Seit wann gibt es die Bundeswehr

Wie lange gibt es die Bundeswehr schon?

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Uniformen für die Soldaten der Bundeswehr. Bei einer Katastrophe in Deutschland helfen Bundeswehrsoldaten bei der Säuberung oder der Versorgung der Betroffenen. bundeswehr.de: Die Bundeswehrgeschichte Nach der offiziellen Geburt der Bundeswehr am 13. Oktober 1955 erhielten die ersten 101 Ehrenamtlichen ihre Ernennungsurkunde zum zweithundertsten Jahrestag des Preußenreformers Scharnhorst.

Sie werden seit dem Jahr 1956 als "Bundeswehr" bezeichnet; drei Monaten später wurde aus der Freiwilligenarmee eine Wehrpflichtige. Seither haben mehrere tausend junge Menschen - und viele tausend junge Menschen - ihren Anteil an der Friedenssicherung in der Bundeswehr beigelegt.

In dieser Zeit hat die Bundeswehr eine bewegte Vergangenheit hinter sich - von den Truppen im Inneren des Landes bis zur Vereinigung und einer einsatzbereiten Bundeswehr. Die Bundeswehr blickt in diesem Jahr auf eine stolze sechzigjährige Historie zurück. In der Bundeswehr ist der Gynäkologe der Erste. Der jungen Republik steht eine umstrittene herkulische Aufgabe bevor.

Die Wende des Eisenvorhangs und die bevorstehende Vereinigung Deutschlands haben schwerwiegende Folgen für die Bundeswehr. Ausgehend von der Gründung als defensive Armee im Kalten Kriege ergibt sich die Fragestellung nach ihrer künftigen Aufgabenstellung. Nach dem Ende der Blöckenkonfrontation in Europa ändert sich die Bundeswehr von einer abschreckenden Armee zu einer einsatzfähigen Armee. Dies gilt auch für militärische Einsätze, deren verfassungsmäßige Legitimation seit 1994 eindeutig ist.

Historie kann traditionell werden, wenn sie als eine Pflicht für die gegenwärtige und die zukünftige Entwicklung verstanden wird. Die Überlieferung, in der sich die Bundeswehr befindet - und die nicht -, ist im Traditionserlaß von 1982 wiedergegeben. Über Jahrzente hinweg war die Einberufung eine Garantie für die Sicherheit der Deutschen.

Bundeswehrgeschichte - Deutschland - Bundeswehrgeschichte - Historie

Warum und wie hat sich die Bundeswehr von einer Wehrmacht zu einer international agierenden Task Force entwickelt? Der erste Teil erstreckt sich vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum ersten Einsatz im Jahr 1960, das Ende des Zweiten Weltkrieges am 7. Juni 1945 markierte auch das Ende der deutschen Wehrmacht. Das Land, das zwei Weltkonflikte angezettelt hatte, sollte seinen politisch, wirtschaftlich und militärisch starken Einfluß völlig einbüßen.

Die Wehrmacht, die Waffen-SS und alle anderen militärischen Einheiten Deutschlands wurden liquidiert, und alle verbleibenden Waffenbestände wurden abgebaut oder aus Deutschland entfernt. Darüber hinaus musste die dt. Waffenindustrie auf Veranlassung der Siegertreiber ihren Produktionsbetrieb schließen, und die Betriebsanlagen wurden abgebaut und zerstör. Mit Ausnahme des ältesten Heeres jedoch entkamen die meisten der für Hitler in den Kriegszustand getretenen Krieger unversehrt und mit einem intakten Ansehen.

Kurz nach dem Ende des Krieges gab es Gespräche zwischen den Siegreichen über den richtigen Weg mit den geschlagenen Germanen. Sie wollten Deutschland als anti-kommunistische Festung festigen. Das Thema des eigenen Militärs war nach der Errichtung der BRD am 24. Juni 1949 eine der großen Debatten im DGB.

Kanzler Konrad Adenauer (CDU) wollte Deutschland fest im Westbündnis verankert wissen. Adenauer hat sich neben der politisch koordinierten Arbeit im Rahmen des Europarates und der ökonomischen Kooperation in der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl auch um die militäre Teilnahme Deutschlands am Nordatlantikvertrag (NATO) bemüht. Oppositionspolitiker, insbesondere von SPD und KPD, kritisierten die Plaene und wiesen auf die juengste dt. Geschichte und die schrecklichen Auswirkungen der beiden Weltkonflikte hin.

1950 legte der damals Bundesminister des Innern, Gustav Heinemann, sein Mandat nieder, weil er gegen eine Aufrüstung war. Wer in Deutschland keine eigene Streitmacht hat, kann auch keinen Kriege austragen, so die Begründung der ausserparlamentarischen "Ohne mich! Durch den Kalten Weltkrieg zwischen den USA und der Sowjetunion wuchs die Angst vor einem Kampf auf deutscher Seite; eine Streitmacht zur Verteidigung schien für viele ein unverzichtbares Unheil zu sein.

Zugleich wurde Deutschland Mitglied der NATO. Es war der Weg für eine eigene Streitmacht geebnet. Die ersten 101 ehrenamtlich tätigen Soldatinnen und Soldat erhielten am 11. Dezember 1955 ihre Berufungsurkunde. Gut zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges baute die BRD eine Streitmacht auf. Der Antrag der "Wehrmacht" wurde abgelehnt, weil er eine konzeptionelle Annäherung an die Nazizeit vermeiden sollte.

Vielmehr hat sich der Parlament für die "Bundeswehr" im Stil der "Reichswehr" der weimarischen Republika entschieden. Die Bundeswehr wurde nach dem Basic Law als defensive Streitmacht bezeichnet. Die Oberkommandos der Army wurden in Zivilbesitz gebracht. Im Friedensfall steht sie unter der Aufsicht des Verteidigungsministers, im Krieg unter der Aufsicht des Bundeskanzlers. Die Bundeswehr wurde von vielen deutschen Männern in der konjunkturell schwierigeren Zeit nach dem Krieg als attraktiver Dienstgeber wahrgenommen.

Den Vorwurf dieser Situation lehnte Adenauer mit der Feststellung ab, dass die NATO "18-jährige Generäle" nicht aufnahm. In der Sowjetunion wurde die Aufrüstung Deutschlands von der Bevölkerung mit kritischer Einstellung betrachtet und 1958 zur Berlinkrise geführt. 1956 wurde die Generalrekrutierung entschieden, am I. Apr. 1957 betraten die ersten 10000 Wehrpflichtigen die Baracken.

Zur Erreichung des Ziels von einer knappen Milliarde aktiven Militärs (plus 700.000 Reservisten) genügte es nicht, nur freiwillig Militärs einzusetzen. Darüber hinaus sollte die Bundeswehr enger in die deutsche Bevölkerung eingebunden werden. Als " Bürger in Dienstuniform " wurde das Ideal des Bundsoldaten bezeichnet. Mit der Bundeswehr sollte kein "Staat im Staat" gebildet werden.

Beispielsweise hat der Bundeswehrkommissar im Parlament einen Vertrauenspersonen eingesetzt, an den sich der Soldat mit Klagen und Petitionen wenden kann, wenn er seine grundlegenden Rechte nicht beachtet sieht. Es wurden 15 Militärs mitgenommen und in den Überschwemmungen ertränkt. Der Militärdienst dauerte zunächst zwölf Monaten, und alle über 18-jährigen Bundesbürger wurden einberufen.

Mehr als acht Mio. Menschen haben bis 2010 ihren Grunddienst absolviert. Der Notfall wurde in den ersten Jahren der Bundeswehr oft einstudiert, aber nie eingetreten. Der erste Großeinsatz der Soldaten der Bundeswehr erfolgte erst 1960, allerdings ohne Kampfhandlungen: Bei einem heftigen Seebeben am 28. Januar 1960 in Agadir, Marokko, kamen rund 50000 Menschen ums Leben, und Hunderttausende wurden heimatlos.

Beim Evakuieren helfen die Helfer, versorgen die Verwundeten und bereiten das Wasser auf. Transportgeräte fuhren mehrfach am Tag von Deutschland nach Marokko, um Hilfsstoffe und -material zu transportieren. In der zweiten Jahreshälfte 1960 kamen die letzen Militärs nach Deutschland zurück. Die Mission wurde als erfolgreich gewertet und trug dazu bei, das überregionale und weltweite Renommee der Bundeswehr zu steigern.

Die internationale Gemeinschaft hat das Interesse an der Bundeswehr und ihren Möglichkeiten im Lauf der Jahre immer weiter ausgebaut. Im Jahr 2010 waren die Einsatzkräfte der Bundeswehr zu mehr als 100 Missionen aufgebrochen - im Falle von Katastrophen, Hungerkatastrophen oder Bränden.

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