Steuerfreie Zahlungen an Arbeitnehmer

Abgabenfreie Zahlungen an Mitarbeiter

Zahlungen an die Mitarbeiter als erste Orientierung. An dieser Stelle erklären wir, wann dies der Fall ist und was sonst noch zu beachten ist. Die Zahlung erfolgt zeitnah. Steuerfreie Leistungen können z.B.

für Einmalzahlungen genutzt werden. Das ABC der steuerfreien Leistungen an Arbeitnehmer.

Steuerbefreite Leistungen: So haben Ihre Mitarbeiter die Vorteile ihrer Erhöhung genutzt.

Aber Sie wollen nicht, dass durch Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge der größte Teil der Lohnerhöhung ausgelöscht wird? Der folgende Beitragssatz gibt Ihnen dann Anhaltspunkte, wie Sie durch die Gewährung von steuerbefreiten oder steuerbegünstigten Arbeitgeberleistungen gewinnbringende Lohnerhöhungen gewähren können, von denen auch Sie als Arbeitgeber aufgrund Ihrer Befreiung von den Sozialversicherungsbeiträgen mitkommen. Immer beliebter werden neben dem Lohn auch Warengutscheine, die Mitarbeiter bei Dritten einzulösen haben.

Bei diesen Belegen handelt es sich nicht um Sachbezüge, solange ihr Gegenwert - zusammen mit anderen Sachbezugswerten - 50 EUR pro Monat nicht übersteigt (Freistellungsgrenze!). Vorraussetzung ist, dass die Belege eine bestimmte Sache benennen (z.B. "Aral-Treibstoff für 15 Euro", "Menü IIffor 20 Euro") und nicht für nur einen Euro-Betrag ausgegeben werden. Die Höhe eines Tankgutscheins muss vom Mitarbeiter nicht auf das Pendlergeld gutgeschrieben werden.

Wenn Sie neben den bereits geschuldeten Löhnen einen Teil der Auslagen Ihrer Mitarbeiter für Reisen zwischen Haus und Beruf mit öffentlichen Verkehrsmitteln (kein Taxi) übernehmen oder wenn Sie Ihren Mitarbeitern Tickets unentgeltlich oder zu ermäßigten Preisen zur Verfügung stellen, sind die Ausgaben für die Tickets im jeweiligen Kalenderjahr von der Lohntarif- und Sozialversicherungsabgabe befreit. Die Zuschüsse dürfen den Entfernungszuschuss (0,36 EUR für die ersten zehn Kilometer und 0,40 EUR für alle weiteren Kilometer) nicht überschreiten und unterliegen der Einkommensteuer in Höhe von 15 Stk. (§ 40 Abs. 2S. < 2 EStG).

Reisekostenzuschüsse reduzieren die Entfernungspauschale für Reisen zwischen Haus und Beruf in entsprechendem Umfang. Die von vielen Helfern nicht oder nur geringfügig überschrittene Mitarbeiterpauschale von 1.044 EUR wird jedoch in jedem Falle einkommensteuerpflichtigen Mitarbeitern zuerkannt. Zulagen in Form von Gehalts- oder Geldwerten, die Sie Ihren Mitarbeitern bei einer Heirat oder Entbindung gewähren, sind bis zu 358 EUR steuer- und sozialversicherungsfreie Leistungen, wenn sie innerhalb von drei Kalendermonaten vor oder nach der Ehe oder Entbindung bewilligt werden.

Für jedes Jahr kann bei Mehrfachgeburten das Geburtsbeihilfegeld von 358 EUR pro Neugeborenem ausgezahlt werden. Der Mitarbeiter muss nachweisen, dass er mindestens den Betrag des Pflegegeldes für Unterkunft, Verpflegung und Verpflegung bezahlt hat (der ursprüngliche Beleg muss bei beiden Lohndokumenten bleiben!). Der Subventionszuschuss wird zu dem bereits fälligen Gehalt hinzugerechnet (keine Gehaltsumwandlung!), die Schulpflicht der Schützlinge ist noch nicht erfüllt (Details: s. R 21a LStR), die Pflege findet in einem Vorschulkindergarten, einer Krippe oder einer ähnlichen Institution ("Kindertagesstätte") statt (nicht im Haushaltskindergarten des Mitarbeiters!).

Wenn Sie Ihren Mitarbeitern neben dem Lohn auch die übliche Arbeitskleidung zur Verfügung stellen, kann dies steuerfrei erfolgen, wenn deren privater Gebrauch praktisch ausgeschlossen ist. Zu der in der Praxis üblichen Arbeitskleidung gehören weißer Arbeitsmantel. Sie können als Unternehmer Ihren Mitarbeitern oder deren Verwandten im Rahmen einer besonderen Veranstaltung (z.B. Silbernen Hochzeit, Taufe) kleine Präsente und Schenkungen ( "Blumen, Büchern etc.") im Gesamtwert von bis zu 40 EUR (inklusive Mehrwertsteuer) steuer- und sozialversicherungsfrei ausstellen.

Achtung: Wird die Freigrenze von 40 EUR (pro "Ereignis") übertroffen, ist die ganze Leistung steuer- und sozialversicherungspflichtig. Geldleistungen sind immer Löhne, die der vollen Steuer- und Sozialversicherungspflicht unterliegen. Sie sind weiterhin steuer- und sozialversicherungsfrei. Gleiches trifft auf Mahlzeiten (z.B. Sandwiches) zu, die die Mitarbeiter bei einem außerordentlichen Arbeitseinsatz bekommen, sofern die Kosten 40 EUR pro Mitarbeiter und Mahlzeit nicht überschreiten und die Bereitstellung der Mahlzeiten im überwiegenden betrieblichen Interessengebiet liegt, den Arbeitsprozess günstig zu gestalten.

Achtung: Bei Arbeitsessen mit Ihren Mitarbeitern, die einen "lohnenden Charakter" haben, können Sie den vollen Betrag der Bewirtungskosten als Betriebskosten einfordern. Die Mitarbeiter erhalten dann jedoch einen steuerpflichtigen Grundlohn. Diese " Sachbezüge " bleiben für die Arbeitnehmer nur dann unversteuert, wenn sie - zusammen mit anderen Sachbezugsrechten - 50 EUR pro Monat nicht überschreiten (§ 8 Abs. 2 Satz 9 EStG).

Ebenfalls bei den Mitarbeitern populär sind Restaurant-Schecks oder Essensgutscheine, die vom Auftraggeber an die Mitarbeiter ausgestellt und in einigen Restaurants oder Imbissen bezahlt werden. Pro Essen kann nur ein Verpflegungsgutschein in Rechnung gestellt werden. Die Mitarbeiter müssen pro Essen (= offizielle Sachbezüge für 2002) mind. 2,51 EUR selbst bezahlen, ansonsten gibt es einen steuerbaren "monetären Vorteil".

Die Höhe des Verpflegungsgutscheins darf den offiziellen Betrag eines Mittagessens (2,51 Euro) um nicht mehr als 3,10 EUR (d.h. höchstens 5,61 EUR) überschreiten. Die Ausstellung des Verpflegungsgutscheins an Mitarbeiter auf Geschäftsreisen ist nicht gestattet. So können Sie Ihren Angestellten Restaurantschecks im Wert von 5,61 EUR für 2,51 EUR "verkaufen" und so mit 3,10 EUR am Mittagessen teilnehmen.

Dabei ist es ratsam, nicht mehr als 15 Essensmarken pro Mitarbeiter und Jahr auszustellen, da die Verpflichtung zur Bestimmung der Abwesenheitszeiten (Urlaub, Krankheit, etc.) des Mitarbeiters für den Auftraggeber dann nicht mehr gilt. Im Falle von Finanzierungsengpässen können Sie Ihre Mitarbeiter mit einem zinslosen oder reduzierten Darlehen unterstützen. Die daraus resultierenden Zinsvorteile sind steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn es sich um ein Kleinkreditgeschäft bis zu 2.600 EUR handelt oder der Zinsanteil mind. 5,5 Prozent liegt.

Bei Zinssätzen unter 5,5 Prozentpunkten ist die Differenz zwischen dem tariflichen und dem steuerpflichtigen Lohn von 5,5 Prozentpunkten, der der Sozialversicherungspflicht unterliegt. Um keinen steuerpflichtigen Lohn in der Darlehenshöhe anzunehmen, ist es notwendig, die Laufzeiten, Zinsen, Rückzahlungen und ggf. Sicherheiten zu vereinbaren. Anmerkung: Arbeitgeberbeiträge für Zinszahlungen, die der Arbeitnehmer für ein von ihm bei einer anderen als dem Auftraggeber aufgenommenes Kreditgeschäft leistet, sind immer vollumfänglich lohnsteuerpflichtig und unterliegen den Sozialversicherungsbeiträgen.

Schlussfolgerung: Steuerfreie Leistungen können die Mitarbeitermotivation ohne Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge erhöhen und "Gehaltszulagen" reduzieren. Sie sollten die Einzelheiten im Voraus mit Ihrem Steuerberater besprechen.

Mehr zum Thema