Prozessberatung Definition

Definition der Prozessberatung

Unter dem Begriff "Prozessberatung" versteht man die Definition von Geschäftsanforderungen an die IT. Prozess-Consulting - Coaching-Enzyklopädie - Coaching-Enzyklopädie - Coaching-Enzyklopädie Prozessberatung ist die Beratungsunterstützung eines Kunden mit der Intention, dass der Kunde seine Aufgaben in Zukunft wieder selbstständig meistern kann. Daher gibt der Consultant in einer Prozessberatung keine unmittelbaren Vorschläge für Lösungsansätze, sondern unterstützt den Kunden in diesem Prozess und schlägt vor, wie eigene Lösungsansätze erarbeitet werden können und welche Aspekte zu beachten sind.

Ein Beispiel für Prozessberatung ist das Coach. Die Bezeichnung Prozessberatung ist in engem Zusammenhang mit dem Unternehmensnamen Edgar H. Schein zu sehen, der diese Art der Beratung entwickelte und seit 1969 in verschiedenen Publikationen mitgestaltet hat. Anders als die fachliche Beratung, bei der der Consultant dem Kunden exakt sagt, was zu tun ist (und ihn möglicherweise auch von den damit verbundenen Tätigkeiten befreit), bietet die Prozessberatung keine vorgefertigten Lösungen.

In der Prozessberatung wird der Kunde eher als Spezialist für den eigenen Fall angesehen, der mit der Prozessberatung in die Lage versetzt wird, seine Belange selbstständig zu bearbeiten. Die Prozessberaterin stellt mehr Fragen als sie beantwortet, sie ermutigt den Kunden, eigene Lösungsansätze zu erarbeiten, und sie begleitete den Kunden, ohne ihn von der Verantwortlichkeit zu befreien.

Prozessbegleitende Beratung für die Gestaltung der Zeit.

Was Sie zu diesem Themenbereich wissen müssen

Prozessberatung ist eines der vier klassischsten Themen. Genau hier setzt der Trendwendeprozess im Umfeld der Management Consulting von der Strategie- und Management Consultingbranche an. Obwohl Strategie- und Organisationsberatung im Rahmen der Organisationsberatung nach wie vor an erster Front steht ("King Class" der Beratung), ist ein bestimmter paradigmatischer Wandel zu verzeichnen.

Wurde in der Vergangenheit noch "structur follows strategic " (Struktur folgte strategic, 1962 ) eingesetzt, so werden heute Abläufe als zentrales Interface zwischen strategischer und struktureller Ausrichtung (in Gestalt von Aufbau- und Ablauforganisation) angesehen und werden immer wichtiger. "In der Praxis befasst sich die Unternehmens- und Strategieberatung in der Praxis meist mit der Prüfung und Konzeption von Unternehmensmodellen und -bereichen.

In der Prozessberatung bewegen wir uns im Kontext der vorgegebenen Potentiale des Konzerns und konzentrieren uns auf "Operations" und "Performance". Ausgangsbasis ist die Unternehmensstrategie, d.h. es sind Lösungen für die Fragestellung zu finden, wie die vom Konzern festgelegten Waren und Leistungen besser und wirksamer hergestellt und erbracht werden können.

Anders als die Unternehmensberatung, die sich vor allem mit der Prüfung und dem Design von ITStrukturen, -Strukturen und -Anwendungen beschäftigt, legt die Prozessberatung die Business-Anforderungen an die Informationstechnologie fest. Mit anderen Worten, wenn dies auf dem strategischen Konzept eines Unternehmen basiert, basiert die Informationstechnologie-Beratung auf dem Prozess- und Organisationskonzept des Unternehmen. Im Unterschied zur Personalberatung, die sich vor allem mit der Prüfung und Ausgestaltung von weichen Fakten (Personalbedarfsplanung, Selektion, Erschließung, Bewertung, Entlohnung, etc.) beschäftigt, ist die Prozessberatung mehr an harten Fakten orientiert.

Nichtsdestotrotz steht im Kontext der Prozess- und Unternehmensentwicklung immer der Mensch im Zentrum der Absprache. Zum einen werden beide Bezeichnungen gleichbedeutend gebraucht und zum anderen werden ihnen verschiedene Bedeutung zugeordnet. Damit wird der Terminus zum einen im fachlichen Sinn begriffen, wie im Folgenden für den Anwendungsbereich der Informations- und Kommunikationstechnik kurz beschrieben, und zum anderen wird Prozessberatung gleichbedeutend mit Unternehmensberatung eingesetzt.

Doch es gibt auch Differenzen im Verständniss der Organisationsberatung: Auf der einen Seite wird die Unternehmensberatung im klassischen fachlichen Sinn begriffen, bei dem nicht nur Menschen, sondern auch Menschen, sondern auch Geräte, Abläufe und Prozeduren im Mittelpunkt standen. Prozessberatung und Unternehmensberatung können insoweit gleichbedeutend sein, wenn sich beide Begriffe auf einen fachlich strukturierten Sachverhalt berufen.

Andererseits wird die Unternehmensberatung in einem sozio-psychologischen Kontext eingesetzt, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht und als Werkzeug zur "Hilfe zur Selbsthilfe" bezeichnet wird. Wenn der Terminus in diesem Kontext gleichbedeutend gebraucht werden soll, dann liegt der Schwerpunkt der Konsultation nicht mehr auf (informations-)technischen, sondern auf interaktionistischen zwischenmenschlichen Prozessen.

Es geht hier nicht mehr um technische oder fachliche Beratung im eigentlichen Sinn. Die klassische Prozessberatung hat im Grunde genommen die Optimierung von Geschäftsprozessen zum Zweck. Vor allem die Prozessverbesserung mit dem Zweck der Qualitätssteigerung und/oder Prozessvereinfachung soll beeinflusst werden. Prozess-Berater werden immer wieder mit Fragestellungen konfrontiert, die vor allem solche betreffen, deren Unternehmensprozesse im Kern von Informations- und Kommunikatiktools abhängig sind.

Was müssen diese Verfahren leisten, um zum unternehmerischen Erfolg beitragen zu können? Welche Effektivitätssteigerungen können durch die Automatisierung der Abläufe im Betrieb, wenn möglich langfristig, erzielt werden? Sollten im Rahmen der Modulisierung von Produktionselementen und Erzeugnissen auch die Abläufe modulisiert und nur bei Bedarf freigeschaltet werden? Vor allem sollten Prozess-Consultants stark in der Konzeption und Umsetzung sein.

Die Prozessberaterin betreut die Implementierung der Enterprise Architecture bis hin zu den spezifischen Prozessen, Verantwortungsbereichen und teilweise bis hin zur Adaption und Gestaltung der Jobbeschreibungen des Betriebes. Die Grundvoraussetzung der Unternehmensberatung ist, dass sich die wirtschaftliche Effizienz und Effizienz von Unternehmen und die Vermenschlichung der Berufswelt wechselseitig abhängig sind. Die Unternehmensentwicklung erfolgt von innen nach aussen und die Unternehmensberatung von aussen durch einen neutralen Consultant.

Im Rahmen der traditionellen Unternehmensberatung im fachlichen Sinn geht es um Informations- und Ablauffragen, um die Speicherung und Verarbeitung von Informationen sowie um die Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit von Prozessen in Unternehmen. Zielsetzung der traditionellen Unternehmensberatung ist die Output-Optimierung des Betriebes. Dabei steht nicht nur der Mensch im Mittelpunkt, sondern auch die Maschine, der Prozess, der Standort und die Prozess.

Sozial- und sozialpsychologische Beratung hingegen hat zum Ziel, die Kommunikations-, Kooperations- und Organisationsfähigkeiten von Subsystemen einer Unternehmung (z.B. Mannschaften, Abteilungsleiter, Arbeitsgruppen, etc.) oder der Unternehmung als Ganzes zu verbessern. Dabei stehen vor allem der Mensch und die Fragestellung im Mittelpunkt, wie das bestehende Entwicklungspotenzial in einer Unternehmenseinheit für die Leistungsoptimierung genutzt werden kann.

Die organisatorische, strukturelle und persönliche Vernetzung der Mitglieder der Organisation soll im Zuge des sozial- und psychosozialen Betreuungsansatzes transparent und bewußt gemacht werden. Anders als der klassische Weg beraten und intervenieren sozial- und sozialpsychologische Unternehmensberater nicht direkt, sondern begreifen ihre Arbeit im Sinn von "Hilfe zur Selbsthilfe", damit Kunden ihre Aufgaben und Belange eigenverantwortlich anzugehen und in Angriff nehmen und bewältigen können.

Prozessberatung und Unternehmensberatung im sozio- und psychosozialen Sinn unterscheiden sich prinzipiell von der Fachberatung. Die Prozess- und Unternehmensberatung in diesem Sinn ist daher stärker auf die Fortentwicklung (Optimierung) des Unternehmens ausgerichtet und nur den inhaltlichen Anforderungen untergeordnet.

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