Qualitative Personalplanung

Mitarbeiterqualifizierung und -planung

Aus den Aufgaben, die die Mitarbeiter zu erfüllen haben, werden die qualitativen Personalanforderungen abgeleitet. Die Personalplanung ist Teil der Unternehmensplanung und der Personalwirtschaft. Lexikon: Qualitative Personaleinsatzplanung Die qualitativen Personalanforderungen ergeben sich aus den Aufgabenstellungen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu bewältigen haben. Bei den ihnen zugewiesenen Tasks handelt es sich um requestendar. Durch organisatorische und/oder technische Änderungen ändern sich in der Regel auch die Inhalte der Arbeit, was zu geänderten Aufgabenstellungen und damit zu einem geänderten personellen Bedarf führen kann.

Diese werden personenunabhängig angelegt und auch als Stellenbeschreibungen, Spezifikationen, Stellenbeschreibungen oder Stellenbeschreibungen oder auch als "Job Description" oder "Job Description" bezeichnet.

Diese bilden den Ansatzpunkt für die qualitative Bestimmung des Personalbedarfs. Berufsklassifizierung, die im einfachen Falle zur Bestimmung des Qualitätsbedarfs durch Planung in Berufsgruppen, z.B. Industriekaufmann/-frau, ausreichend ist. Bedarfsprofile, mit denen eine differenzierte Klassifikation möglich ist. Diese repräsentieren die Bedarfe der zu disponierenden Jobs oder Arbeitsplätzen graphisch und orientieren sich an den Jobbeschreibungen.

In der Einsatzplanung werden die Bedarfsprofile der Jobs oder Arbeitsplätzen mit den Qualifikationsprofilen der Beschäftigten verglichen. 0lfert, Klaus: Dictionary of Human Resources Management.

Personalentwicklungsplanung - Festlegung, Aufgabenstellung und Methodik

Die wirtschaftliche Situation und die Auftragssituation verlangen von den Betrieben eine permanente Flexibilisierung - auch im Personalbereich. Mit Hilfe der Mitarbeiterbedarfsplanung wird der zukünftige Mitarbeiterbedarf besser eingeschätzt. Dazu wird die Zahl der benötigten Arbeitnehmer (quantitativer Bedarf) und die Voraussetzungen, die sie für die Erbringung von Dienstleistungen erfuellen müssen (qualitativer Bedarf), ermittelt. Der Personalbedarfsplan umfasst alle Tätigkeiten, die dazu beitragen, die künftigen mengenmäßigen und qualitativen Bedürfnisse der Mitarbeiter eines Betriebes zu ergründen.

Abhängig von der Dauer des Planungszeitraums trägt die Mitarbeiterbedarfsplanung dazu bei, dass der Personalbedarf kurz-, mittel- oder längerfristig zur Erreichung der Unternehmensziele verfügbar ist. Es verknüpft die Geschäftsplanung mit der Personalplanung. Denn die Mitarbeitersuche, die Mitarbeiterentwicklung und das Mitarbeiterengagement basieren auf den Resultaten der Mitarbeiterbedarfsanalyse.

Die Personalbedarfe können in Brutto- und Nettobedarfe untergliedert werden. Hinsichtlich der Personaldeckung sind Ist- und Sollbestand identisch. Im folgenden Beispiel wird veranschaulicht, wie der mengenmäßige Bedarf an Personal bestimmt wird: Aufgrund der aktuellen Auftragssituation geht ein Spediteur davon aus, dass im nächsten Jahr 105 Lkw-Fahrer gebraucht werden. Aufgrund von Ferien und Krankheiten der Mitarbeiter wird ein Rückstellungsbedarf von fünf zusätzlichen Treibern erwartet.

Derzeit sind bei der Speditionsunternehmen 100 Lastwagenfahrer mitarbeitend. Aufgrund anstehender Ausfälle und starker Entlassungen werden in naher Zukunft drei Treiber das Werk aufgeben. Dementsprechend zeigt der Netto-Personalbedarf eine Personalengpässe (110-100=10). Der Spediteur sollte Rekrutierungsmaßnahmen ergreifen, um zehn neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Unterstützt werden die Firmen durch unsere Personalberatung. Entscheidend für die Planung des Personalbedarfs ist nicht nur, wie viele Mitarbeiter erforderlich sind, sondern auch, welche Qualifikation erforderlich ist.

Mit einem Stellenbeschrieb definiert das Untenehmen die Tätigkeiten, die der zukünftige Mitarbeiter ausführen soll. Anhand dieses Anforderungsprofils werden dann geeignete Mitarbeiter zielgerichtet nachgerüstet. Damit ist die qualitative Ermittlung des Bedarfs die Basis für die Einstellungsentscheidung. Er trägt der Tatsache Rechnung, dass fachliche und/oder organisationale Änderungen den Inhalt der Arbeit verändern, was zu geänderten Aufgabenstellungen und damit zu einem geänderten personellen Bedarf führt.

Für die Konkurrenzfähigkeit von Betrieben ist die Ermittlung des Personalbedarfs von großer Wichtigkeit. Wenn das richtige Team nicht zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Einsatzort zur Stelle ist, kann die Leistungsfähigkeit und Effektivität des Betriebes nachlassen. Bei Speditionsaufträgen kann das Speditionsunternehmen unter Umständen auch die Ablehnung von Aufträgen verlangen, wenn es kein eigenes Arbeitsteam zur Durchführung der Arbeiten hat oder wenn das bestehende Arbeitsteam nicht über die entsprechende Qualifizierung, z.B. die geforderte Führerscheinkategorie, verfügt.

Die regelmäßige Durchführung der Mitarbeiterbedarfsplanung stellt die Handlungskompetenz des Betriebes sicher. Es sollte sowohl für die betriebliche Personalplanung (kurzfristiger Zeithorizont, bis zu einem Jahr) als auch für die klassische strateg. Personalplanung (langfristiger Zeithorizont, über drei Jahre) erfolgen.

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