Personalpolitik

Mitarbeiterpolitik

Der Begriff Personalpolitik besteht aus zwei Komponenten: Die Personalpolitik ist daher zum einen ein integraler Bestandteil des Personalmanagements in Unternehmen. In der Personalpolitik werden HR-Fragen im Unternehmen und die personalpolitischen Ziele behandelt. Organisations- und Personalentwicklung Quo Vadis?

Lexikon: Personalpolitik

Zur Personalpolitik gehören alle Prinzipien und Beschlüsse, die sich auf die gegenseitigen Beziehungen in Bezug auf Vorgesetzte und Arbeitnehmer, zwischen den Arbeitnehmern und zwischen den Arbeitnehmern und ihrer Tätigkeit erstrecken. Effizienzsteigerung der Mitarbeitenden, z.B. durch Mitarbeiterentwicklung. Erhöhung der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter, z. B. durch kooperatives Management. Erhöhung der Mitarbeiterleistung, z.B. durch die Gestaltung der Arbeitsplätze.

Personalpolitisch getroffene Entscheide sind sowohl objektive als auch ressourcenbezogene Entscheide. Inhaltlich gibt es: grundlegende Entscheide, die von der Unternehmensführung als personelle Richtlinien für die Personalstrategie formuliert werden, z.B. die Entscheide für das "Prinzip der Weiterentwicklung aus den eigenen Reihen". Individuelle Entscheide, mit denen die grundlegenden Entscheide von den Führungskräften in den jeweiligen Divisionen durchgeführt und durchgesetzt werden.

Die personalpolitischen Entscheidungen können auf verschiedene Arten getroffen werden, z.B. in einer Satzung, einer Geschäftsordnung, einem Arbeitsreglement oder einer Unternehmensordnung oder in Gestalt von geschriebenen (Arbeits-)Anweisungen, Grundsatzfeststellungen oder organisatorischen Regelungen, aber auch in oraler oder firmeneigener Ausprägung. Personalpolitik umfasst Teilrichtlinien, die sich auf personalwirtschaftliche Instrumentarien berufen können, z.B. Arbeitszeit- und Vergütungspolitik, Entsendepolitik, Einkaufspolitik, Entwicklungspolitik, Gesellschaftspolitik.

0lfert, Klaus: Dictionary of Human Resources Management.

Mitarbeiterpolitik Gabler Versicherungslexikon

Bezeichnung: Sammelbegriff für alle Spezifikationen und Entscheide in einem Betrieb, die für das menschliche Handeln von grundlegender oder strategischer Relevanz sind. Zwei: Ziele: Aus den Zielvorgaben der Geschäftspolitik werden die personalpolitischen Zielvorgaben abgeleitet. Der Personalpolitik obliegt es, geeignete personelle Grundvoraussetzungen und Randbedingungen zu Schaffung oder Sicherung, die der Erreichung der Konzernziele entsprechen.

Kennzeichnend für die Personalpolitik ist, dass sie ein breites Spektrum an internen und externen Aspekten wie z. B. sozialpolitische Veränderungen (z. B. Familienstärkung ) und Rechtsentwicklungen (z. B. Tarifverträge) sowie die daraus resultierenden Zielkollisionen berücksichtigen und kompensieren muss. Personalpolitische Entscheide sind sehr vielschichtig und beruhen auf Unsicherheiten, haben aber in der Regel direkte Folgen für die Beschäftigten im Unternehmens.

Für die Personalpolitik ist die Unternehmensleitung (Vorstand, Geschäftsführer) oder ihr Personalverantwortlicher (Personalvorstand, Arbeitsdirektor) verantwortlich. Die personalpolitischen Aufgabenstellungen werden in der Regel an den Chef der Abteilung oder an die Fachkräfte übertragen. Siehe auch Personalverwaltung.

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