Bei meiner Tätigkeit wird es notwendig sein, die Begriffsbestimmung genauer und präziser zu definieren, um daraus methodische Maßnahmen abzuleiten. Dabei werde ich die Begriffsbestimmung der Elternarbeit weiter ausbauen und meine Sichtweise der Elternarbeit im Haushalt klären.

Bereits aus der Begriffsbestimmung in Ziffer 2.1.1 resultiert der gedankliche Bedarf an Elternarbeit (Elternarbeit als Erziehungsarbeit, Erholungsarbeit, Beratung, als berufliche Orientierung nach außen, als zielgerichteter und bereitgestellter Kontakt....). In den 1970er Jahren wurden im Namen der International Society for Home Education unter den bereits erwähnten Gesichtspunkten folgende zusammenfassende Vorschläge/Anforderungen für die Reformierung des Heimunterrichts, vor allem für die Umsetzung der Elternarbeit im Haushalt, gesammelt: - Die Kooperation mit den Erziehungsberechtigten ist Teil des Bildungsauftrags des Hauses; - ohne Elternarbeit können keine Sozialisierungsziele definiert werden und die Erziehungsarbeit des Hauses ist noch lückenhaft; - die Notwendig-keit und Sonderbedeutung eines Aufnahmeinterviews mit den Elterngenehmigungen wird betont; - die Schaf - und Rahmenbedingung (Finanzierung, Dienstpläne).

Die Sicherstellung der lokalen Nachbarschaft von Eltern- und Heimhaus ist erforderlich, viele dieser Anforderungen sind auch heute noch gültig. Die Rechtsgrundlage, das Verstehen der Elternarbeit (Definition) und die Anforderungen der Hausreform führen zu einer klaren Forderung nach systematischer, systematisch planbarer Elternarbeit.

Unklar war damals, wie diese elterliche Arbeit durchgeführt werden sollte, wer sie durchführen sollte und wie die erforderlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen sind. Ich gehe nach der Bewertung meiner Praxiserfahrung und der Fachliteratur davon aus, dass die meisten dieser Forderungen trotz der vielen Neuerungen im Heimunterricht noch nicht in einheitliche und überschaubare Gütekriterien umgerechnet wurden.

Ausgehend von den kunsttheoretischen und geschichtlichen Erfordernissen der Elternarbeit in der häuslichen Bildung werde ich nun auf die aktuelle Bedeutung der Elternarbeit eingehen. Am Anfang dieses Kapitels möchte ich einige Beispiele geben, um die praktische Bedeutung der Elternarbeit zu veranschaulichen. Im Rahmen der 1998 vom Bundesfamilienministerium durchgeführten Untersuchung "Leistungen und Grenzen v. Heimerziehung" fragten die untersuchten Institutionen, ob überhaupt Elternarbeit geleistet worden sei.

Entscheidend für diese Zahl ist wahrscheinlich der Sachverhalt - wenn man die 60 Einzelfälle ohne Erklärung zusammenzählt und die Einzelfälle, in denen keine elterliche Arbeit verrichtet wird -, dass in der Mitte aller unter den untersuchten Institutionen keine elterliche Arbeit verrichtet wird. Es ist davon auszugehen, dass in den Faellen, in denen keine Informationen vorgelegt wurden, auch keine elterliche Arbeit ausgefuehrt wird).

Dies ist sehr bedenklich, wenn man die gesetzliche Kooperationspflicht und das Recht der Erziehungsberechtigten sowie die hier bereits dargestellte berufliche Notwenigkeit betrachtet[46], während Abbildungen aus einer Erfahrungswerte von Beschäftigten in der Heimpädagogik zeigen, dass die Mehrzahl der Pädagogen die Elternarbeit zu Hause als sehr bedeutsam betrachtet (80%).

Daraus geht hervor, dass nur 2/5 der interviewten Arbeitnehmer die Qualifizierung zur systematischen Elternarbeit erreicht haben und 1/3 die Fähigkeit zur Reflektion in Gestalt von Aufsicht haben[47] Ich schließe daraus, dass die Erforderlichkeit der Elternarbeit von Heimarbeitern generell erkannt wird; es gibt jedoch ernsthafte Umsetzungsprobleme.

Für den sinnvollen Einsatz und die Kooperation mit den Müttern in der häuslichen Praxis gibt es keine einheitliche Definition oder Qualitätskriterium seitens des Landesjugendämters. Im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen habe ich folgende Statements gesammelt; ...wir machen die Elternarbeit deutlich, die Erziehungsberechtigten können in unserer Institution zu jeder Zeit telefonieren oder kommen vorbei, am "Tag der offen Tür" sind sie auch mal da, die Weihnachtszeit können die Kleinen zu Haus sein, wenn die Erziehungsberechtigten Schwierigkeiten haben, wir haben immer ein Ohr offen.....

Es lässt sich also sagen, dass die Elternarbeit zwar einen großen idealistischen Wert hat, aber in der planmäßigen Umsetzung in der praktischen Umsetzung eine untergeordnete Stellung einnimmt. Zwischen dem Behauptung, der beruflichen Erkenntnis und dem Willen der Institutionen des Heimunterrichts und der tatsächlichen Leistung gibt es einen Gegensatz. Bei der oben genannten Untersuchung des Bundesfamilienministeriums von 1998 wird klar hervorgehoben, dass "die elterliche Tätigkeit oder die Kooperation und Diskussion mit Eltern ein unverzichtbarer Teil einer erfolgreichen Hauswirtschaftspraxis ist".

"Zugleich kommen die Autorinnen und Autoren in ihrer Analyse der gesammelten Informationen zu dem Schluss, dass "die baulichen Gegebenheiten und Personalmöglichkeiten in den Institutionen und Jugendhilfebüros [....] dieser Aufgabe der quali zierten Elternarbeit oft nicht zu genügen scheinen. In der Regel ist es nicht so, dass sie dieser Aufgabe entspricht. Die Beschäftigten zu Hause fühlen die Rahmenbedingung für die Elternarbeit als unzureichend und unbefriedigend. Die ¾ der interviewten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Pflegeheimen hat in der Untersuchung von CONEN (1992) festgestellt, dass der Zeitbedarf das größte Hemmnis für die Elternarbeit ist[50] Elternarbeit ist oft nur außerhalb der Arbeitszeiten und des Arbeitszeitplans möglich.

Für die Elternarbeit bleibt im Gruppenservice keine Zeit; Doppelservice ist nicht möglich, es gibt zu wenig Fachpersonal. Darüber hinaus wird "[Elternarbeit] von vielen Mitarbeitern [....] immer noch als weitere unentgeltliche Tätigkeit angesehen. 51 ] Ausgaben für die Elternarbeit (z.B. Reisekosten, zusätzl. Therapiepersonal, Aufsicht, Sachkosten, Räume....) sind oft nicht Teil der gängigen Kostentarifverträge zwischen Haus und Jugendämtern.

Darüber hinaus sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Zulassungsverfahren von großer Wichtigkeit, um die Grundlage für die beziehungsorientierte Arbeit mit den Erziehungsberechtigten zu schaffen. Die Aufnahme von Kindern erfolgt nach einer kurzen Einführung; die ersten Besuche in der Institution finden teilweise gar nicht statt; die Gastfamilie ist nicht ausreichend über das Funktionieren der Institution aufgeklärt, etc....

  • im Kostendruck der Institutionen, sich selbst zu beschäftigen, - in der Vergabepraxis der Jugendarbeitsämter, die von den Institutionen zum einen eine professionell solide arbeitende Institution erwartet, zum anderen aber auch rasche Ergebnisse wünscht, - in der Tatsache, dass mehrere Hilfsprojekte bereits fehlgeschlagen sind und YE's unter Handlungdruck stehen, - in dem pedagogischen Handlungkraftdruck, der sich ausbildet, wenn sie in Krisenfälle eingelassen werden und aufgrund großer Probleme (Gewalt, Missbrauchsverdacht etc.) unverzüglich von der familiengebundenen Bevölkerung abgetrennt werden müssen.
  • Eine ungenügende Klärung des Verhältnisses zwischen allen Parteien, - die Aufnahme von Problemstellungen, - ungeklärte Aufgaben, Probleme und Ziele, - die unzureichende Suche nach einer angemessenen Form der Unterbringung, bei größeren Kinder und Heranwachsenden mehr die Trennung vom Erziehungsheim und die Unabhängigkeit, bei kleineren Kinder mehr die Rückkehr ins Erziehungsheim, Gesamthaft kann man feststellen, dass die Rahmenbedingun -gen für die Elternarbeit von den Erwerbstätigen als unzulänglich wahrgenommen werden.

Auch eine rasche, unkonventionelle und reflexionslose Einweisung von Kinder in das Haus macht die Elternarbeit schwieriger. Aufgrund der speziellen Wichtigkeit des Aufnahmeverfahrens für das Verhältnis zwischen Haus und Familie werde ich mich in Ziffer 3.2 separat damit befassen. Trotz der bereits gemachten Äußerungen gibt es in den Instituten und Gremien, die intensiv mit den Erziehungsberechtigten zusammenarbeiten, ein weites Feld an Formaten, Verfahren und Verfahren.

Bereits seit den 1980er Jahren hat sich eine zielgerichtete Elternarbeit entwickelt. Nach vorhergehenden Intensivaufnahmen werden sie bis zu 2 Jahre lang versorgt, um ins elterliche Heim zurückkehren oder den Transfer ins elterliche Heim vorbereiten zu können. Basis ist ein systemischer Familientherapieansatz. Der Elternteil bleibt für das Baby verantwortlich, bleibt im täglichen Leben verantwortlich.

Anhand verschiedener Verfahren werden die Erziehungsberechtigten geschult, wie sie die Aufzucht und Betreuung ihrer Kleinen gewährleisten können (regelmäßige Konversationen bei regelmäßigen Gelegenheiten, Elternbegegnungen, Verhaltenstrainings, Familientherapie....). Dabei gibt es keine Unterscheidung zwischen der pädagogischen, sozialpädagogischen und therapeutischen Tätigkeit. Meiner Meinung nach ist dieses Leitbild in seinen Abläufen und Verfahren sehr verständlich, stellt aber auch höchste Anforderungen an die Mitarbeiter zu Hause.

Es ist mir aufgefallen, dass die Zielgruppen der Familie so begrenzt sind, dass sie in der unmittelbaren Umgebung der Institution wohnen müssen, um einen engen Austausch zu pflegen. Im Modellprojekt MODELLPROJEKT - die Herkunftsfamilie von in Haushalten lebenden Kinder und Heranwachsenden und anderen Formen des geförderten Wohnens - des Landesjugendämters Brandenburg wurde von 1997-2000 eine weitere Art der Mitwirkung und Mitwirkung von Angehörigen getestet.

Der von den Autorinnen und Autoren beschriebene Bedarf an Spezialisten, institutionellen Rahmenbedingungen und interinstitutionellen Rahmenbedingungen stellt hohe Anforderungen an die Teilnehmer. Ich denke, dass eine solche Massnahme für Wohngemeinschaften, die in der elterlichen Arbeit getestet wurden, sehr wirksam ist, um gemeinsam zu erfahren, zu begreifen und zu erlernen. Die beiden - ganz verschiedenen - Vorgehensmodelle für die elterliche Arbeit im Haushalt sind repräsentativ für viele bereits erfolgreiche Vorgehensweisen.

Das Verhältnis ist gekennzeichnet durch gegenseitigen Bezug, gegenseitige Achtung, Anerkennungen und Achtung sowie eine systemorientierte Perspektive. Die elterliche Arbeit im Haushalt hat in der Rechtsgeschichte der DDR keinen klassischen Vorbild. Häuser sollten zwar mit den Erziehungsberechtigten zusammen arbeiten, aber sie rangieren hinter der Waldorfschule und hinter der sozialen Kinder- und Jugendhilfe (vgl. 2(3) Hausordnung, 1969).

In der 23. Heimverordnung, 1969, ist die Kooperation zwischen Haus und Elterhaus geregelt: "Die Kooperation [....] findet auf der Basis des von der lokalen Einrichtung der Jugendfürsorge erstellten Einzelbildungsprogramms statt. "Nach meiner Auslegung bedeutet dies, dass es sich bei der Arbeit mit den Erziehungsberechtigten nicht um eine Partnerschaftsbeziehung handelte, sondern auch um ein Erziehungsobjekt, dessen Mängel dazu führten, dass das Kind nach Hause geschickt wurde.

Hausaufgaben wurden daher im Rahmen des Scheiterns gemacht, auch im Rahmen der Annahme, dass ein Elternteil eine ablehnende Haltung gegenüber seinen Nachkommen hat.

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