Prokrastination

Zögern

Allerdings hat Prokrastination nichts mit Faulheit zu tun und solche Konzepte können sie nicht ändern. Zögern macht dein Leben unnötig schwierig. Zögern, auch bekannt als Verschiebungsrituale, betrifft oft die Schüler.

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Prokrastinierung (lateinisch prokrastinare "Aufschieben"; Zusammenstellung von pro "for" und Crastin "morning"), auch extreme Aufschiebung, ist eine Störung der Arbeit, die durch eine unnötige Verschiebung des Arbeitsbeginns oder auch durch sehr häufige Arbeitsunterbrechungen geprägt ist, so dass eine Fertigstellung der Arbeit gar nicht oder nur unter enormen Belastungsdruck zustande kommt. Prokrastination ist eine Erkrankung, die in der Gesamtbevölkerung auftritt, insbesondere bei Menschen, die überwiegend eigenverantwortlich sind (z.B. Schüler, Juristen, Publizisten, Lehrer).

Pathologische Verschiebungen sind von alltäglichem Bummeln zu unterscheiden, wie z.B. Verschiebungen bei abwehrenden Tätigkeiten, die vielen Menschen bekannt sind (nur 1,5% einer Studentenpopulation gaben an, überhaupt nicht verschoben zu werden), Verschiebungen von Tätigkeiten aufgrund anderer notwendiger Priorisierungen und erfolgreiche Arbeit kurz vor Ablauf einer Deadline.

1997 entwickelte Eliahegu M. Goldatt den Ausdruck "Studentensyndrom" als Sinnbild für "Prokrastination". Procrastination ist ein Verfahren, das dadurch charakterisiert ist, dass die Aufgabe trotz der vorhandenen Möglichkeiten und Fertigkeiten entweder gar nicht oder erst nach einer sehr langen Zeit und oft zu spat abgeschlossen wird. Analog zu den vom DSM festgelegten Merkmalen für andere klinische Erkrankungen (Kriterien aus dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, die bestimmen, wann jemand z.B. an einer depressiven oder einer bestimmten Angsterkrankung leidet) wurden Eigenschaften festgelegt, die mit dem DKP (Questionnaire on the Diagnostic Criteria for Procrastination[4]) gemessen werden können.

Es sollte immer eine individuelle Anpassung dieses Modells erfolgen - vor allem im Hinblick auf die jeweiligen zögernden Rahmenbedingungen. Neben den krankheitsspezifischen Instrumentarien (Academic Prokrastination State Inventory, APSI+;[13] General Prokrastination Questionnaire, APROF;[4] DKP[4]) sollten auch Befragungsbögen für die Differentialdiagnose für diagnostische Zwecke verwendet werden, um nicht nur die Begleiterkrankungen zu dokumentieren, sondern auch andere Krankheiten zu identifizieren, die die Störung besser begründen können.

In den aktuellen Klassifikationssystemen für psychische Erkrankungen (DSM-5, IIKD 10) ist die Prokrastination noch nicht enthalten. Entsprechend gibt es bisher kaum systemisch ausgewertete Behandlungsansätze[16], die auf die Therapie einer vereinzelten Aufschiebesymptomatik zielen. Das Behandlungsziel sollte darin bestehen, die Selbstkontrolle zu verbessern. Der Baustein "Arbeitszeitbeschränkung" ist die aktuell beste und am erfolgreichsten eingesetzte Behandlungsmethode gegen Prokrastination - er steigert die Anziehungskraft der Arbeitszeiten und damit der Aufgabenstellung durch Arbeitszeitverkürzung, da zu Anfang nur zwei festgelegte Zeithorizonte pro Werktag definiert werden, über deren Zeitdauer hinaus die Arbeit nicht erlaubt ist.

Das Verfahren verlängert die Tagesarbeitszeit, verkürzt die Verschiebung, steigert die Effektivität der Arbeitszeiten und trägt zu einer stärkeren Vereinzelung von Beruf und Privatleben bei. - Auf diese Weise übertreffen Sie Ihre Stundung. vgg, Heidelberg 1996, ISBN 3-478-08542-X. Hand-Werner Rückert: Ende der Ewigkeit der Verschiebung. Campus, Frankfurt am Main/New York 2011, ISBN 978-3-593-38144-2 Piers Steel: Der Zauderberg: Warum wir immer alles auf morgen verlegen und wie wir anhalten.

Basis Lübbe, Köln 2011, ISBN 978-3-431-03836-1 Anna Höcker, Fred Engberding, Margarita Rist: Procrastination - Ein Handbuch zur Therapie von krankhaftem Aufschub. Hogrefe, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8017-2179-4 Petr Ludwig, Petra Kubin, Gernot Bogner: Ende des Aufschubs. Zögern - anhaltende Verschiebung von Verbindlichkeiten. Redline, München 2017, ISBN 978-3-86881-666-2. Johannes Künzel: Precrastination: Der Drang, sich sofort zu einigen.

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