Regietheater

Direktorentheater

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Das Regietheater ist ein Stichwort aus der Kritik am Theater, geschrieben in den 1970er Jahren. Als " Regie-Theaterproduktion " wird eine Produktion genannt, wenn nach Ansicht des Kritikers die Vorstellungen des Direktors einen (möglicherweise zu) großen Einfluß auf die Aufführung haben (im Vergleich zu den Vorstellungen des Urhebers, der Interpreten oder im Musiktheater von Komponist, Sängern oder Dirigent).

Die Bezeichnung Regietheater deutet darauf hin, dass es sich um einen einheitlichen Strom im schauspielerischen oder musikalischen Bereich auswirkt. Es gibt jedoch zwei Ursachen, warum der Terminus Regietheater nicht als Oberbegriff anerkannt wird: Zum einen ist der Terminus nicht hinreichend greifbar und wird daher von diversen Kommentierern für Intendanten unterschiedlichster Stile verwendet; zum anderen mangelt es dem Terminus aufgrund seiner (zumindest ursprünglich) ablehnenden Nebenbedeutung an Eindeutigkeit.

Nachfolgend einige der schwerwiegendsten Anschuldigungen gegen einen Filmemacher, die dazu fuehren koennen, dass seine Produktion als Regietheater eingestuft wird: In der Produktion werden die Absichten des Verfassers (im Musiktheater auch: des Komponisten) durchbrochen. Das Inszenieren lenkte vom tatsächlichen Inhalt der Arbeit ab. Besonders weit verbreiteten Vorwürfe gibt es vor allem im Bereich des Musiktheaters, wo Regisseure manchmal beschuldigt werden, von der Arbeit abzulenken, aber auch im Bereich des Sprechtheaters, wo es sich in der Regel auf das Hinzufügen von Schauplätzen verweist, die nichts mit der Arbeit selbst zu tun haben.

In der Bereitstellung sind Merkmale enthalten, die für die Arbeit verzichtbar sind. Seit kurzem wird der Terminus Regietheater zunehmend von Verfechtern solcher Formen der Bühnenpräsentation mit einer positiven Bedeutung benutzt. Intendanten, die ihre Produktionen ganz bewußt als Regie-Theaterproduktionen betrachten, unterstreichen damit die ihrer Ansicht nach notwendige Neuinterpretation von Werken aus der Zeit. Hinter dieser Idee steht die Idee, dass ein zeitgenössisches Zielpublikum anders vergesellschaftet wird als das Zielpublikum zum Zeitpunkt der Premiere eines Themas.

Zum Engagement eines Direktors für das Regietheater gehört vor allem die Ansicht, dass die oben genannten Stilrichtungen wie Zu- und Abschläge, Handlungsveränderungen etc. für diesen Zwecke unbedingt notwendig sind. Ein solches bewusstes Engagement für das Regietheater und der damit einhergehende Bestreben, seine negativen Nebenbedeutungen aus dem Terminus zu entfernen, ist im deutschsprachigen Raum besonders stark ausgeprägt. Im deutschsprachigen Raum.

Hans Neuenfels und Peter Konwitschny zählen zu den Hauptregisseuren, die sich als Regisseure verstehen. Die Bezeichnung Regietheater ist bedauerlich, da selbst die härtesten Kritikern nicht gegen die Erfordernis eines eigentlichen Direktors sind. Allerdings ist es weitgehend kontrovers, ob eine Produktion heute einen Intendanten braucht, der eine valide Interpretation des Werks für den jeweiligen Zeitpunkt auf die BÃ??hne bringt oder die Interpretation des Werks dem verantwortlichen Zielpublikum anvertraut oder in welchem Anteil die beiden gegensÃ?

Jahrhunderts entstand das Repertoire Theatre, das sowohl neue Stücke als auch historische Opernaufführungen zeigte, die zu ihrer Zeit ein breites Interesse gefunden haben. Der theatralische Stil der Performance hat sich von ihrer Entstehungszeit an oft stark gewandelt, da sich die Sichtweise auf die Zeit der Gewebe, Sujets und Sujets sowie die verwendeten Techniken bis hin zum Bau der Instrumente gewandelt hatten.

Mit zunehmender zeitlicher Variation der Schöpfung und Ausführung eines Werks wurde die Auslegung eines Werks notwendig. Daraus entwickelte sich schliesslich der Berufsstand eines Direktors, d.h. eines Intendanten einer Operninszenierung, der in Absprache mit dem Kapellmeister die Art der Ausführung und die Ästhetik der Arbeit bestimmt. Mit den Schlagwörtern "Originaltreue" und "Regietheater" können zwei entgegengesetzte Standpunkte zur heutigen Operndarbietung zusammengefasst werden, die bei Betrachtern und Künstlerinnen oft vehement und umstritten sind.

Treue zum Original. Befürworter der Ansicht, dass eine Operninszenierung "originalgetreu" erfolgen sollte, sind der Ansicht, dass die Intention der Urheber eines Werks für die Inszenierung gültig ist und dass eine Operninszenierung dementsprechend erfolgen sollte. Oftmals verweist das postulierte Vertrauen in das Original daher auf eine Performancetradition, nämlich die der ersten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert, wobei nahezu immer Bühnendesign und Kostüme die entscheidenden Kritikthemen für die Bewertung sind.

Die Annäherung an eine Opern kann zweifelsohne mit dem Stück und seiner Untersuchung anfangen. Zielsetzung des Entwurfs ist dann in erster Linie die Ausführung des Werks selbst und seiner Bestandteile im Sinn des Werks. Dazu ist der Ausdruck "Werkgerechtigkeit" wahrscheinlich passender als der der "Werktreue". Regietheater. Die erst zum Zeitpunkt ihrer Entstehung deutlich verständlichen Teile des Werks werden gedeutet - oder neudeutet.

Deren Auftritte können den Eindruck von Arbeitsanpassungen erhalten, bei denen die eigene Auslegung durch den Direktor das Gesamtwerk umfasst. Das Bestreben der meisten Opernkünstler ist es jedoch, sowohl dem Gesamtwerk als auch der aktuellen Wirklichkeit Rechnung zu tragen. Originaltreue ist für eine Opernoper genauso abträglich wie die Wurst des Werkes.

Eine andere, oft zitierte Aussage zur Auseinandersetzung mit der Treue zum Original lautet: "Tradition ist die Übertragung von Feuer, nicht die Verehrung von Esche. Bayreuth stellt mit den Arbeiten von Richard Wagner eine immer wieder neue Aufgabe für den Regisseur dar. Johannin Dombois, Richard Klein: Das Gesang der unsauberen Art. Ins Regietheater der Stadt.

Bd. 61 (Okt. 2007), Ausgabe 10 (= Gesamtzahl 701), S. 928-937 Johanna Dombois, Richard Klein: Zugabe: Das Liedgesetz der iminen Ausgestaltung.... Ins Regietheater der Stadt. Darin: Johanna Dombois, Richard Klein: Richard Wagner und seine Presse. Guido Hiß: Die Geburtsstunde des Theaterregie aus dem Geiste des Gesamtkunstwerkes.

Yun Geol Kim: Max Reinhardts Bedeutung für die Entstehung des heutigen Regietheaters: Reinhardts Schauspielhaus als suggestives Institut. Richard- Klein: Zum Regietheater in der Handlung - keine Sammelbesprechungen. Im: Music & Aesthetics 2007, S. 64-79 Christian Springer:'Regietheater' und Opern - Unereinbare Gegensätze? ulsbl, Berlin 2013, ISBN 978-3-8442-5297-2. Thomas Zabka: Das wildlebende Werk.

Anmerkungen zum Regietheater. Das deutsche Regietheater wird ab dem 12. Oktober 2007 auf der ganzen Weltöffentlichkeit zum Lachen gebracht, erinnert am 13. Februar 2010 an den Vorfall.

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