Studienseminar Hagen

Lernseminar Hagen

Centre for Practical Teacher Training Hagen: Latest News Dieses Jahr, am Samstag, den 11. und 23. Oktober, gibt es im Zentrum Hagen die Möglichkeit, sich über den zukünftigen Lehrerberuf am Berufsakademie zu unterrichten. Ein Vorlesung von Prof. Hartmut Graßl wird am 18.

10.17 im Theodor-Heuss-Gymnasium in Hagen stattfinden. Im Rahmen des Seminars Gy/Ge in Hagen vom 2.3.16 bis 16.3.16 werden Events zum Themenbereich Inclusion stattfinden.

In der Anfangsphase ihrer Karriere erfolgt der Erfahrungsaustausch zwischen angehenden Lehrern aus Hagen und Smolensk und Lehrern. Weiterführende Informationen aus dem Zentrum erhalten Sie hier. Weiterführende Informationen zu den Seminaren erhalten Sie im entsprechenden Bereich.

Schulaustausch für eine lebhafte Städtepartnerschaft von Städten

Im Rahmen eines Städtepartnerschaftsaustauschprojekts zwischen Hagen und Smolensk erhalten Lehrerfortbildungsschüler aus Russland und Deutschland die Möglichkeit zum Austausch internationaler Schulen. Das Programm wendet sich auf der russischen Ebene an Jugendliche, die an der Smolensk State University lernen, sowie an Dozenten in der ersten Berufsphase. Zu den Zielgruppen in Deutschland gehören angehende Lehrkräfte aller Lehrveranstaltungen des Zentrum für praktische Lehrerbildung (ZfsL) Hagen.

Organisator des Austauschprojektes sind der Freigradkreis Hagen-Smolensk e. V. und die Firma Hagener. In Smolensk fuhren im Okt. 2017 9 Auszubildende und 4 Auszubildende der Firma Hagen mit den Kursleitern Jürgen Henter und Bernd Mai. Die Gruppe verbrachte einen halben Tag in Moskau und nahm den nächtlichen Zug nach Smolensk.

Hier wurde die Truppe von den Hosts empfangen. Begonnen hatte das Intensivprogramm mit einer Stadtrundfahrt und anschliessend nahezu jeden Tag mit einer Hospitation an sehr verschiedenen Waldorfschulen und Bildungseinrichtungen. In der Kammerspiele erlebt die Band Gogols "Chinel". Auf eine stimmungsvolle Abschiedsparty folgte die Heimkehr der anwesenden Bundesbürger. Während der Austauschreise lernen die angehenden Lehrer das russische Schulsystem und die konkrete didaktisch-methodische Umsetzung kennen.

Gemeinsam mit ihren russischsprachigen Mitarbeitern diskutieren sie Ideen zu tagesaktuellen pädagogischen Themen. Weil sie im Grunde genommen bei den zukünftigen Russischlehrern unterkommen, erleben sie die andere Kultur in realen Alltagssituationen und gewinnen durch individuelle Begegnungen und eigene Ansichten Einsichten. Grundsatz des Austausches ist nach wie vor, dass die Referendaren ihre Gastwirte aus Smolensk beim Rückbesuch der Russengruppe in Hagen im Frühling 2018 als Gast begrüßen.

Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer haben während ihres Aufenthalts in Smolensk an vier Schul- und Lehrhospitationen im allgemeinen Schulwesen teilgenommen. Zu Beginn haben alle das Lied gesungen (auch die deutschsprachigen Gäste). Für die angehenden Lehrer war es eine sehr erstaunliche Lage, denn niemand hatte erwartet, dass man in einer Dorfgemeinschaft im "Nirgendwo" in Russland singt.

Es war eine Lektion, die sicherlich halten wird, denn am Ende wurden die Jugendlichen aufgefordert, deutschsprachige Songs zu spielen - gut, dass sie darauf vorbereitet waren. Für die Kleingruppe war die Dorfmittelschule in jeder Beziehung ein ganz spezielles und auch ein tolles Bildungserlebnis. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer gewannen durch die Beteiligung an einem Kurs an der State University auch einen Überblick über das russische Hochschullehrsystem - gefolgt von einem regem. Informationsaustausch über die Besonderheiten der Kurse an in- und ausländischen Hochschulen.

Die vertragliche Initiierung des Austauschprojektes erfolgte 2003 durch das Studienseminar Hagen (Günter Grundmann) und die Humane Hochschule (Dr. Olga Ilina). Durch die neuen Kooperationspartner der Universitätsausbildung und der Fortbildung in Smolensk, sowie die Kulturpartner, eröffnen sich neue Sichtweisen der pädagogisch-kulturellen Weiterentwicklung dieses Austauschs, die im Sinne der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer eingesetzt werden sollen.

Viele angehende Lehrer, die in den letzten Jahren an diesem Programm mitgewirkt haben, arbeiten nun daran, den Schülerverkehr mit russischen Hochschulen zu fördern, und einige sind Mitglied im Verein der Freunde von Hagen-Smolensk geworden.

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