Selbständige Arbeit

Eigenverantwortliches Arbeiten

Die Definition des Begriffs Selbstständige Arbeit ist einfach und anhand der erläuterten Beispiele. Selbständigkeit: Vorbilder, Steuer erklärung und Hinweise Worin besteht der Unterschied zwischen Selbstständigkeit und Beschäftigung und was ist für Selbständige und Handwerker wichtig, wenn es um die Besteuerung geht? Information über die Selbstständigkeit mit nützlichen Tips und Kniffen. Aber zuerst eine sehr banal anmutende Frage: Wie wird das überhaupt beschrieben? Wird es als selbständige Arbeit oder selbständige Arbeit bezeichnet?

Eine oder zwei Str? Wenn man vom Ursprung des Wortes ausgeht, kann nur die zweite Variation korrekt sein, weil bei der ersten etwas mangelt.

Nimmt man den allgemeinen sprachlichen Gebrauch an, wird das Str in "sich selbst" jedoch in aller Regel geschluckt, warum "unabhängig" die korrekte Alternative wäre. Einfaches Beantworten der Frage: Seit der Schreibreform 1996 sind beide Schreibweisen erlaubt, wohingegen der Duden das Doppelst und unabhängig voneinander bevorzugt. Die Selbstständigkeit? Was ist das?

Der Gesetzgeber macht eine Ableitung nur unter Vorbehalt möglich und bezieht sich auf alle Beschäftigungsverhältnisse im sozio-rechtlichen Sinn der unselbständigen Arbeit (§ 7 Abs. I SGB IV). Umgekehrt heißt das, dass die Selbständigkeit eine Tätigkeit ist, die nicht auf der Grundlage eines unselbständigen Arbeitsverhältnisses ausgeübt wird. Kurz gesagt: Wer eigenverantwortlich agiert, über seine eigenen Stunden und Mittel bestimmt, überhaupt eine eigenständige Entscheidungsbefugnis hat, ist selbstständig.

In Verbindung mit selbstständiger Arbeit wird immer wieder auch von Freelancern und Handelsunternehmen gelesen und gehört. Wo ist der Vorteil? Beide haben eines gemeinsam: Sie werden als eigenständige Arbeit bezeichet und variieren manchmal nur in den Feinheiten. Anders als bei der selbständigen Erwerbstätigkeit ist die Begriffsbestimmung der Freelancer unmittelbar im Recht verankert und muss nicht aus der umgekehrten Schlussfolgerung abgeleitet werden.

Selbständige sind nach 18 Abs. 1 S. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) diejenigen, die naturwissenschaftlich, kunstvoll, literarisch, lehrend oder bildungsmäßig selbstständig sind. In der folgenden Aufstellung werden folgende Tätigkeiten als selbständige Erwerbstätigkeit definiert: Der letztgenannte Eintrag in der Aufstellung der "und ähnlichen Berufe" veranschaulicht, dass diese Aufstellung nicht vollständig ist.

Im Gegensatz zur freiberuflichen Beschäftigung ist der Geschäftsbetrieb jedoch im EWStG nicht festgelegt. Im Allgemeinen gilt eine kommerzielle Aktivität als eigenständige Arbeit, die für Dritte klar erkennbaren und nicht als selbständige Aktivität zu bezeichnen ist, die eine bestimmte Absicht hat, einen Gewinn zu erzielen, und die geplant und auf lange Sicht geplant ist. Diese Liste ist natürlich nicht vollständig.

Für die nachfolgenden Berufe gibt es regelmässig Schwierigkeiten, ob sie als Freelancer oder Handwerker einzustufen sind: Es ist nicht ganz geklärt, wo die Kunsttätigkeit eigentlich ihren Anfang nimmt, aber nach der Jurisprudenz des Bundesfinanzhofes wurden Künstler-, Porträt- und Werbephotographen bereits als Handwerker eingestuft. Für die Klassifizierung als Freelancer sind die Hemmnisse verhältnismäßig hoch, so dass die künstlerischen Komponenten verlangen, dass die Fotokunst bereits einen bestimmten Status erreicht hat.

Entwerfer: Das Gleiche trifft auf Entwerfer zu. Als Freelancer werden sie angesehen, sobald sie kunstvoll sind. Autoren: Auch wenn Autoren in der Allgemeinen als Freelancer qualifiziert sind, kann es anders sein, wenn sie ihre Werke selbst vertreiben. Danach üben sie auch eine kaufmännische Erwerbstätigkeit aus, die sie als Handelsunternehmen klassifiziert. Im Regelfall hat das Steueramt immer das Sagen, denn die Einteilung in die beiden Gruppen der Selbständigkeit ist für die Steuergestaltung ausschlaggebend.

Eine weitere wichtige Frage ist die Unterscheidung zwischen Selbständigkeit und Scheinselbstständigkeit. Der Begriff "Scheinselbständige" wird verwendet, um diejenigen zu beschreiben, die extern selbständig arbeiten, aber die Vertragsverhältnisse zwischen dem Auftragnehmer und dem Kunden deuten auf ein Abhängigkeitenverhältnis hin, und das ist mehr ein Arbeitsverhältnis als eine selbständige Erwerbstätigkeit. Eine Betrachtung in 7 Abs. 1 S. 2 SGB IV stellt dafür ein Kriterium dar: "Beschäftigungsindikatoren sind eine Aktivität nach Anleitung und eine Integration in die Arbeitsgestaltung der beauftragenden Partei.

"Auf jeden Falle ist eine fallweise Prüfung notwendig, aber vor allem für Freelancer, die für Einzelprojekte von Firmen auf unabhängiger Grundlage mitarbeiten, bringt der Wortlaut viel Rechtssicherheit und mögl. Konfliktpotenzial, das kaum effektiv zu beheben ist. Eine Aussage, die bei vielen Selbstständigen, die ihren Beruf vorstellen, ankommt, ist, dass sie "selbst und konstant arbeiten".

Arbeitet die Selbständigkeit so, dass man keine freie Zeit mehr hat und seine Arbeit konstant verrichtet? Auch der Selbständige kann sich diesem Themenbereich nicht entziehen. Alle Einnahmen aus der Selbständigkeit müssen besteuert werden. Dies ist in 15 Abs. 1 S. 1 S. 1 EG für Kaufleute und 18 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EG für Selbständige geregelt.

Aber es gibt auch einige Steuervergünstigungen und Abzüge für alle, die unabhängig arbeiten, was teilweise skurril klingt und von denen viele, die gerade erst ihre Unabhängigkeit erlangt haben, nichts wissen. Letzteres, mit einem Steuerfreibetrag von 24.500 für natürliche Personenkreise, muss auch die Gewerbesteuer zahlen, die heute als eine der bedeutendsten Einkommensquellen für Kommunen angesehen wird.

Um von selbständigem Arbeiten gut zurechtzukommen, gelten einige Hinweise, insbesondere hinsichtlich der korrekten Versicherung, zu beachten. Auch wenn die Arbeitnehmer in der Regelfall über ihren Dienstgeber in der GKV abgesichert sind, müssen sich die Selbständigen selbst absichern. Das kann rasch zu einem nicht zu unterschätzenden Kostentreiber werden.

Insbesondere die GKV gerät für Selbständige in eine schlechte Situation, weshalb es bald ratsam sein wird, sich nach einer PKV umzusehen, wenn Ihr Einkommen stabil ist. Österreich ist ein echtes Land der Milch und des Honigs, in dem die Krankenkassenbeiträge viel geringer sind, aber ein konstanter Franchiseanteil vom Händler oder Freelancer getragen werden muss. Obwohl die Unternehmer in die Arbeitslosen- und Pensionsversicherung der Arbeitnehmer einzuzahlen haben, gilt diese Verpflichtung nicht für Selbständige.

Der Selbständige muss für die Alters- und Sozialversicherung bezahlen, z.B. bei Arbeitslosenzahlen aufgrund von Vertragsverlusten. Obwohl das Krankheitsgeld in vielen Krankenkassenversicherungen enthalten ist, ist die Erwerbsunfähigkeit in der Praxis in der Regel nicht abgedeckt. Kann man seinen Berufsstand nicht mehr ausüben, muss auch dieser im Zweifelsfall abgeschlossen werden.

Insbesondere Selbständige, die von Händen und Füßen abhängig sind, können mindestens einen Teil der schweren Schäden auffangen. Zum Schluss haben wir noch ein paar Hinweise für Selbständige: Denkt längerfristig: So gut die Auftragssituation im Augenblick auch erscheint, sie kann sich so rasch verändern. Deshalb muss ein langfristiger Businessplan erstellt werden.

Möglicherweise muss nicht unbedingt der wöchentliche Kaufbeleg aufbewahrt werden, sondern alles, was nur näherungsweise mit der Selbständigkeit zu tun hat, sollte aufbewahrt werden. Eine gute Arbeit ist kostenintensiv und sollte auch vom Kunden geschätzt werden. Selbständigkeit kann sich als lohnend und unterhaltsam erweisen. Mit seiner ausgeprägten Technikaffinität schafft er als fränkischer Frohsinn in seiner Arbeit immer ein Gleichgewicht zwischen Leichtheit und umfangreichem Know-how.

Mehr zum Thema