St Ludwig

St. Ludwig

An der Orgel von St. Ludwig entsteht ein neues Werk von Mark Andre. mw-headline" id="Lage">Lage[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Zwischen 1829 und 1844 wurde die Ludwigs-Kirche, die erste monumentale Kirche im Rundbogenstil und mit dem zweitgrößten Altarbild der Stadt erbaut. St. Ludwig (Ludwigstr.

20) liegt im Norden der Ludwigstrasse und ist der städtebauliche Vorläufer der Schellingstrasse, die in Ost-West-Richtung verläuft.

Durch den Wiederaufbau und Neuaufbau des Königlichen Kriegsministeriums in der Ludwigstraße 14/Schönfeldstraße 3 durch Leo von Leo von den Klenzen hat das später in die Oberstadt übergehende SCHÖNFELD seine Gemeindekirche an Leo von KLEINZE verloren, der die Maximiliarkapelle demolieren musste. Ludwig I. hat diesen Sachverhalt genutzt, um für seinen Boulevard in der Löwenstraße, heute Schellingstraße, ein monumentales Gebäude zu bauen, für das Leo von Küchenchefs bereits seine ersten Pläne eingereicht hatten.

Im Jahr 1828 gewährte er aus seiner Privatbox einen Preis von 100.000 Gläubigen, wenn Friedrich von Gültner zum Architekten gewählt wurde und der erste Baustein im nÃ??chsten Jahr am Tag seines Schutzheiligen Ludwigs des St., d.h. am Tag des JubilÃ?ums vom 26. April 1829, gesetzt wurde. Auch der zweite Oberbürgermeister Jakob Klar, der zuvor alle Forderungen des Königes befürwortet hatte, hält es für wenig wahrscheinlich, dass das Gebiet um die Schellingstraße für einen Zeitabschnitt von bis zu 100 Jahren entwickelt wird.

Der Königshof, der aufgrund der Grunderwerbs- und Entwicklungskosten vor allem im Raum Ludwigstraße hoch verschuldet war, wollte nur Zeit sparen und wandten sich unmittelbar an Ludwig I. Er bedrohte die Verlagerung der Hochschule und der Residenz. Bis 1842 war er für die Ausführung der Arbeiten eigenverantwortlich zuständig.

Die königliche Haupt- und Wohnsitzstadt München hofft, den heiligen Peter von Kornelius zur Fertigstellung seiner Wandmalereien zu überreden. Allerdings mochte Ludwig I. das Resultat der Wandmalereien nicht; bei einer gemeinschaftlichen Begehung der fertiggestellten Kirchen mit Peter von Cornelius gab er seinem Zorn ein Ende. Dies führte zu einer Pause zwischen Ludwig I. und Cornelius.

Dann ging Cornelius nach Berlin. St. Ludwig wurde am 1844 von Erzherzog Lothar Anselm Friedrich von Hebsattel eingeweiht und anschließend an die Königshauptstadt München abgegeben. Das Innere wurde 1903/04 wiederhergestellt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Ludwigs-Kirche stark zerstört. Der Umbau wurde 1954 von Erwin Scheleich durchgeführt, der wegen der Umkehrung der Änderungen von 1903/04 als exemplarisch angesehen wird.

Im Zuge der Sanierung 1903/04 wurden die von der Firma Günter als reine Farbflächen zurückgelassenen Teile mit Ornamenten verziert, die ursprünglich nur spärlich im Chorraum zu finden waren. Darüber hinaus war bei der Restaurierung des Kirchenschiffes 1903/04 das Kirchenschiffgewölbe grünlich-blau gestrichen worden, ein zu leuchtender Farbton, in dem nicht nur die Goldsterne unbegreiflich waren, sondern auch das tiefe azurblaue Blau der Chorfrüchte keine Verbindung mehr hatte. So wirkte die Auflockerung des Kirchenraums in Einzelteile und der Verlust der Raumzusammenhanglosigkeit.

Da die Sammlung der TU München nahezu die gesamte Entwurfsarbeit von Günter enthält, war es möglich, die Gestaltungsabsichten, die Raumatmosphäre und die Umsetzung zu überprüfen, indem man sie vor Ort freigelegt hat. Darüber hinaus ist im städtischen Museum ein perspektivischer Bogen von Günter aufbewahrt worden, der den Ausblick von der vordersten Südseitenkapelle in das Nordquerhaus ermöglicht, auf dem alle wichtigen Details zu lesen sind.

Wenn bei der Sanierung 1903/04 der Saal durch die übermäßige Ausstattung seine ursprünglich lichtgeflutete Atmosphäre verlor, wurden alle Schaufenster deutlich zugedeckt. Zum Glück sind an einigen wenigen Orten, insbesondere an dem großen Schaufenster im Nordquerhaus, Originalscheiben im Maßanzug aufbewahrt worden, so dass die ursprünglichen Schaufenster arbeiten konnte.

Dort gab es nicht nur die Schwarz-Weiß-Illustrationen bei der Veröffentlichung der Cotta´ Frankfurter Bücherei, sondern auch noch einige Überreste der Anhänger vor Ort. Für den Fall, dass es sich um ein Problem handelt. Im Zeitraum 2007-2009 wurde das Kirchdach nach dem ursprünglichen Entwurf des Baumeisters Friedrich von Gärtner im Mosaik musterdeckt. Zur Gewährleistung der Geborgenheit der Gläubigen wurden dann im Haupt- und Seitenschiff ein Netz unter der Hallendecke platziert.

Im Gotteshaus, rechter Hand vom Hochaltar in der Nebenkapelle, liegt die endgültige Ruheposition von Romano Guardini, der von 1949 bis 1963 als Hochschulprediger in St. Ludwig tätig war. St. Ludwig schafft einen unmittelbaren visuellen Zusammenhang zur Theatiner Klosterkirche, die am Beginn des gesamten Ensembles 0deonsplatz - Ludwigstraße auf der West- und damit Gegenseite steht.

Die Grundrissform der Ludwigs-Kirche ist einer dreiseitig angelegten basilikalen Byzanz mit der Geometrie eines Antonius-Kreuzes nachempfunden. So erinnert der Rundbogenstil von St. Ludwig deutlich an einen Zeitstil, der von einem durchdachten und hierarchisch gegliederten Reichshaus gekennzeichnet war. Petrus von Cornelius, "Die Henker der Bestrafung Gottes", Freske, München, St. Ludwig.

St. Ludwig verfügt über sechs Klingeln, die nach den Schutzheiligen des nächsten Familienzirkels von Ludwig I. genannt sind. In der Südturmhalle befinden sich die Königliche und die Ludwig- und Teresienglocke (benannt nach den Namensgebern des Königspaares), in der Nordturmhalle die Maximilianer, Otto-, Luitpold- und Admalbertglocke (benannt nach den Namensgebern ihrer Kinder). Das Glockenspiel 1, 2, 4 und 5 wurde 1844 von Johann Frühholz durchgeführt.

Der große Louissglocke hat ein Gewicht von 3.880 kg. Markus Gottswinter ist seit dem I. Sept. 2013 Pastor von St. Ludwig. Herr Herbert Utz, München 2008, ISBN 978-3-8316-0839-3 Klaus Gallas: München. Die Ludwigs-Kirche in München: Oswald Hederer. Schneller & Steiner, Munich, Zurich 1977, ISBN 3-7954-0509-2. Helmut Hempfer, Peter Pfister (Ed.): St. Ludwig in Munich.

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