Steuerfreie Sonderzahlungen

Abgabenfreie Sonderzahlungen

(keine Fortschrittsreservierung) und auch die Sonderzahlungen sind voll steuerpflichtig. Umwandlung von freiwilligen Sonderzahlungen in steuerfreie Subventionen Wenn ein Unternehmer am Ende des Jahres freiwillig an seine Beschäftigten zahlt, kann er diese in steuerfreie Zulagen oder in Zulagen wandeln, für die er nur die Einkommensteuer zu pauschalieren hat. Gewisse Gehaltszulagen für Angestellte sind nur steuerbefreit oder können vom Auftraggeber zu einem Pauschalsatz besteuert werden, wenn sie "zusätzlich zu den bereits geschuldeten Löhnen" bezahlt werden.

Dazu zählen unter anderem das Kindergartengeld, die Kostenübernahme für das Gesundheitswesen und das Reisekostenzuschuss für Reisen zwischen Haus und Beruf. "Neben den bereits geschuldeten Löhnen " heißt, dass eine Überführung arbeitsrechtlicher Löhne und Gehälter in solche Zusätze keine Steuerbefreiung und keine Abgeltung mit sich bringt. Allerdings kommt es durch die Umstellung zu der angestrebten Steuerbefreiung oder Abgeltungssteuer, wenn freiwillig Sonderzahlungen versprochen und in Gehaltszulagen umgerechnet werden.

Beispiel: Der Unternehmer Huber bezahlt seinen Arbeitnehmern im Monat September für Sonderleistungen auf freiwilliger Basis einen Bonus von 500 EUR. Da jedoch die Hälfe dieser freiwilligen Sondersteuer für Steuer und Sozialversicherungsbeiträge aufgewendet wird, wird ein Zuschuß von 30 Cents pro Kilometer Entfernung für die Reisekosten zwischen Haus und Arbeitsplatz gewährt. Konsequenz: Der Auftraggeber kann den Subventionszuschuss mit einem Pauschalsatz von 15 Prozentpunkten versteuern ( 40 Abs. 2 S. 2 Nr. 2 EStG).

Dies hat folgende Ursachen oder Führungen zu den nachfolgenden Steuerfolgen: Der Sonderbeitrag wird nicht auf den bereits fälligen arbeitsrechtlichen Lohn angerechnet. Damit ist eine Umwidmung in einen abgabenfreien oder pauschalierten steuerpflichtigen Subventionszuschuss zulässig (R 33 Abs. 5 Lohntarif 2011; BFH, Entscheidung vom 1. Oktober 2009, Ref. VI R 41/07). Zum Beweis der subventionierten Ausgaben sind die Unterlagen des Mitarbeiters über die Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsort auf dem Gehaltskonto zu führen.

Der Auftraggeber Huber ist berechtigt, die 500 EUR Brutto und Nettobetrag auf seinen Auftraggeber zu übertragen. Huber zieht die Abgeltungssteuer von 15 Prozentpunkten vom Zuschuß an das Steueramt ab. Er hat einen engagierten Angestellten, weil er auf seine besondere Zahlung keine Abgaben oder Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten hatte. Huber erspart wegen der Pauschalsteuer die Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers.

Praxistipp: Wer es erstmals gewagt hat, freiwillige Leistungen in steuerfreie oder pauschale Gehaltszulagen umzuwandeln, sollte dies auf jeden Fall auf einen Unternehmensberater umlegen. Denn nur so können Unternehmer bei der bevorstehenden Lohnsteuerrevision für Steuerzwecke auf der sicheren Straßenseite sein und wissen, was sie im kommenden Jahr beachten müssen.

Auch interessant

Mehr zum Thema