Richtig Kündigen Arbeitnehmer

Mitarbeiter korrekt entlassen

In der Regel müssen Sie keinen Kündigungsgrund als Mitarbeiter angeben. Wie man die richtige Nachricht gibt: 5 Hinweise Danach ist es an der Zeit, einen neuen Arbeitsplatz zu find. Und Ihren Anstellungsvertrag zu kündigen. Meistens ist es schwerer, einen neuen Arbeitsplatz zu ergattern, als den bisherigen zu verlieren, aber es gibt auch viel zu berücksicht. Derjenige, der zu spat oder dem Portier Bescheid gibt, kann Schwierigkeiten haben.

Die rechtlich wirksame Beendigung bedarf der Schriftform. Weil eine handschriftliche Signatur nicht fehlt, genügt eine verbale Stornierung oder per E-Mail nicht. In der Regel müssen Sie keinen Grund für eine Entlassung als Mitarbeiter anführen. Auf jedendfall sollten Sie eine unzutreffende Formulierung in der Kündigungserklärung meiden und statt dessen konkret über das Anstellungsverhältnis informieren; in jedem Falle sollten Sie den Terminus "Kündigung" in der Betreffzeile eintragen und notieren, dass Sie "ordnungsgemäß und rechtzeitig" kündigen.

Um die Rechtswirksamkeit Ihrer Entlassung zu gewährleisten, muss diese rechtzeitig bei Ihrem Vorgesetzten eintreffen. In der Regel sind die Fristen im Anstellungsvertrag oder im gültigen Kollektivvertrag festgelegt. Im Falle einer unrechtmäßigen Entlassung können je nach Anstellungsvertrag Konventionalstrafen oder Bußgelder verhängt werden. Darüber hinaus ist eine Schadenersatzklage des Auftraggebers möglich. Ein Ausnahmefall, bei dem Sie die Frist nicht beachten müssen, ist die außerordentliche Beendigung.

Für eine fristlose Stornierung müssen Sie jedoch einen triftigen Anlass beweisen können. Das können z.B. verspätete Zahlungen, schwere Beschimpfungen oder Übergriffe durch den Auftraggeber sein. Damit Ihr Rücktritt auch tatsächlich eintrifft, ist es am besten, Ihren Rücktritt entweder direkt bei Ihrem Chef oder bei der Abteilung Personalwesen einzureichen. Die Arbeitgeberin ist nicht dazu angehalten, Ihre Entlassung zu bescheinigen.

Es kann daher sinnvoll sein, zwei Kopien der Widerrufserklärung einzureichen und sich die Quittung mit dem entsprechenden Tag auf dem Doppel bestätigten zu laßen. Der Arbeitnehmer hat den gesetzlichen Bedarf an einer Arbeitsbescheinigung nach § 630 BGB. Diese Berechtigung existiert bereits zu Anfang der Frist, um den Antrag mit Bezug dieses Arbeitgebers auf andere Arbeitgeber zu stellen.

Vergessen Sie also nicht, eine Jobreferenz mit Ihrem Rücktritt zu besorgen. Zur Vermeidung von Problemen kann es sinnvoll sein, vor der Entlassung mit dem Auftraggeber zu reden. Jeder, der seinen Anstellungsvertrag beendet oder wegen Verhaltens entlassen wird, erhält in den ersten drei Lebensmonaten kein Arbeitsentgelt - denn die Beendigung ist "selbstverschuldet". Wenn Sie noch keinen neuen Anstellungsvertrag abgeschlossen haben, ist es dennoch sinnvoll, sich so bald wie möglich bei der BA zu informieren, da es Ausnahmeregelungen zur Sperrfrist gibt: Am besten ist es, nur dann zu kündigen, wenn Sie bereits einen neuen Anstellungsvertrag abgeschlossen haben.

Im Idealfall folgt der neue Arbeitsplatz unmittelbar auf den bisherigen, so dass Sie sich keine Sorgen um Wartezeiten, Arbeitslosenunterstützung oder Versicherung machen müssen.

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