Sozietät Definition

Definition der Anwaltskanzlei

"Eine Anwaltskanzlei ist eine Gemeinschaftspraxis von zwei oder mehr natürlichen Personen. Sektionshalterung Anwaltssozietät[Edit | < Quelltext bearbeiten] Für die Assoziationen der Menschen im achtzehnten Jh. sehen Sie sich die Geschichte der Menschheit an. Die Partnerschaft (lateinische Gesellschaftsform "Gesellschaft") ist ein Zusammenschluß von zwei oder mehr natürlichen Persönlichkeiten (Partnern) zur gemeinschaftlichen Ausübung eines Berufs. Dies ist eine Partnerschaft, nämlich eine rechtsfähige Partnerschaft nach §§ 705 ff.

BGB. Für die GbR als Partnerschaftsgesellschaft entfällt das hiervon abweichende Recht des Partnerschaftsgesellschaftsrechts (PartGG).

In der Regel wird unter dem Terminus Anwaltskanzlei eine Anwaltskanzlei zusammengefasst. Bei einer Anwaltskanzlei (die Ã?lteste noch existierende deutschsprachige Anwaltskanzlei geht auf das Jahr 1822 zurÃ?ck)[2] fusionieren zwei oder mehr AnwÃ?lte zu einer GbR fÃ?r die gemeinsame BerufsausÃ? Der Mandant erteilt der Mandant der Kanzlei und nicht dem Einzelanwalt (es sei denn, der Einzelmandatsvertrag ist mit dem Anwalt als Person abgeschlossen, siehe BGH IX II 44/10).

Das ist besonders für die Haftbarkeit von Bedeutung, denn wenn ein Partner das Mandat aus der Partnerschaft übernimmt, sind immer alle Rechtsanwälte haftbar, die zur Partnerschaft gehören (oder in Zukunft gehören werden, vgl. BGH II SR 56/02, NJW 2003, 1803). Sie wird durch die Satzung begründet. Weil die Personengesellschaft nicht in ein Handelsregister eingetragen ist und nicht registriert werden kann, ist es oft umstritten - auch zwischen den angeblichen Partnern und den Ämtern sowie den Wirtschaftspartnern -, ob und mit wem eine Firma explizit oder implizit begründet worden ist.

Um Probleme zu vermeiden, ist ein schriftlich abgeschlossener Partnerschaftsvertrag immer zweckmäßig. Mangels eines schriftlichen Vertrages erfolgt eine gemeinsame Vertretung nach § 714 BGB. Diese Partnerschaft wird von allen Partnern gemeinschaftlich repräsentiert. Voraussetzung dafür ist, dass die amtierende Gesellschafterin im Auftrag der Gesellschaft handelt und vertretungsberechtigt ist. Ist die Gesellschaft im Auflösungsprozess (i.L.), so findet die gemeinsame Vertretung auch bei abweichender Vereinbarung wieder Anwendung, es sei denn, der Auftrag enthält eine Sonderregel.

Das Unternehmen (Personengesellschaft) wird nur dann Vertragspartei, wenn es angemessen repräsentiert ist. Im Falle einer gemeinsamen Interessenvertretung ist die Partnerschaft nicht repräsentiert, wenn nur ein Gesellschafter a) im eigenen Nahmen handelte b) nicht die Erlaubnis zur Interessenvertretung der Partnerschaft besaß. Die Beendigung von Miet- oder Beschäftigungsverhältnissen ist von allen Partnern gemeinschaftlich (durch die gemeinsame Vertretung) zu erklären.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um einen Unternehmer im Sinn von § 2 UStG. Er ist zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn und soweit die eingehenden Rechnungen auf die Gesellschaft ausgestellt sind. Wenn beispielsweise ein Firmenmitglied ein Auto im eigenen Haus erwirbt, ist die Firma nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Diese sehr häufig vorkommende Fehlleistung wird als Anwaltsfalle bezeichne. Martín Henssler, Michael Streck (Hrsg.): Anleitung für das Unternehmensnetzwerk.

Ottoschmidt, Köln 2011, ISBN 978-3-504-18061-4 Bernd Hirtz: Eine Kanzlei ist auch keine Kanzlei. Eintragen der Kanzlei in den Online-Duden. 2013, S. 611. Volker Posegga: Die Verantwortung der Mitarbeiter einer freien Anwaltskanzlei.

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