Steuer von Abfindung

Abgangsentschädigung

Jeder, der im selben Jahr eine Abfindung und ein Arbeitslosengeld erhält, sollte sich gegenüber dem Finanzamt behaupten. "Wie wird die Abfindung besteuert? Fünftes System: Die Steuerermäßigung ist nur auf tatsächliche Abfindungszahlungen anwendbar.

Kündigt des Arbeitgebers ein Kollege und erhält dies also eine Entschädigung, dann kann die Entschädigung mit einem günstigeren Zinssatz versteuert werden. Dafà gibt es im Steuergesetz die so genannte Fünftelregelungâ, erläutert Isabel Klocke vom Verband der Steuerpflichtigen. Gemäß dem Arbeitsvertrag hat sie eine Abfindung erhalten und für für weitere sieben Jahre und ein Gehalt von dreizehn Monaten weiter bezahlt.

Sie erhalten in diesem Falle würde die Vergütung sowie die anderen Monatsgehälter in einem Betrag ausbezahlt. Dann forderte sie für den Gesamtwert der ermäÃ-Besteuerung. Für die Entschädigung machte sie eine für Steuer nach der Fünftelregelung, da dieser für der Arbeitsplatzverlust bezahlt wurde. Das ausstehende Monatsgehälter wurde jedoch in voller Höhe versteuert.

Wenn der Steuerpflichtige das verfrühte Kündigung auf eigene Initiative herbeigeführt hat, entfällt der günstigere Steuerprozentsatz. Dies trifft auch dann zu, wenn die Vergütung und die Monatsgehälter in einem Betrag ausbezahlt werden. Es ist jedoch ratsam, abzuklären im Voraus darüber zu informieren, welche Steuerfolgen entstehen. Das Besteuern von Abfindungen und anderen Vorteilen, die bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses entstehen, ist unter nämlich zumeist kompliziert.

Dr. Wolfgang Bormann Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

In der Regel werden an die Mitarbeiter Abgangsentschädigungen geleistet, wenn die Vertragsparteien die Gültigkeit einer Auflösung bestreiten und eine außergerichtliche oder gerichtliche (freiwillige) Einigung erzielt wird. Abgangsentschädigungen sind Leistungen aufgrund der Auflösung des Arbeitsverhältnisses, sollen den Wegfall eines Arbeitsverhältnisses kompensieren, sind letztlich als Schadensersatz zu behandeln. Vorstellbar sind Abgangsentschädigungen, die von Gehaltsverlusten begleitet werden.

Verwandelt der Dienstgeber eine hauptberufliche Position in eine Teilzeitposition oder wird der Dienstnehmer in einen weniger interessanten Teil des Unternehmens, in eine niedrig bezahlte, niedrigere Stelle überführt, so ist die Abfindung für künftige Lohnausfälle vorgesehen. Die Steuerbehörden betrachten Entschädigungen oder Abfindungen als Teil des Gehalts und sind daher in vollem Umfang beitragspflichtig. Weil der Dienstgeber die Abfindung zu einem gewissen Zeitpunkt, in der Regel mit der letzen Lohnzettel, zahlt, sammelt sich das Einkommen in diesem Lohnmonat und führt dazu, dass der maximale Steuersatz der Progression erzielt wird.

Mit der so genannten 1/5-Verordnung hat der Parlamentarier das einzig verbleibende Recht eingeführt, die bisherigen Zulagen sind vollständig abgeschafft worden. Denn auch die Steuerbehörden wollen von der Abfindung aufkommen. Die/5-Steuerung führt mehrere Berechnungsschritte durch. Im ersten Schritt wird das zu besteuernde Ergebnis ohne Abfindung errechnet. Danach müssen Sie die Steuer berechnen, die auf 1/5 der Abfindung anwendbar ist, wenn sie zum bisherigen zu versteuernden Ergebnis addiert wird.

Er wird verfünffacht und führt zur Steuer auf den Abrechnungsbetrag. Bei der steuerlichen Strukturierung ist es von Bedeutung, das zu besteuernde Ergebnis - ohne die Abfindung - so gering wie möglich zu bemessen, damit der zusätzliche Progressionsatz für die Abfindung so gering wie möglich ist. Offensichtlich sollte das "kumulierte Einkommen" im folgenden Jahr ausgezahlt werden, wenn der Mitarbeiter erwartet, keine Arbeit mehr zu finden und die Einkommenssteuerprogression nahezu "Null" erreicht hat.

Mit einem kürzlich veröffentlichten BFH-Urteil (AZ IIX R 1/109) hat der Bundesrat entschieden, dass auch wenn im Folgejahr anstelle von Nov. eine Abfindung geleistet wird, eine "Aggregation" der Einkünfte erfolgt und der Mitarbeiter die 5/5-Regel geltend machen kann. Unter Bezugnahme auf dieses Gericht sollte der Mitarbeiter die 1/5-Verordnung in seiner Einkommensteuererklärung im Folgejahr einreichen und diesen Handlungsspielraum mit seinem Auftraggeber nutzen.

Weitere vollständig steuerbefreite Varianten ergeben sich, wenn dem Mitarbeiter die ihm im Zusammenhang mit der Kündigung entstandenen Aufwendungen erstattet werden. Darunter fallen unter anderem Aufwendungen für Outsourcing - Consulting, Bewerberschulung, Kosten für einen Dienstwagen, aber unter Beachtung des monetären Nutzens (1% Regelung). Falls sich Unternehmer und Angestellte über die steuerlichen Auswirkungen einer Aufhebungsvereinbarung nicht im Klaren sind, ist es ratsam, das Steueramt zur Auskunft zu rufen.

Steuervorteil: Im Freistellungsfall ist es möglich, das Abreisedatum so vorzuziehen, dass die noch zu beanspruchende Vergütung als Abfindung ausbezahlt wird.

Auch interessant

Mehr zum Thema