Personalkosten

Mitarbeiterkosten

Die Personalkosten stellen in der Regel einen großen Kostenblock im Unternehmen dar. In vielen Branchen stellen die Personalkosten die wichtigste Kostenart nach den Materialkosten dar. Feste (Angestellte) und variable Personalkosten (Löhne der Arbeiter) je nach Abhängigkeit der Kostenhöhe von einem kostenbeeinflussenden Faktor. Der Personalaufwand sollte von jedem guten Händler berechnet werden.

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Personalaufwendungen sind buchhalterische Aufwendungen, die durch den Personaleinsatz im Fertigungsprozess entstehen. In vielen Unternehmensformen sind die Personalkosten die bedeutendste Kostentragungsart. 1} Der Teil der Transformation von Arbeitsgegenständen in ein Erzeugnis, der auf menschliches Handeln in der Fertigung zurückgeführt werden kann, wird als Personalkosten bezeichnet. Lohn (Zeitlohn, Akkord lohn, Beitragslohn, Überstundenlohn); Produktionslohn; Hilfslohn; Gehalt (Zeitlohn); gesetzlich, tariflich und betrieblich anfallende Sozialaufwendungen (Personalnebenkosten); gesetzlich vorgeschriebene Sozialkosten: Arbeitgeberbeiträge zur sozialen Sicherheit; vertraglich vereinbarte soziale Grundkosten (Direktzahlungen an Arbeitnehmer):

Verpflegungszuschüsse, Feriengeld, Jubiläumsboni, Jahresendzuschläge; vertraglich vereinbarte soziale Nebenkosten (indirekt zugunsten des Mitarbeiters): Mensa, Betriebsärztin, Kindergarten, Betriebsrente und -unterstützungen; andere Personalkosten (aufgrund von Schwankungen): Stellenausschreibungen, Abfindungszahlungen. Art der Personalnebenkosten: die gesetzlichen Personalnebenkosten: Arbeitgeberbeiträge zur Pensions-, Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- oder Unfallversicherung, gesetzliches Krankengeld sowie bezahlte Arbeits- und Ferientage Die tariflichen Personalnebenkosten: Betriebsprakt.....

Die Personalkosten können sowohl fixe Aufwendungen (Arbeitskräftekosten, Mitarbeiter in der Verwaltung) als auch variablen Kostenbestandteilen (Akkordlohn) umfassen. Die gleichzeitige und schnelle automatisierte Erfassung der direkten Personalkosten ist der einzig geeignete Weg, um zu einer verbindlichen Datenbank zu kommen. Die Hauptbuchungssätze für Lohn- und Gehaltszahlungen lauten wie folgt: Die Arbeitskostenkennzahlen sind wirtschaftliche Kenngrößen, die sich als Quoten "absolute Personalkostenwerte" qualifizieren.

6 Die Personalkosten sind neben den Sachkosten in der Regel die wichtigste Aufwandsart und werden daher besonders beobachtet. Neben der Personalkostenquote sind gängige Indikatoren im Kontext mit den Personalkosten die Personalintensität: Unternehmen mit einer hohen Sachintensität haben in der Regel eine niedrige Personenintensität und vice versa, da es einen hohen negativen Korrelationsgrad zwischen diesen beiden gibt. Personalintensive Tätigkeiten umfassen solche, bei denen die Personalkosten mehr als 50% der gesamten Kosten oder Erlöse ausmachen.

In den Bereichen Dienstleistung, Gewerbe und Gewerbe ist die Mitarbeiterintensität ebenfalls hoch. Die personalintensiven Unternehmen sind sehr empfindlich gegenüber (tariflichen) Lohn- und Gehaltsänderungen. Zugleich sind diese Unternehmen empfindlich gegenüber Schwankungen in der Beschäftigung, vor allem bei den festen Personalkosten. Kosteneinsparungen bestehen vor allem bei Personalkosten aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Fristen, so dass der Personalabbau nicht so zeitnah wie die Umsätze erfolgen kann.

Ebenso von öffentlichem Wert sind die Durchschnittspersonalkosten pro Mitarbeiter: Für das Total Cost Verfahren in 275 Abs. 2 Nr. 6 a) HGB wird in der Gewinn- und Verlustrechnung zwischen " Löhnen und Gehältern " und " Sozialversicherungsbeiträgen und Kosten für Pensionen und andere Leistungen " unterschieden (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 b) HGB).

Damit ist die Dotierung der Pensionsrückstellung Teil des Personalaufwands. Werden eigene Mitarbeiter für die Instandsetzung oder Instandhaltung von Produktionseinrichtungen herangezogen, so ist dies dem Posten Andere aktivierte Eigenleistungen zu belasten. Der Grund dafür ist, dass der Eigeneinsatz von Mitarbeitern Kosten verursacht, die nicht Teil des tatsächlichen Produktionsprozesses sind. Aus diesem Grund schreibt 275 Abs. 2 Nr. 3 HGB nach dem Aufwandsverfahren vor, dass die für interne Dienstleistungen anfallenden Kosten für Material und Sachkosten erneut durch die Ertragsposition "Andere aktivierte Eigenleistungen" zu neutralisieren sind.

Gemäß 3 Nr. 2 HGB werden Fremdlöhne und Leihgehälter dargestellt, wenn sie Aufwand für von Dritten bezogene Dienstleistungen sind und aus wirtschaftlicher Sicht dem Sachaufwand zugeordnet werden können. In den International Financial Reporting Standards (IFRS) sind keine spezifischen Bestimmungen zum Konzept des Personalaufwands enthalten. IAS 91 schreibt vor, dass Personalkosten bei Anwendbarkeit des Kostenaufwandsverfahrens in der Gewinn- und Verlustrechnung separat und IAS I. 93 bei Anwendbarkeit des Umsatzkostenverfahrens zusätzlich anzugeben sind.

Eine detaillierte Aufschlüsselung des Personalaufwands ist für beide Formen der Darstellung nicht vorgesehen. Sie ist mit der in Deutschland geltenden Interpretation gleichzusetzen und enthält alle Personal- und Lohnnebenkosten einschließlich aller Sacheinlagen (Deputatlohn). Nicht in den Personalkosten enthalten sind pauschale Reise-, Aufenthalts- und Übernachtungskosten sowie Auslagen für den Verwaltungsrat oder den Advisory Board. Sie sind in den übrigen operativen Kosten enthalten.

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