Recruitment Definition Deutsch

Rekrutierungsdefinition Deutsch

mw-headline" id="Definition">1 Definition Definition Definition Definition Die Rekrutierung ist ein psycheakustisches PhÃ?nomen, das bei Krankheiten des Innenohrs vorkommt. So können normale Hörer durch die Tonverstärkung auch sanfte Klänge erkennen, aber auf der anderen Straßenseite nehmen sie lauter Klänge nicht so rasch als störend wahr. Im Einstellungstest werden die Aufgaben dieser Lautheitskompensation bei Hörgeschädigten geprüft. Eine positive Rekrutierung ist, wenn bei einem Hörverlust trotz einer Erhöhung der Hörminderung das Lautheitsgefühl bei einer höheren Stimulationsintensität im Gegensatz zur Gesundseite gleichbleibend ist.

Bietet man einen gleichfrequenten Klang bei unterschiedlichen Lautstärken an, wirkt der Lautstärkeunterschied zwischen den beiden Ohrhörern mit steigender und fallender Tonhöhe kleiner. Der Hörverlust ist am betroffenen Gehör zu spüren, daher nur bei vergleichsweise leisen Tönen und Geräuschen. Lauter Umgangssprachgebrauch aus der nächsten Umgebung wird als fast selbstverständlich wahrgenommen, mit einseitigem Hörverlust auch auf beiden Seiten gleichermaßen lebend.

Eine positive Rekrutierung ist höchstwahrscheinlich eine Cochlea-Hörstörung, d.h. ein sensorineuraler Hörverlust. Bei negativer Rekrutierung hingegen verändert sich das Lautstärkeempfinden so, dass ein superschwelliger Klang vorzugeben ist. Weil der Betroffene nicht in der Lage ist, die Lautstärke zu kompensieren, werden auch lauter Geräusche immer ruhiger wahrnehmbar als bei normal hörenden Menschen.

Für die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde gibt es besondere Hörversuche, um das Vorliegen einer Rekrutierung zu ergründen. Fowler-Test: Der Fowler-Test bewertet die subjektive Lautstärkebilanz beider Gehörgänge mit unterschiedlichen Hörschwellen. Es wird ein Audometer mit einem alternierenden Zyklusverfahren eingesetzt und der Pflegebedürftige wird gebeten, anzuzeigen, wann er sich nach einem Kurzton auf beiden Seiten gleichlautend fühlt.

Der Prüfer sendet zunächst ein superschwelliges Volumen an das schlechtere Gehör und stellt sich dann auf das bessere Gehör ein, bis der Betroffene die gleiche Seitenlautstärke hat. Die Patientin wird gebeten, mitzuteilen, wann sie diesen Satz erfährt, nachdem sie für eine kurze Zeit Töne gegeben hat, die lauter werden. Erkennungswerte zwischen 60-100% zeigen eine positive Einstellung an, während Werte zwischen 0-15% eine negative Einstellung anzeigen.

Der Pflegebedürftige wird gebeten, anzuzeigen, wann die Schallintensität zu fluktuieren anfängt. Wenn der Betroffene eine Intensitätsdifferenz von 1 dB von ? erfährt, entsteht ein Cochlea-Schaden; wenn es eine Intensitätsdifferenz von dB gibt, ist der Schmerz vermutlich retrocochlear.

Auch interessant

Mehr zum Thema