Psychosoziale Aspekte Definition

Definition psychosozialer Aspekte

Gemäß der WHO-Definition von Gesundheit, Le-. psychosozialen Faktoren"? Das sind, wie der Begriff "psychosozial" andeutet, Einflussfaktoren aus dem gesellschaftlichen Milieu ( "vor allem aus der Kernfamilie"), die die Entfaltung und Entfaltung der betreffenden Psychoebene beeinflussen können. Wichtigste psychosoziale Einflussfaktoren bei der Bildung von ADHS sind die ungünstigen familiären und Umweltbedingungen.

Sämtliche unkontrollierbaren, unstrukturierten, chaotischen und/oder unzuverlässigen Umweltbedingungen können bei gefährdeten Kleinkindern eine auslösende oder verstärkende Wirkung auf ADHS haben. Man merkt, dass ein Kind mit ADHS-Syndrom in manchen Fällen bedauerlicherweise sehr schnell übersteuert ist! Bei diesem allzu auffälligen individuellen Symptom, der verkürzten Aufmerksamkeitsspanne, hat kaum ein seelischer Einfluß eine nachhaltigere Wirkung auf das Spätverhalten als die "Störungsfalle".

Verlieren Sie die Selbstkontrolle, hat dies nachteilige Auswirkungen auf überempfindliche, von ADHS betroffene Nachkommen. Am schlimmsten ist jedoch, dass es in jeder Eskalationssituation einen Belohnungsfaktor gibt, den sich ein intuitiv erfahrbares und von ADHS betroffenes Baby dauerhaft und unmittelbar merkt. Einen äußerst wichtigen psychosozialen Aspekt für die Entstehung von ADHS stellt der Mangel an eindeutigen strukturierten Beziehungs- und Bildungsarbeit dar.

Dies gilt jedoch insbesondere für ADHS-befallene Patienten und ist von großer Bedeutung. Die von uns interviewten Experten aus der ärztlichen und verhaltenspädagogischen Fachpraxis konnten in großer Einigkeit zeigen, wie sehr der psychosoziale Aspekt des Strukturmangels die Schwere von ADHS, aber auch das Verhalten von verhaltensbasierten Schülern mit nur individuellen Symptomen beeinflusst.

In der überwiegenden Mehrzahl der von ADHS betroffenen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist eine Tendenz zur selbstmotivierten Exklusion in Relation zur jeweiligen Peergroup (Close Group of Peers) zu beobachten. Diese spezifischen Verhaltensweisen oder Selbstwahrnehmungen von ADHS-Kranken stehen in direktem Zusammenhang mit dem Selbstwertgefühl ("Selfesteem") (siehe hier).

Prinzipiell kann davon ausgegangen werden, dass ADHS-Kranken, die sich selbst als "völlig anders als alle anderen" empfinden, auch durch die Festigung ihres Selbstvertrauens dazu beigetragen werden kann, sich weniger oder gar nicht von ihrer Peer Group auszuschließen. Es sollte jedem bewusst sein, dass bei Kindern, die scheinbar nicht so "gut" funktionierten wie ihre unmittelbaren Altersgenossen, in der Regel ein unvergleichlich höherer Leistungsdruck auftritt als bei ihren Altersgenossen.

Gerade dieses Benehmen ist im Rahmen der psychoedukativen Betreuung mit überwiegender Mehrheit zu erkennen. Es ist auch zu wünschen, dass sich jeder Interessierte vorstellen kann, dass das Spannungsfeld von einfachen Ermahnungen oder Plaudern bis hin zu massivem Einschränken oder generell schmerzhaften Strafen für nicht erbrachte Dienstleistungen oder "ausreichend" integratives Handeln anwendbar ist.

Unter ständigem Stress leidet das Selbsteinschätzung des Kleinkindes oder Teenagers jedes Mal an einem kleinen, aber anhaltenden Rückschlag. Mit abnehmendem Selbsteinschätzung nimmt in der Regel auch unser Auftrittspotenzial ab. Hoffentlich kann dieser bedeutende Abschnitt an dieser steilen Position wieder nachhaltig überzeugen: Die von ADHS betroffenen Söhne und Töchter, deren Selbsteinschätzung bereits auf die Art des immer wieder unter erheblichen Mehrbelastungen leidenden Leistungsdefizits zurückzuführen ist, agieren äußerst empfindlich auf extern verursachten Leistungsdruck und auf mündliche Entwertungen durch ihren beliebten Betreuer.

Man sollte nicht anstreben, Ungezogenheit bei den Kleinen zu vertreiben, sondern positives Handeln zu fördern: Wie groß war das Empfinden, "krank" oder "krank" zu sein, oder einfach "unerträglich anders"?

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