Steuersatz auf Abfindung

Regelsatz für Abfindungen

um einen reduzierten Steuersatz für den Mitarbeiter zu erreichen. Das Finanzamt berechnet dann aus der Summe die Steuer auf die Abfindung. Nur ein Fünftel der Abfindung basiert auf dem individuellen Steuersatz.

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Der Vertrag, dass die Gesellschafter einer im Grundbesitz befindlichen Kommanditgesellschaft die Kommanditgesellschaft mit Ausnahme eines von der Kommanditgesellschaft zu zahlenden Vergleichs verlassen und ihre Anteile an der GmbH als Komplementärin auf den verbliebenen Komplementär an den verbliebenen Komplementär abtreten, führt noch nicht zu einer Grunderwerbssteuer. Wenn dem Genussrechtsinhaber nach Auffassung des Bundesfinanzhofes eine Vergütung für den Wegfall der Erträge aus der Verzinsung mit dem Genussrechtskapital aufgrund der Vorzeitig endenden Genussrechtsbeziehung eingeräumt wird, ist dies eine zu versteuernde Vergütung und kein steuerfreier Kapitalgewinn.

Die Progressionsvorbehalte nach 32b Einkommenssteuergesetz (EStG) und die Senkung des Ertragsteuersatzes nach 34 Abs. 1 StG sind Seite an Seite anzuwenden, so dass ein positiver progressionsbedingter Vorbehalt bei der Berechnung des Steuerbetrages aufgrund des geringeren Ertragsteuersatzes einen notwendigen steuermindernden Effekt hat. Eine der Voraussetzungen für eine steuerlich begünstigte Abfindung ist, dass der Steuerzahler dem konzentrierten Einkommenszufluss nicht entkommen konnte.

Der BFH geht auch für den Falle, dass der Mitarbeiter trotz bereits vereinbartes Arbeitnehmererfinderentgelt im Widerspruch zu seinem Auftraggeber steht und statt dessen ein Vergütungsangebot akzeptiert, von dieser Zwangslage aus. Nach Auffassung der höchsten Finanzgerichte wird durch die einvernehmliche Regelung der tatsächliche Einfluss, dem der Mitarbeiter tatsächlich unterworfen war, nicht in Zweifel gezogen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Beschluss vom 11. Oktober 2011 (6 AZR 357/10) entschieden, dass ein Mitarbeiter während des Konkursverfahrens des Unternehmers von einem bereits abgeschlossenen Beendigungsvertrag nicht absehen kann, auch wenn der Unternehmer die zugesagte Abfindung nicht leistet.

Sonderfall beim Finanzamt: Seltener reduzierter Steuersatz für Abfindungen bei Teilzahlungen - Finanzwesen

Die Höhe der Abfindung für Steuerpflichtige ist unter anderem davon abhängig, ob sie den vollen Beitrag in einem Jahr auszahlen. Sie können auch bei mehrjährigen Abschlagszahlungen teilweise von einer reduzierten Steuerbelastung auskommen. Berlins (dpa/tmn) - Erhält ein Mitarbeiter eine Abfindung, kann diese einer reduzierten Steuer unterworfen werden.

Dies trifft z. B. zu, wenn die Abfindung zu einer Einkommenskonzentration in einem Jahr führt, erläutert Erich Nöll, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Lohnsteuerhilfevereine (BVL). Erhält der Mitarbeiter dagegen die Abfindung in Raten über mehrere Jahre, kann er in der Praxis nicht von dem reduzierten Steuersatz auskommen. Aber es gibt Ausnahmen: Zum Beispiel, wenn der vom Vorgesetzten in einem anderen Jahr ausgezahlte Anteil nur gering ist.

oder, wenn der Mitarbeiter einen so genannten ungeplanten Mittelzufluss bekommen hat - d.h. die Teilzahlung ist nicht erfolgt. Als Beispiel führt Nöll an, dass ein Gericht einem Mitarbeiter nach einem Gerichtsverfahren eine weitere Abfindung gewährt. Der Betreffende kann in diesem Fall einen separaten Gesuch einreichen. Im Falle einer Bewilligung berücksichtigt das Steueramt den nachgezahlten Teillastbetrag im Veranlagungszeitraum - somit fallen beide Teillastbeträge unter den reduzierten Steuersatz.

Die Mitarbeiter können sich aber auch bewerben, wenn sie die Abfindung in Raten über mehrere Jahre hinweg beziehen, weil der Vorstand unbeabsichtigt eine zu geringe oder in der Zwischenzeit nicht zahlbare Abfindung geleiste.

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