Steuern Sparen bei Abfindung

Ersparnis bei der Besteuerung von Abfindungen

Auch dieses Geld muss besteuert werden. Sparen Sie Steuern auf Abfindungen: Optimierung. Ich habe im vergangenen Artikel ("Abfindung und Steuern: Der Termin") aufgezeigt, wie in einem Scheinfall die Steuerbelastung von den ursprünglichen ca. EUR 24.000 auf unter EUR 15.

000 allein durch die Auswahl des richtigen Zahlungszeitpunktes für die Abfindung reduziert werden kann. "Gerade eben" konnten zwanzigtausend EUR eingespart werden! Beginnen wir noch einmal mit unserem Herrn Müller aus den vorangegangenen Anträgen.

Es sei daran erinnert, dass Herr Müller zwar nach dem Austritt aus seinem Unternehmen kein Entgelt mehr erhält, aber dennoch seine laufenden Kapitalerträge** von 5000 EUR hat. Sollte es Herrn Müller nun gelingen, diese 5000 EUR aus dem Jahr seiner Abfindung zu entfernen, indem er die Erträge entweder vor oder nach dem nächsten Jahr vereinnahmt, wird seine Abrechnung wie folgt ausfallen::

Herr Müller hätte ohne die Entschädigung immer noch keine Steuern zu entrichten, da er auch kein Einkommen hat. Wenn wir nun (nach der fünften Regel) ein Fünftel der Entschädigung zu seinem Nulleinkommen hinzufügen, kommen wir auf (1/5 von 80. 000 ) 15. 000 ?. Diese liegt jedoch etwas unterhalb der Grenzen, an denen die Abgabe für Ehepaare erhoben wird.

Also: Für 16.000 ist keine Mehrwertsteuer zu zahlen! Selbst nach Multiplikation nach der Fünften Regel (5 mal 0 = 0 ) ist seine Abfindung völlig zollfrei! Hinweis: Welche Verlagerungsmöglichkeiten es gibt, habe ich in meinem Werk "Gedanken an einen Privatier" in Kap. 10 "Finanzamt und Steuern" im Bereich "Kapitalertrag" aufbereitet.

Der aufmerksame Betrachter wird nicht übersehen haben, dass ich die Anzahl von Herrn Müller bewusst so ausgewählt habe, dass man a) leicht im eigenen Köpfchen kalkulieren kann und b) am Ende die Steuerbefreiung ausfällt. Weil nur weil sich daraus nur dann, wenn 8.000 durch fünf dividiert, nur 6.000 ergeben, die Abfindung letztlich umsatzsteuerfrei ist.

Gleiches trifft natürlich auch auf alle niedrigeren Abstandszahlungen zu. Aber was sind die Chancen für die Glückspilze, die eine größere Vergütung verhandeln konnten? Naja - wir haben die grundsätzliche Idee mit dem Kapitaleinkommen von Herrn Müller bereits kennengelernt: Es geht immer darum, das steuerpflichtige Einkünfte so weit wie möglich zu reduzieren.

Ob dies nun durch den Wechsel in ein anderes Jahr, wie bei den Kapitalerträgen von Herrn Müller, oder ob es andere Massnahmen gibt, ist dabei irrelevant. Ich möchte am Ende dieses Artikels kurz ein sehr wirksames Beispiel für eine drastische Reduzierung des steuerpflichtigen Einkommens nennen. Wenn Sie einen Teil Ihrer Abfindung in einen Rürup-Vertrag einzahlen, erhöhen Sie Ihre zukünftigen Pensionsansprüche und sparen andererseits viele Steuern.

Der Beitrag für einen Rürup-Vertrag ist 2013 bis zu einem Höchstbetrag von ca. 36.000* EUR 3.000 (76% von max. 48.000* EUR 4.000 für Ehepaare) steuerlich abzugsfähig und das steuerpflichtige Ergebnis kann damit noch einmal erheblich gesenkt werden. Abhängig vom jeweiligen Satz kann dies zu weiteren Steuereinsparungen von EUR 1.000 - 15.000* 1.000 - 2.000* 1.000 - 2.000* führen.

In meinem naechsten ( und letzten) Artikel zum Themenbereich "Abfindungen und Steuern" werde ich auf einige besondere Merkmale, Varianten und Fallstricke eingehen. Nachtrag vom 6. Januar 2015: Weitere Optimierungsmöglichkeiten für die Steuern auf eine Abfindung sind in einem separaten Abschnitt "Finanzamt und Steuern" zu sehen.

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