Psychosoziale Arbeit Definition

Definition der psychosozialen Arbeit

Begriffserklärung: "Psychosoziale Beratung ist etwas Besonderes. Die psychosoziale Beratung ist ein zentraler Handlungsansatz für klinisch orientierte Sozialarbeiter. die Interaktion des Einzelnen mit seiner Arbeit. Es gibt keine verbindliche Definition von psychosozialen Risiken, daher gilt sie sowohl für das Ge- als auch für das Ge-.

Die psychosoziale Betreuung. Neukonzeptionen und Weiterentwicklungen

Die vorliegende Diplomanarbeit ist die Abschlußarbeit meines achtsemestrigen Studiengangs Sozialarbeit an der Fachhochschule Niederrhein. Nach meinem Hauptanliegen in der Sozialarbeit geht es in diesem Beitrag um die psychosoziale Betreuung im deutschen Sprachraum. Spaetestens seit der ersten, wirklich naturwissenschaftlichen Arbeit zum Themenbereich Physiotherapie mit kampftraumatisierten Kinder und Jugendliche im dritten Halbjahr ist mir deutlich geworden, dass meine Berufsperspektive zweibahnig ist.

Einerseits sollte sie theoretische, d.h. wissenschaftliche akademische Arbeit und andererseits praktikable, psychosoziale Betreuung einbeziehen. Der Beruf mit dieser Abschlussarbeit gab mir die Gelegenheit, mich ausführlich mit meinem Hauptanliegen im Bereich des Studiums, der Sozialarbeit, zu beschäftigen. Ich habe damit einen ersten Eindruck von der Arbeitswelt der Theorie und Entwicklung, d.h. der Wissenschaft gewonnen.

Ich habe auch einige der derzeit wichtigen Autoren[1] im Rahmen der seelischen Unterstützung und ihrer Arbeit kennengelernt, so wie ich jetzt verstehe, wie ich mich im Rahmen der (psychosozialen) Betreuung souveräner verhalten kann. Safer d.h., dass ich jetzt weiss, wie sich die psychosoziale Betreuung bisher weiterentwickelt hat, wie sie sich derzeit weiterentwickelt oder zu gestalten sucht und dass ich beurteilen kann, welche Diskussionen von Bedeutung sind, welche abgeschlossen werden sollen und welche zwangsläufig fortgesetzt werden sollten und in welcher Ausgestaltung.

Die Sensibilität für die künftige Praxisarbeit in der sozialpsychologischen Psychotherapie, die es zu bereiten, d.h. zu bilden gilt, gibt mir das Selbstvertrauen, künftigen Klientinnen und Klientinnen - nach einer entsprechenden Praxisausbildung - ein reiches bis eklektisches Methodenspektrum bieten zu können. Inhaltsmäßig geht es in diesem Beitrag vor allem um die Weiterentwicklung der sozialpsychologischen Betreuung im deutschen Sprachraum.

Ich freue mich daher auf die anstehenden Studien in den USA, die mir die German Fullbright Commission ermöglicht, da sie mir einen Eindruck von der Beraterkultur der anglo-amerikanischen Region vermitteln, die sich oft als Vorbild im Beratungsbereich erweist. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Prof. Dr. Franz Christian Schubert, der mich sowohl bei der zeitaufwändigen Fulbright-Stipendienaktion als auch bei der daraus entstandenen zeitbegrenzten Erstellung dieser Arbeit sehr unterstützt hat.

Die psychosoziale Betreuung - neue Konzeptionen und Weiterentwicklungen. Gemäß dem Beitragstitel wird die psychosoziale Psychotherapie weiterentwickelt. Daher wird in der vorliegenden Arbeit eine professionelle Unterstützung auf theoretischem Niveau angestrebt. Der Einfluss der Änderungen in der psychosozialen Psychotherapie auf die Praxistätigkeit von Fachkräften ist jedoch in dieser Arbeit enthalten (Kapitel 5.1).

Auf den nächsten beiden Unterseiten wird es jedoch vor allem darum gehen, das breite (theoretische) Gebiet der psychosozialen Psychotherapie zu durchsuchen, ihre Änderungen einer planmäßigen Überprüfung zu unterziehen mit den Ergebnissen dieser Prüfung. Dieser Vortrag muss einen klassifizierenden und vergleichenden Überblick über die neuen Thesen, Herangehensweisen und Begriffe enthalten, wie im umfassendsten Abschnitt 3 dargestellt.

Die Autorin präsentiert in diesem Abschnitt 3, dem wichtigsten Teil der Arbeit, die neuen Errungenschaften der psychosozialen Selbsthilfe: Sie zeigt auf: Die psychosoziale Beratung: Zuerst werden zwei verschiedene Ansätze (Transaktionsstressmodell und Salutogenmodell ) und zwei Ansätze (Social Learning Theory und Cognitive Learning Theory) unter den beiden Konzepten Stress Overcoming Paradigms (Kapitel 3. 1) und Selfefficacy (Kapitel 3. 2) präsentiert.

Somit findet sich in jedem Fall ein Ansatzpunkt (sozial-ökologischer Ansatzpunkt oder gemeindenahe psychologische Beratung), der a) durch seine räumliche NÃ??he zu den oben genannten Modelltheorien gekennzeichnet ist und b) als eine der neuen Innovationen in der psychosozialen Beratung in die Arbeit integriert werden muss. Ein vollständiges Teilkapitel widmet sich dann dem systemischen theoretischen Zugang (Kapitel 3. 3) und der Orientierung an der Lebenswelt (Kapitel 3. 4).

Diese werden von vielen Autorinnen und Autoren auf deutschsprachiger Ebene als die beiden bedeutendsten, prägendsten und vielversprechendsten Tendenzen in der seelsorgerischen Psychotherapie betrachtet und erörtert ( "Galuske, 2002; Nestmann und Engel, 2002). Zur Verdeutlichung der Entwicklung und Fortentwicklung der Psychosozialberatung ist es notwendig, frühere Verfahren, Konzepte und Modellierungen der Psychosozialberatung darzustellen, wie es in Abschnitt 2 geschehen wird.

Auf der Grundlage dieser Schilderung können dann die begrifflichen Änderungen der psychosozialen Betreuung dargestellt werden (Kapitel 4). Für besonders geeignet hält der Verfasser eine gezielte Präsentation der neuen Konzeptionen und Weiterentwicklungen, da die theoretische Landschaft um die psychosoziale Betreuung nicht nur extrem vielschichtig veranlagt und kompliziert, sondern auch manchmal verwirrend ist.

Weshalb dies der Fall ist, wird anhand der Gebiete ersichtlich, in denen es sich um psychosoziale Beratungsleistungen handelt und wo die entsprechenden Thesen dieser Gebiete ihren Weg in die psychosoziale Beratungsleistung gefunden haben. Auf der einen Seite gibt es Naturwissenschaften wie die Sozialwissenschaften und die Sozialpsychologie, die es der Psychosozialberatung erlauben, sich entscheidende Kenntnisse über soziale Bedingungen (Kapitel 5. 2), interpersonelle Verständigung usw. anzueignen. Auf der anderen Seite gibt es den Bereich der Sozialpsychologie und der Sozialpsychologie, in dem die psychosoziale Bereitschaftsdienstleistung nicht nur ein Kernelement ist.

Es gibt die psychotherapeutische Therapie, die ihren Ursprung in der Psyche hat, deren Arsenal an Methoden und Klienten/Patientenverständnis einen maßgeblichen Einfluß auf die Entstehung innerhalb der Psychosozialberatung haben wird (Kapitel 2). Auch die psychosoziale Psychoberatung muss in unterschiedlichen Feldern positioniert werden, nämlich in der eigentlichen Psychoberatung, in der sie als besondere Beratungsform zu Hause ist (Kapitel 1. 1) und im Bereich der Sozialarbeit (Kapitel 5.3.2).

Die Inhalte der einzelnen Abschnitte werden immer wieder durch eine Darstellung des Zusammenhangs zwischen Psychosozialberatung und Sozialarbeit erweitert. Psychosoziale Beratungsentwicklungen hatten schon immer einen großen Einfluß auf die Entwicklung der Sozialarbeit und vice versa. Diese Interaktion zeigt sich am ehesten im Abschnitt über Lebens-Weltorientierung, psychosoziale Betreuung und Sozialarbeit (Kapitel 3.4.5).

Damit all diesen Einflussfaktoren Rechnung getragen wird und klar wird, inwieweit die unterschiedlichen Thesen, Herangehensweisen und Begriffe einander prägen oder aufeinander aufbauend wirken, verdeutlichen die in den meisten Abschnitten und schliesslich in Kap. 5, "Aus und Wechselwirkungen durch the developments psychosoziale Beratung", aufgestellten/präsentierten Referenzen, inwieweit die unterschiedlichen Thesen, Herangehensweisen und Herangehensweisen sich gegenseitig prägen oder aufeinander aufbauend. Das 6. Quartal wird sich auf die künftige Weiterentwicklung der psychosozialen Betreuung konzentrieren.

Die in diesem Beitrag genannten Autorinnen und Autoren streben teilweise auch die Fortentwicklung der (psychosozialen) Beratungsarbeit auf anderen nicht-theoretischen Ebenen an. Unglücklicherweise ist es kaum möglich, auf diese Werke einzugehen, da der Fokus der aktuellen Arbeit sonst zu weit zurückgelassen würde. Zu beachten ist jedoch, dass es im Nachtrag dieses Papiers zwei Publikationen gibt, die sich mit dem Themenbereich der Berufsberatung im angelsächsischen Raum auseinandersetzen.

Es geht zum einen um die Neugründung der DGB als Dachorganisation für die Berufsberatung, die von der DGVT aufgenommen und gefördert wird, und zum anderen um die Frankfurt Declaration, die einen neuen Diskussionsstoff zum Themenbereich Berufsberatung fordert. Betrifft der Vortragstitel die Erforschung neuer Erkenntnisse auf dem Gebiet der sozialpsychologischen Psychotherapie, so ist damit eine bestimmte Ausschließlichkeit verbunden.

Ausschließlich, weil viele Beratungsbereiche weggelassen werden und der Fokus auf einen Teilbereich liegt. Verschiedene Beratungsbereiche und auch die Sozialarbeit werden daher nicht oder nur am Rand bearbeitet. Das dies notwendig ist, wird bei einem kurzen Einblick in die Vielfalt der fachlichen interpersonellen Nebendisziplinen klar.

Ob es sich nun um eine psychologische, soziologische, psychiatrische oder sozialpädagogische Tätigkeit handelt, sie alle haben unter Berücksichtigung der Vielfalt der Existenz des Menschen eine enorme Anzahl von wissenschaftlichen und praxisnahen Erkenntnissen erlebt und befinden sich derzeit in der Aufarbeitung. Der Bereich der Psychotherapie ist auch durch eine Vielfalt gekennzeichnet, die sich in einer Vielzahl von Herangehensweisen, Konzeptionen, Denkschulen, Schulformen etc. wiederspiegelt.

In jüngster Zeit haben Nesttmann et al. (2004) eine beeindruckende Beratungsarbeit erarbeitet, in der sie die Disziplin Consulting umfassend aufzeigen. Das Buch Manual der Ratschläge, Nesttmann et al. versammelt in seinen beiden Büchern eine Vielzahl von Autorinnen und Autoren, die sich der Ratschläge aus allen möglichen Blickwinkeln annehmen.

Daraus wird klar, warum ein Werk wie dieses versucht werden muss, sich in inhaltlicher Hinsicht auf gewisse Gebiete zu beschränken. Unter Fachgebiete und Ansätze allein (Band 1) findest du mehr als 25 Artikel zu Themen wie z. B. Themen wie z. B. Themen wie z. B. Themen wie z. B. Themen wie z. B. Teekunde und Sprechstunde, Recht und Wirtschaft und Sprechstunde, psychotherapeutische Betreuung, Erziehungspsychologie, Psychophilosophie und Sprechstunde oder Sprechstunde mit Sozialsystemen, Gleichstellungspolitik und sprachenschaft.....

Teil 2 - Vorgehensweisen, Methodik und Fachgebiete - enthält unter anderem Ausführungen zur psychoanalytischen Betreuung, zur kundenzentrierten, systembiologischen, genossenschaftlichen oder zum Studium, zur Berufs-/Karriereberatung. Schon diese Auflistung macht klar, wie notwendig es ist, sich bis zu einem gewissen Grad fachlich zu differenzieren. Die Tatsache, dass es weder möglich noch vernünftig ist, dies in einer Weise zu tun, die andere Berufshilfebereiche völlig außer Acht läßt, wird klar, wenn man bedenkt, welche Auswirkungen die einzelnen Schulformen auf einander haben, ja wie sie gar von diesen einfließen: Sie sind nicht nur in der Lage, sich gegenseitig zu beeinflussen:

Beispielsweise stammen viele Thesen, die das menschliche Handeln charakterisieren, aus der Psyche oder der Sozialwissenschaft und sind die Grundlage für gewisse Arten der professionellen psychosozialen Unterstützung - wie im Hauptteil dieses Beitrags zu sehen sein wird. Weil eine Begrenzung daher weder bedeutsam noch durchführbar ist, brauchen wir (Leser und Autor) mindestens eine Klarstellung des Begriffs, die in der Lage ist, psychosoziale Betreuung und ihre Margen in Bezug auf die ihr benachbarten Beratungsbereiche etwas deutlicher zu identifizieren.

So schließt diese Einführung mit verschiedenen Definitionen auf der Grundlage von verschiedenen Autorinnen und Autoren, die sich unter anderem um die Definition der verschiedenen Beratungsbereiche besonders bemüht haben: "Beratung ist in erster Linie eine Wechselwirkung zwischen mindestens zwei Akteuren, bei der die Beraterin(en) die Ratsuchende(n) - mit Hilfe von Kommunikationsmitteln - dabei unterstützt, mehr Wissen, Orientierungs- oder Lösungsfähig- keit in Zusammenhang mit einer Fragestellung oder Problemstellung zu erlangen.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Lösung und Bewältigung von kognitiven, emotionalen und praktischen Problemstellungen mit Klienten oder Kundensystemen (....) sowohl in praktischen Lebensfragen als auch in seelisch-sozialen Auseinandersetzungen und Krisensituationen. Da die Lebensprobleme von Klienten, z.B. im Kontext der Sozialarbeit, oft nicht bis zur letzten Folge "lösbar" oder "behebbar" sind und da so genannte "deviante Bewältigungsformen" (Hofmann 1990) oft bereits vorhanden sind, muss sich die Psychotherapie oft darauf beschr Ã?nken, dass sie Probleme reduziert und lindert oder Menschen unterstÃ?tzt, um besser mit den Konsequenzen von VerstöÃ?en umgehen und mit ihnen in Einklang treten zu könnenâ?? (Sickendiek, et al., 1999, S. 13).

In Bezug auf die seelische Betreuung heißt es (1999, S. 15): "Lange Zeit wurde die seelische Betreuung vor allem als die seelische Betreuung von individuellen emotionalen und verhaltensbedingten Problemen oder psychischen Erkrankungen aufbereitet. Darüber hinaus erfolgte auch eine seelsorgerische Betreuung als Aufklärung über die Möglichkeiten und Qualitäten der Beratungssuchenden, die z.B. eine Vorhersage über die Tauglichkeit für gewisse Berufsgruppen ermöglichen soll.

In einigen Fällen wurde eine Therapie in Gestalt der reinen Diagnose oder "Behandlung" in einer klinischen Psychologie und Selektion oder einer überweisungsorientierten klassischen Therapie durchgeführt. Mit ihrer Definition weitet die American Psychological Association (APA) den zunächst recht engen Beratungsbegriff wie folgt aus: Die American Psychological Association (APA): Die Psychotherapie sollte "dem Einzelnen bei der Überwindung von Hindernissen für sein persönliches Wachstum behilflich sein, wo immer er sich befindet, und ihm die optimale Erschließung seiner eigenen Fähigkeiten ermöglichen" (In: Sickendiek et al., 1999, S. 16).

"Obwohl die Definition nach wie vor die individuellen und persönlichen Resourcen und deren Weiterentwicklung als Beratungsaufgabe betont, bedeutet der Ort von Beratungsangeboten "wo immer sie auftreten" auch eine klare Offenlegung der Betreuungsperspektive für supraindividuelle Zusammenhänge. Dies steht auch im Mittelpunkt der sozial- und gesellschaftspädagogischen Beratungskonzepte" (Sickendiek et al., 1999, S. 16).

"Im Gegensatz zur Psychotherapie ist die Psychotherapie auf die reflektive Penetration von psychosozialen Widersprüchen und Diskursen und deren praktischem Einfluss ausgerichtet, bei der psychosoziale Verteidigungsprozesse überwunden und persönliche und sozial-bewältigende Methoden modellgetreu integriert werden müssen" (vgl. Zygowski, 1989, S. 220). Sozialberatung ist ein sehr breiter Ausdruck in verschiedenen Gebieten, in denen Beratungshilfe geleiste.

"Sozialberatung bedeutet generelle Betreuung bei Lebensproblemen, insbesondere bei gesellschaftlichen Problemen. Eine solche Berufsberatung wird im Zusammenhang mit der Sozialarbeit betrieben, z.B. allgemeiner Sozialdienst, Familienpflege in Erziehung und Beruf, Lebens- und Familienberatung, Suchttherapie, Schuldberatung, aber auch - natürlich - im Zusammenhang mit Elternberatung, Jugendbetreuung, Arbeitsloseninitiativen, Krisensituationen" (Thiersch, 1995, S. 129).

Die Sozialberatung unterscheidet sich von der Psychosozialberatung dadurch, dass sie gerade in der Sozialarbeit eine der Hauptaufgaben von Fachleuten ist. dass die hier angebotene Konsultation nicht nur zu den Aktivitäten der Sozialleistungen zählt, sondern ein Teil ihrer Arbeit ist. Betrachtet man hingegen, wo Sozialberatung flächendeckend erfolgt, so sieht man das auch so: Die Sozialberatung:

Sie wird nicht nur in den dafür vorgesehenen Beratungszentren durchgeführt, sondern auch durch Hilfeangebote, die z.B. für die Öffentlichkeitsarbeit (ASD, Straßenarbeit, etc.) eingesetzt werden können. In dem genannten Artikel stellt die Sozialberaterin fest, dass sich die Sozialberatung in erster Linie mit den gesellschaftlichen Problemen der Ratsuchenden befasst. Mit dieser Form der Betreuung sollen unter anderem weniger privilegierte Menschen ausreichende Möglichkeiten zur Selbstentfaltung erhalten.

"Die " Soziale Pädagogische Erziehungsberatung ist im Wesentlichen durch ihren Bezugspunkt auf den Arbeitsalltag der Klientinnen und Klientinnen geprägt, sie ist im Wesentlichen eine alltagstaugliche Beratung" (Galuske, 2002, S. 169). Sickendiek at al. (1999, S. 41), "ist die sozioedukative Bildungsberatung der realen Lebenswirklichkeit viel ähnlicher, bleibt oft in ihr und ist daher viel unmittelbarer mit dem vielschichtigen Netzwerk materieller, sozialer, psychologischer und alltagspraktischer Lasten konfrontiert als die seelsorgerische Bildungsberatung, die sich auf den "dritten Platz" (Thiersch) innerhalb der Berufsberatungsstelle beug.

"Für Thiersch et al (1977, S. 103f) beschreibt die soziopädagogische Berufsberatung vier auffallende Merkmale: "Definition des Kompetenzbereichs: Während die meisten Beratungsberufe ihren Zuständigkeitsbereich in Bezug auf mehr oder weniger benannte Theorieschulen (....) in inhaltlicher Hinsicht festlegen können, ist die Sozialpädagogik in ihrem Beratungsangebot zunächst dadurch charakterisiert, dass sie für ein mehrheitlich unklares definiertes Handlungsfeld verantwortlich ist.

"Alle Kompetenzen der Sozialpädagogik: Die Sozialpädagogin ist in erster Linie für alle Krisensituationen und Interessenkonflikte ihrer Klientinnen und Klientinnen in ihrem Arbeitsbereich verantwortlich. "Die Vielfältigkeit der Betreuungsformen und Zielgruppen: Die "universelle Verantwortung" der sozialpädagogischen Arbeit für ein konkretes Fachgebiet hat die Notwendigkeit einer bestimmten Differenzierung der auf die entsprechende Zielgruppe abgestimmten Betreuungsangebote hervorgerufen. Um alle Helfer im entsprechenden Problembereich zu mobilisieren, ist eine gesellschaftspädagogische Betreuung (....) notwendig.

"Im Zentrum der psychosozialen Psychotherapie steht das Erfassen von Lasten und Grenzen und die Entwicklung von Problemlösungskompetenz. Psychosoziale Aspekte beinhalten einen Menschen und ein Bild der Gesellschaft, das das psychologische und gesellschaftliche Wohlergehen des Individuums in direktem Zusammenhang mit der Umgebung des Individuums und seiner Umgebung stellt. Die psychosoziale Sichtweise konzentriert sich sowohl auf die Lasten, die anfallen können, wenn die verschiedenen Motivationen beider Parteien nicht in Einklang zu bringen sind, als auch auf die persönlichen und gesellschaftlichen Bewältigungsoptionen.

Die psychosoziale Psychotherapie befasst sich unter Berücksichtigung der Interaktion und Interaktion zwischen Mensch und Umgebung mit der Entwicklung von Problemlösungsmöglichkeiten und der Gewinnung seelischer Reflexivität: "Sie zielt darauf ab, psychosoziale Kompetenzen als ein Ganzes zu vermitteln, das zum einen die Reflexionsfähigkeit gegenüber dem Stress induzierenden seelisch-sozialen Widersprüchlichkeiten und Ambivalienzen wie den eigenen "Abwehrprozessen" und zum anderen die Handlungsfähigkeit und die Einsatzbereitschaft zum Stressabbau beinhaltet" (Zygowski, 1989, S. 172).

Die psychosoziale Beratungsarbeit ist in erster Linie durch die psychische Erleichterung gekennzeichnet, die der Mandant durch die Vermittlung seiner Problemsituation erlebt. "Die Beratungssuchenden erhalten mit Unterstützung der Kompetenz und des Wissens der Berater durch kommunikative Maßnahmen eine "psychosoziale Reflexivität". Darüber hinaus sollten Klientinnen und Klientinnen der psychosozialen Psychotherapie die Kompetenz erwerben, Widersprüche und Konflikte zu bewältigen und zu ertragen, anstatt sie zu vermeiden und die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel zu erwerben (vgl. Sickendiek, 1999).

Ziel dieses Kapitels ist es, einen Überblick über die bisherigen Verfahren, Ansätze und Modelle zu geben, aus denen sich die Unternehmensberatung aufbaut. Das theoretische Wissen, nach dem psychosoziale Unterstützung in Gestalt von Psychotherapie angeboten wurde, und die Grundlage, auf der die Wissenschaft dem Themenbereich zugewandt war, sollen geklärt werden.

Betrachtet man diese alten Modellierungen, wird rasch klar, dass es sich dabei meist um psychotherapeutische Ansatzpunkte handelt. Dies lässt sich durch einen Blick auf das Gebiet erklären, auf dem die Psychiatrie überwiegend basiert: die Physiologie. Die psychologische Forschung stützt sich auf zwei Hauptbereiche: a) psychologische Messungen und Diagnosen und b) psychotherapeutische Verfahren, einschließlich erklärender Konzepte für abweichende Verhaltensweisen und die Erarbeitung von Eingriffsverfahren.

Der Verweis auf diese beiden Themenbereiche liegt in der Berufsberatung "insbesondere über Diagnoseverfahren, Betreuungs- und Interventionsverfahren, bei denen das kunden- und/oder problemorientierte Betreuungsgespräch sowie die fachpädagogische Verhaltensänderung im Mittelpunkt der Berufsberatungsverfahren stehen" (Schröder, 2004, S. 52). Die damalige einschlägige Fachliteratur enthielt vor allem Ansätze der Psychotherapie, die "leicht als Ableitungen von bekannten persönlichkeitspsychologischen oder psychotherapeutischen Maßnahmen identifiziert werden können.

Allerdings haben sich vor allem die psychoanalytischen Thesen, die kundenzentrierten Thesen und die verhaltenstherapeutischen Thesen als Grundlage für Beratungskonzepte erwiesen" (Schröder, 2004, S. 53). Engel et al. (2004a, S. 36) bezeugen auch die Empfehlung "eine große Nähe" zur Psychotherapie: "Sie haben große Gemeinsamkeiten, vor allem auf der Handlungsstufe. "Nachfolgend werden die so genannte Ableitung, die psychotherapeutische Schule und ihre Technik schematisch dargestellt.

Anschließend werden die beiden Werke von Dietrich Allgemeine Beratungs-psychologie (1983) bzw. Dietrich Spezial Beratungs-psychologie (1987) vorgestellt, die als eine Weiterentwicklung aus den nachfolgenden Lösungsansätzen erachtet werden. Um sie auf das Notwendigste zu beschränken und besser vergleichbar zu machen, werden die bisherigen Ansätze der psychosozialen Psychotherapie aus drei Blickwinkeln betrachtet: Nach Sigmund Freud, dem Begründer der psychoanalytischen Forschung, erklärt sich die Dynamiken der mentalen Vorgänge durch die Triebstheorie (Libido und Aggression).

Heutzutage basieren seine Erben auf vier konzeptionell trennbare Psychologien: die Instinkte, das Ego, die Gegenstandsbeziehung und das Selbst, die alle zusammen an der konfliktreichen Natur der geistigen Erfahrung teilhaben. Die psychoanalytische Forschung hat auch die Theorien der drei psychologischen Fälle entwickelt: x ) "Im psycheanalytischen Verstehen werden neurotische Handlungen und andere Erkrankungen aus ungeklärten psychologischen Kontexten abgeleitet, wie z.B. Konflikte, Komplexe, Fixationen, Hemmungen, als deren Wiederholung oder pervertierter Expression, als Substitution oder Kompromittierung mit anderen Impulsen oder als Vermeidungspreis.

y ) "Die psychoanalytische Forschung ist eine Methodik, die durch die freie Verbindung das unbewusste Umfeld einer Geisteskrankheit oder eines Symtoms zu erforschen und (....) die Eingliederung von zuvor getrennten Selbstteilen zu erreichen versucht" (Dörner et al., 2002, S. 616). "Die Psychotherapeutin bezieht durch Dolmetschen eine linguistische Position. Im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit steht die Untersuchung von Transmission und Resistenz.

Psychoanalytikerinnen und -analytiker fordern weniger Handlungswechsel, sondern vermitteln mehr Verständnis für die Verbindungen zwischen Denk-, Handlungsund Gefühlswelt" (Dörner et al., 2002, S. 617). Die psychoanalytische Behandlung zielt darauf ab, die Arbeit und den Spaß der Patientinnen und Patientinnen wiederherzustellen, indem sie der allgemeinen Linie folgt: Wo sie war, werde ich werden.

Laut Thoma & Kächele (1996) geht es bei der psychoanalytischen Arbeit darum, "bisher unbewusste Wünsche und Empfindungen zu entdecken und zu verarbeiten. Im Ansatz und den daraus resultierenden Maßnahmen ist die psychoanalytische Betrachtung eine individueller ausgerichtete Theorien. Vielmehr ist sie nur mit dem tatsächlichen Kunden tätig und versucht, bestehende Mängel in ihm allein zu beseitigen.

y ) Die Tendenz von der nicht richtungsweisenden zur kundenorientierten Arbeit zeigt, dass die direkte Erlebniswelt des Kunden immer mehr in den Fokus dieser Behandlungsform rückt. Die Selbsterkenntnis verweist vor allem auf verleugnete Empfindungen, die der Klient als zu sich selbst gehörig sehen und wahrnehmen sollte.

Die sprachzentrierte psychotherapeutische Behandlung hat ihren Einfluß durch die drei Grundbedingungen des medikamentösen Handelns: Einfühlung, positives Verständnis und Gefühlswärme gegenüber dem Kunden sowie Authentizität und Übereinstimmung der Helferin. In den 70er Jahren hat sich die traditionelle verhaltenstherapeutische Methode unter dem Eindruck sozialpsychologischer und psychophysiologischer Befunde (Cognitive Turn, Beck) zu einem Vorgehen entwickelt, das auch zwischenmenschliche Interaktionen und Selbstverwaltung ("Kanfer") einschließt.

Bei all diesen Verfahren steht nach Borg Laufs (2004, S. 633) "die Arbeit an Erkenntnisprozessen im Vordergrund" und nicht - wie bei Verhaltensmethoden - das direkt dargestellte Benehmen. Dietrichs Arbeit wird erwähnt, weil seine Theorievorstellungen als eine maßgebliche Weiterentwicklung der Beratungskonzepte dieser Zeit betrachtet werden können.

Ziel dieser Arbeit war es, ein grundsätzliches seelisches Beratungsverständnis zu erarbeiten und die grundlegenden Aktivitäten und Qualifikationen von Beratungspsychologen sowie die wesentlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche psychologische Betreuung in seelischen Beratungsprozessen aufzeigen. Beratende Maßnahmen sollten sich nicht mehr nur auf individuelle Psychotherapieschulen ausrichten. Seine " Theory of Counselling " (1983, S. 142) enthält nach Dietrichs Auffassung Theoriekonzepte aus sehr verschiedenen " Erläuterungen zum Verlauf der Therapie und zum Erfolg der Therapie " (1983, S. 143).

Damit können "Resistenz- und Resistenzauflösung aus der psychoanalytischen Sichtweise, Diskussion und Positionsverhältnisse aus der Konversationstherapie, Einzeltherapie und klinisch orientierter Logopädie, Aktionstheorien aus den Bereichen Verhalten und Aktionstheorien (....)" identifiziert werden. So stellte er die "Beratung in eine Stellung des "Zentrums", das je nach konkreter Falllage in Bezug auf die gestellten Aufgabenstellungen, Zielsetzungen und Handlungsstrategien wieder zum "therapeutischen Pol" und wieder zum "Bildungspol" eines Fortsetzungsgeschehens neigen kann" (vgl. Nestmann, 2004b, S. 62).

Dietrichs zweite Arbeit (1987) bemängelt die asymmetrische psychotherapeutische Schulbildung, die zwar einzelne Gebiete des Menschenverhaltens stark beleuchtet, andere Gebiete aber auslässt. Doch mit seiner Lehre bemüht er sich, "diese Gefährdung zu vermeiden, indem er alle wesentlichen Konstruktionen der naturwissenschaftlichen Psyche - Motivierung, Erkenntnis, Richtung und Veränderung - in das Theorieverständnis der Entstehung und Festigung von gestörtem Handeln einbezieht" (S. 72).

Trotz dieser kritischen Haltung ist Schröder (2004) weiterhin fest an den traditionellen Betreuungsansätzen, d.h. den Psychotherapieansätzen ausgerichtet. Thetrich macht klar, dass für ihn Consulting dem Wandel eines Kunden dienlich ist. "Die Kernaufgabe der Beratung", so der Verfasser weiter, "besteht darin, den Kunden zu ermutigen, seine Existenztechnologie und bestimmte Teile seiner Umweltaufstellung zu überarbeiten (Kursivschrift durch den Autor)" (1983, S. 61).

Dietrichs Arbeit wird auch einer detaillierteren Untersuchung zur Verbesserung der Verständlichkeit unter (x) Verständnis von Störungen, (y) Maßnahmen und (z) Zielsetzungen unterworfen. Für Dietrich werden Menschen zu Kunden der psychologischen Betreuung, wenn sie "in gewisser Hinsicht desorientiert" sind und Möglichkeiten wie z. B. Zielvorgaben "unklar, ungewiss, problembehaftet, mit negativer Valenz" sind (1983, S. 2).

Dietrich teilt ein Problemfeld in zwei Bereiche: den Problemantel und den Aufgabenkern. Ersteres schützt letzteres und verlangt von der Beratungsstelle eine Schwächung oder Lösung des Verteidigungssystems des Klienten, um " die notwendigen Voraussetzungen für seine Diskussion über den problematischen Kern zu schaffen " (1983, S. 62f). z) "Ziel der Psychotherapie ist es, dem Klient zu ermöglichen, seine eigene Problemsituation durch eine erwartete "bessere" Situation zu ersetzen" (1983, S. 62).

Ziel der Psychotherapie ist "eine Erhöhung oder Steigerung der Hilfsbereitschaft des Kunden, der Selbstbeherrschung, der Selbstregulierung und Problemlösungsfähigkeit sowie seiner Handlungsfähigkeit" (1983, S. 3). Andernorts macht Dietrich noch einmal klar, dass die den größten Teil des Persönlichkeitswandels ausmachenden Bildungsprozesse dem Kunden dazu verhelfen müssen, "die Lerninhalte und Anforderungen der Weltöffentlichkeit besser zu begreifen und zu befriedigen, d.h. besser damit umgehen zu können" (1983, S. 67).

Mit der Präsentation der Psychotherapieschulen und der Arbeit von Dietrich wurde ein Überblick über die Ansatzpunkte gegeben, die die theoretischen Grundlagen für die bisherige praktische Beratungsarbeit bildeten. Das war notwendig, um einen ersten Entwicklungsschritt in der Psychosozialberatung zu machen. So wurde in Abschnitt 2 festgelegt, nach welchen Ideen bzw. mit welchen Ideen.

welche Grundhaltung die Berater vor den in den nachfolgenden Kapiteln beschriebenen neuen Erkenntnissen an den Tag gelegt haben oder welche nicht. Schröder (2004, S. 53) macht auch klar, dass es sich bei diesen früheren Beratungstheorien um Tatsachenentwicklungen oder Nachbildungen der erwähnten Schule handelte, mit der Aussage: "Parallel zum Psycho-Boom der 1970er Jahre sind immer wieder neue asymptomatisch ausgerichtete Beratungstheorien auftauchten.

"Grossmaß schildert die Entstehung dieser Zeit in ihrem Bericht Psychotherapy and Counselling im Manual der Ratschläge (Nestmann et al., 2004, S. 93) wie folgt: "Andererseits werden seit den 1960er Jahren auch seelische Verfahren in der seelisch-sozialen Ratgebertätigkeit eingesetzt; (....) lerntheoretisch, Gestaltpsychologisch geschult, teilweise von der wiederbelebten psychoanalytischen Arbeit mitbewegt.

"Der Einsatz humanistischer Methoden, so Grossmaß weiter, habe Anfang der 1970er Jahre dazu geführt, dass die Gesprächstherapie als "kundenorientierte Gesprächsberatung zur Grundqualifikation von Psychologen und Sozialpädagogen wurde" (2004, S. 92). Anschließend betrachten wir den Einfluß, den die präsentierten Schulformen (noch) auf das aktuelle (Selbst-)Verständnis von Counselling haben.

Möglicherweise ist die Theorien der drei psychologischen Fälle, wie sie von der psychoanalytischen Forschung erarbeitet wurden, in vielerlei Weise kritisch zu betrachten, aber sie dienen unmissverständlich dem Verstehen der dem Einzelnen inhärenten, wiederkehrenden Gefühle, Bedürfnisse und Motive. Die " Zentralbestände der psychodynamischen Erkenntnisse " (Nestmann, 2004b, S. 67) und die Grundannahme, dass " die Seele durch Verständniskommunikation beeinflußt und verändert werden kann " (Großmaß, 2004, S. 96), können in ihrem Einfluß auf jegliche psychosoziale Arbeit nicht negiert werden.

In den präsentierten Thesen waren klientenzentrierte Gesprächs-Therapien nach wie vor die wahrscheinlichste Form einer unabhängigen Betreuungsstrategie, die bis heute ihre Aktualität bewahrt hat und einen erheblichen Teil der aktuellen psychedelischen Aus- und Weiterbildungsinhalte darstellt (vgl. Schröder, 2004). Dies zeigt sich derzeit auch in besonderen Betreuungsansätzen, wie z.B. kunden- oder personenzentrierter Betreuungsansatz (vgl. Straumann, 2004; Sander, 2004).

zum Verhaltensansatz der Psychotherapie ist auch in Borg Laufs (2004, S. 636) nachzulesen: "Dass die Ergebnisse der Basisforschung, vor allem der Lern- und Kognitionspsychologie, im Einklang mit der grundlegenden psychologischen Verhaltensorientierung verwendet werden, ist eine wesentliche Basis für die kognitive Verhaltensberatung und -Behandlung. Nach dem Verständnis von Störungen in der psychoanalytischen Forschung könnte man formulieren:

Nicht-richtig ist hier im Sinn mangelhafter Prozessstrukturen zu begreifen und hat in der Konsequenz eine Störung des psychologischen Allgemeinwohl. Rückblickend auf das Verständnis der Störungsbilder können jedoch die meisten psychotherapeutisch/konsultativen Eingriffe als konzentrierte und auf den Einzelnen ausgerichtete Eingriffe erkannt und eliminiert werden, so dass der Betroffene am Ende in der Situation ist, sein eigenes psychologisches Wohlergehen (ständig) wiederherzustellen.

Die Wiedererlangung der Fähigkeit zu arbeiten und zu genießen, die Freisetzung des Potenzials, die Symptomschrumpfung durch Neulernen von Prozessen, eine verbesserte Zielsituation sind die Kernkonzepte der vorgestellten Konzepte im Hinblick auf ihre Zielsetzungen. Wie unter ( (y Z) wird klar, dass das Bestreben der Psychotherapie/Beratungsansätze darin besteht, sich auf den Kunden und seine Anerkennung, sein Erlernen und seine Veränderung zu konzentrieren.

Dabei hat sich gezeigt, dass sie in der Regel defizitär ausgerichtet sind und eher mit einem individuellen Fokus vorgehen. Die psychotherapeutische Schule tendiert zwar hier dazu, nur die Umgebung oder den Habitat in die Behandlung einzubeziehen[3], geht aber sogar so weit zu behaupten, dass der Einfluß auf die Umgebung eines KlientInnen ist "eine schwerwiegende Einschränkung der Wirksamkeit der Beratung".

Die nachfolgenden Abschnitte konzentrieren sich auf neue Erkenntnisse im Umfeld der sozialpsychologischen Psychotherapie. Bisher haben wir die so genannten alten, früher oder gar früherer Verfahren, Vorgehensweisen und Beratungsmodelle beschrieben und deren Ähnlichkeiten ausgefiltert. Hinsichtlich der erwarteten Resultate der nachfolgenden Abschnitte sind hier die Grundbegriffe aus Abschnitt 2 zu beachten.

Laut Galluske (2002, S. 141) erscheinen derzeit vier methodische Entwicklungen in der Sozialarbeit von Bedeutung: a) das Verständnis von alltäglicher und lebensweltorientierter Sozialarbeit, b) das professionelle Modell der "repräsentativen Interpretation", c) sozial-ökologische und systematische Herangehensweise in der Sozialarbeit und d) die zunehmende Bedeutung von Planungs- und Wirtschaftsfragen.

Wir wollen in diesem Abschnitt mit Ausnahmen von Buchstabe d alle diese Aspekte der psychosozialen Betreuung behandeln. Buchstabe d) mit all seiner aktuellen Bedeutung in einer Zeit der Budgetkürzung kann hier nicht weiter ausgeführt werden, da er die Rahmen der aktuellen Arbeit eindeutig überschreitet.

Auch in der aktuellen Arbeit werden, ähnlich wie bei der Arbeit von Galluske (2002), die Konzepte der Lebens- und Weltorientierung und der Sys temthetik im Hinblick auf die neuen Errungenschaften der psychosozialen Psychotherapie hoch bewertet. Vor der Hinwendung zu diesen Lösungsansätzen müssen jedoch zunächst einige wenige Thesen und ihre Referenzen erläutert werden, ohne die es nicht möglich sein wird, die Theorieentwicklung der psychosozialen Psychotherapie in einer sinnvollen und umfassenden Weise zu präsentieren.

Unterschiedliche Ansätze, wie Richard S. Lazarus' Konzept zur Bewältigung von Stress, sind seit langem so stark im Selbstbild der psychosozialen Unterstützung verwurzelt, dass sie aus Werken zur Lebensweltoffenheit oder Sys-tem- tem nicht leicht zu lesen sind. Schließlich wird es dazu beitragen, eine Entwicklungsrichtung zu identifizieren und zu verfolgen, die von den im ersten Abschnitt vorgestellten frühen psychosozialen Beratungsmodellen zu den aktuellen Erkenntnissen übergeht.

Daher ist das Kapital über die neuen Begriffe der psychosozialen Psychotherapie wie nachstehend untergliedert:: Auf die Präsentation der Social Learning Theory nach Rotters, der Cognitive Learning Theory nach Bandura und der Community Psychological Counselling folgte unter dem Namen Self-Effectiveness die Präsentation. Sie können entweder in der Personen-, Umgebungs- oder beim Eintritt gewisser Vorkommnisse, in der Form von Streitigkeiten über die Umgebung der Personen oder sogar in einer Kombination dieser vorkommen.

Die Ursachen für eine Wertminderung können in drei Stressfaktoren unterteilt werden (vgl. Joh. 1994a ): Umwelt: Die strukturellen, sozialen und physischen Eigenschaften der Umgebung können begünstigend, risikoreich oder konkreterweise einem zufriedenstellenden Lebensstil entgegenstehen. 3 In diesem Kontext Dörner et al. (2002, S. 617) zur Psychoanalyse: "In der Entlegenheit der physiotherapeutischen Zwei-Personen-Situation wird die Alltagsrealität vielmehr als störende Variable betrachtet.

"4 "4] Die Wechselwirkung zwischen Mensch und Umgebung und ihre Relevanz für das Grundverständnis der psychosozialen Psychotherapie wird in diesem Kapitel näher erläutert.

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