Steuersatz bei Abfindung 2016

Regelsatz für Abfindung 2016

Die Pensionskasse wird nachgelagert, aber mit einem niedrigeren Steuersatz besteuert. 2016 7.429 Euro (Einzelveranlagung, ohne fünfte Regelung). 4.250 Euro, mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 16,35 Prozent im Jahr 2016 und individueller Veranlagung.

als außerordentlicher Ertrag ein besonderer (reduzierter) Steuersatz. Für geleistete Abfindungen wird seit dem 1. Januar 2006 keine Wertberichtigung mehr gewährt.

LFH IIX R 46/14 - Abfindung in Raten und Fünferanordnung

Ein Abfindungsanspruch muss immer besteuert werden. Die Steuerbelastung kann jedoch unter gewissen Voraussetzungen reduziert werden, wenn die so genannte fünfte Regelung nach 34 Einkommensteuergesetz (EStG) in Anspruch genommen wird. Wenn die Abfindung jedoch in zwei oder mehr Raten gezahlt wird, kann dies die Steuerminderung im Rahmen der Einfünften Regelung verhindern. Allerdings hat der BFH in seinem Beschluss Nr. 46/14 Ende 2015 gezeigt, unter welchen Voraussetzungen eine Abfindung in mehreren Teilsummen einer Umsetzung der 5. Teilverordnung nicht im Wege steht und der Empfänger der Abfindung von einer geringeren Steuerbelastung begünstigt wird.

Sie werden erfahren, wie die Fünftelregel die Steuerbelastung im Falle einer Abfindung reduziert und in welchen Ausnahmefällen nach BFH IIX R 46/14 die Entrichtung von Abschlagsbeträgen nicht gesundheitsschädlich ist. Der fünfte Teil der Regelung für eine Abfindung: Eine Abfindung wird in der Regel auf die übliche Weise als Ertrag besteuert. Daher erhöht sich die Steuerbelastung deutlich, wenn das Normaleinkommen lediglich zur Abfindung hinzugerechnet und als Gesamtbetrag besteuert wird.

Die so genannte fünfte Verordnung im Einkommensteuerrecht öffnet hier Spielräume zur Reduzierung der Steuerbelastung. Abfindungen werden als außerordentlicher Ertrag im Sinn von 34 Abs. 2 Nr. 2 STG angesehen, da sie in der Regelfall als Ausgleich für den Wegfall eines Arbeitsverhältnisses geleistet werden. Gemäß 34 Abs. 2 Nr. 2 Nr. 2 Escort Go wird die Steuerbelastung, die ohne Abfindung auf die Erträge zukommen würde, von der Steuerbelastung, die auf die Erträge zukommen würde, plus 1/5 der Abfindung einbehalten.

Die Folge dieser Abzüge wird dann fünfmal in Anspruch genommen und zur Steuerbelastung hinzugerechnet, die ohne die Abfindung entstehen würde. In vielen FÃ?llen ist die Steuerbelastung dann niedriger, als wenn das regulÃ?re Gehalt lediglich zur Gesamtabfindung hinzugerechnet und dann als Gesamtbetrag besteuert wird. Daraus ergibt sich in der Praxis in der Praxis ein hohes Maß an progressiver Besteuerung, d.h. ein hoher Steuersatz.

Beispiel einer fiktiven Berechnung für die 5. Teilverordnung: Mitarbeiter B verdiente 2016 40.000 und erhielt eine Abfindung von 300.000 ?. Im Prinzip hätte E eine Steuerbelastung von ca. 8.800 (grob abgeschätzt und von vielen Einflussfaktoren abhängend, wie z. B. besondere Steuerkategorie, Kinderzahl, einkommensbezogene Ausgaben usw.) mit einem Ertrag von 40.000 ?.

Hätte er jedoch aufgrund der Abfindung 40.000 EUR Ertrag zuzüglich 30.000 EUR Abfindung als Gesamteinnahme besteuern müssen, wäre seine Steuerbelastung von 70.000 EUR Gesamteinnahme rund 21.000 EUR, da nun ein deutlich erhöhter Steuersatz gelten würde. Allerdings wird bei Anwendbarkeit der fünften Regelung die übliche Steuerbelastung ohne Kompensation (siehe oben: ca. 8.800 ? Steuerbelastung bei 40.

000,- Ertrag) wird von der Umsatzsteuer abgesetzt, die anfällt, wenn das reguläre Gehalt nur zu einem fünften Teil der Abfindung hinzukommt; im Beispiel die Umsatzsteuer von EUR 40,000,- zuzüglich eines fünften Teils von EUR 30,000,- Abfindung (= 6,000,- ), d.h. in Summe EUR 46,000,-. Die Steuerbelastung in diesem Scheinbeispiel beträgt bei einem Ertrag von 47. 000,- ca. 12. 000,- ?.

Die Differenz von der Steuerbelastung von 11. 000,- abzüglich der Steuerbelastung von 6. 800,- beträgt 4. 200,- ?. Dieser Wert von 2200,- wird nun mal 5 (=11.000,- ) angenommen und dann mit der üblichen Steuerbelastung mit einem entschädigungslosen Gehalt ergänzt. Der Steueraufwand ohne Abfindung betrug bei einem Ertrag von 40.000,00 ca. 8.800 , so dass bei Anwendbarkeit der fünften Verordnung die Steuerbelastung 8.800,00 ? + 11.000,00 ? = 19.900,00 ? beträgt.

Dadurch erspart A hier ca. 1. 100,- an Steuergeldern, da die Steuerbelastung ohne fünfte Regelung bei 21. 000,- anlag. Abfindungszahlung in Raten und fünfter Regel: Die Umsetzung der fünften Regel geht prinzipiell davon aus, dass es sich nur um einen einmaligen Sonderertrag mit nur einmaliger Folge zu einem überproportional hohen Progressionssteuersatz auswirkt.

In dem vorstehenden Beispiel betragen das zu besteuernde Ergebnis und der dazugehörige Steuersatz in der Regel nur EUR 4.000. Lediglich aufgrund der Einmalzahlung gäbe es in diesem Geschäftsjahr in Ausnahmefällen ein sehr gutes Ergebnis mit einem erhöhten Steuersatz. Zur Berücksichtigung dieses Sonderfalls beim Empfänger der Abfindung räumt der Bundesgesetzgeber die Möglichkeiten einer Steuerermäßigung durch die Ein-Fünftel-Regel ein.

Wenn die Abfindung jedoch nun in mehreren Raten und möglicherweise auch über zwei oder mehr Geschäftsjahre aufgeteilt wird, dann wird die Abfindung in der Praxis in der Praxis nicht mehr als einmaliger steuerrechtlicher Sonderertrag angesehen. Hier ist die Geltung von 34 Abs. 2 Nr. 2 EscortG und der Fünftelregel generell ausgeschlossen.

Allerdings hat der BFH in der BFH IIX R 46/14 präzisiert, dass Abfindungen in Teilsummen nicht unbedingt gegen die Umsetzung der Fünftelregel sprechen. Dies gilt in Ausnahmefällen, wenn dies im Widerspruch zu Bedeutung und Ziel der fünften Bestimmung steht und im Einzelnen zu einer unzumutbaren Belastung für den Empfänger der Abfindung führen kann. Beschluss des Bundesfinanzhofes Nr. 46/14: Der BFH hat in seinem Beschluss BFH Nr. 46/14 vom 13. Oktober 2015 festgestellt, dass die Zahlung einer gleichmäßigen Abfindung in zwei Raten ausnahmslos nicht der Geltung des reduzierten Satzes entgegensteht, wenn die Rate die Haupt- und Nebenleistungen im VerhÃ?ltnis miteinander deutlich widerspiegelt und wenn die Nebenleistungen im VerhÃ?ltnis zu den Hauptleistungen unwesentlich sind.

Der Nebenleistungsanspruch ist unter Beachtung der spezifischen Einzelsteuerbelastung als gering einzustufen, wenn er geringer ist als der Steuervorteil der Mehrleistung. In dem betreffenden Falle erhielt ein Mitarbeiter eine Betriebsabfindung von 104.800 und eine zusätzliche tariflich festgelegte Abfindung von 10.200 ?. Der Mitarbeiter erhielt im Jahr 2010 die reguläre Abfindung von 10.200 und im Jahr 2011 die Betriebsabfindung von 104.800 Euro. Das Steueramt argumentiert nun, dass die Betriebsabfindung im Jahr 2011 nicht mehr durch die 5. Teilverordnung favorisiert werden kann, da es sich aufgrund der bereits 2010 eingegangenen regulären Abfindung nicht mehr um einen einmaligen Sonderertrag handele und die 5. Teilverordnung bereits dort angewendet worden sei.

Das Amtsgericht beurteilte die beiden Teilsummen als einen einzigen Vergleich, obwohl sie in zwei unterschiedlichen Geschäftsjahren (Veranlagungszeiträumen) ausbezahlt wurden. Darüber hinaus gab es eine Sondersituation, da der Empfänger der Abfindung keinen maßgeblichen Einfluß auf die Summe und Zahlung der Abfindung hatte. Die beiden Teilsummen waren jedoch für den Wegfall des Jobs und damit als einheitlicher Ausgleich eine Vergütung im Sinn von 24 Nr. 1a EStG bezahlt worden.

Ausschlaggebend waren darüber hinaus auch die ökonomischen Folgen der Steuerbehandlung. Wäre die Fünftelregel im vorgenannten Rechtsstreit 2011 nicht auch auf die Hauptdienstleistung angewendet worden, wäre der Empfänger der Abfindung ökonomisch besser gewesen, wenn er die Zusatzleistung 2010 nicht bezogen hätte; dann wäre die Fünftelregel für die Hauptdienstleistung 2011 ohne Probleme angewendet worden.

Im Jahr 2010 belief sich die erste Abschlagszahlung auf 10.200 ; die Steuereinsparungen aus der Umsetzung der fünften Verordnung im Jahr 2011 für den Hauptvorteil beliefen sich jedoch auf 10.806 und damit auf mehr als die tatsächliche Zusatzleistung im Jahr 2010 Dieses unlautere Resultat steht jedoch im Widerspruch zur gesetzlichen Bedeutung, die einen Abgangsentschädigten befreien soll, wenn er aufgrund des Einmalereignisses einer Abfindung nur in Ausnahmefällen in ein sehr hohes Steuerprogressionsniveau eintritt.

Effekt von Abfindungen in Teilbeträgen: Die Entscheidung BFH IIX R 46/14 besagt nicht, dass eine in zwei oder mehr Raten gezahlte Abfindung nun immer durch die Ein-Fünftel-Regel steuerbegünstigt ist. Ausschlaggebend ist, dass die Teilsummen als eine einzige Abfindung zu betrachten sind, die sich klar als Haupt- und Nebenleistungen unterscheiden lässt.

Werden weitere Eigenschaften, wie z.B. die ökonomischen Effekte (siehe oben), hinzugefügt, so spricht dies für die Anwendbarkeit der fünften Regel auch bei Kompensationen in Teilsummen und über mehrere Anlageperioden. Fazit: Eine Abfindung ist in der Regel als Ertrag steuerpflichtig. Das Fünftelsystem kann jedoch die Steuerbelastung verringern, wenn es sich um außerordentliche Einmalerträge aus einer einzigen Abfindung auswirkt.

In der Regel ist die Geltung der Fünftel-Regel ausgeschlossen, wenn die Abfindung in mehreren Raten oder über mehrere Geschäftsjahre hinweg geleistet wird. In Einzelfällen kann jedoch in Ausnahmefällen die Fünftelregel auch auf Abfindungszahlungen in Raten angewendet und eine Steuerminderung durchgesetzt werden. Ausschlaggebend ist, dass die beiden Unterbeträge als Haupt- und Nebenleistungen einer gleichbleibenden Abfindung zu qualifizieren sind und dass die Nebenleistungen im Verhältnis zur Hauptnutzen unbedeutend sind.

Darüber hinaus sind im Einzelnen auch andere Hinweise, wie z.B. die ökonomischen Effekte der steuerlichen Erfassung, zu berücksichtigen. Unterstützung bei Steuerrechtsfragen: Die eigentlichen steuerlichen Vergünstigungen einer Abfindung sind aufgrund der komplexen Steuergesetzgebung sehr schwierig zu errechnen. Dr. Patrizia Antoni hat einen spezialisierten Anwalt für Finanzrecht und einen spezialisierten Anwalt für Arbeitsrecht. Der Anwalt ist für die Bereiche Steuern und Steuern zuständig.

In allen Fragen des Steuer- und Arbeitsrechts steht sie Ihnen gern zur Verfügung.

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