Personal Recruiting

Mitarbeiterrekrutierung

Personalrekrutierung - Tendenzen bei der Rekrutierung von Mitarbeitern Recruiting ist das Herz der Personalabteilung. Personalrekrutierung ist heute viel mehr als nur das Stelleninserat. Tendenzen wie die elektronische Rekrutierung prägen das Anforderungsprofil von modernen HR-Profis. Die heutigen Personalverantwortlichen verlassen sich nicht mehr nur auf die gewohnten Wege, sondern sind immer häufiger dazu angehalten, ihre Taster in unbekanntes Gelände zu strecken. Vor allem im World Wide Web - E-Recruiting ist hier das Schlagwort.

Doch auch außerhalb des Netzes finden neue Wege der Personalbeschaffung ihren Weg in die Personalverwaltung. Als Beispiel sei hier das aktive Einkaufen genannt. Die Personalbeschaffung hat sich längst auf das Web umgestellt. Laut einer Studie des Zentrums für Personalinformationssystem (CHRIS) aus dem Jahr 2013 bevorzugen 90% der 1.000 Top-Unternehmen in Deutschland die Veröffentlichung ihrer Stellenanzeigen im Netz.

Aber die Tendenz setzt sich fort. Auch bei der Personalsuche werden die sozialen Netze immer wichtiger. Dort präsentieren sich die Firmen als attraktive Unternehmer und rekrutieren so passive Mitarbeiter. Allerdings zögern die Firmen immer noch, Jobs im sozialen Netz zu veröffentlichen. Andererseits verleihen sie den Mobilgeräten einen großen Einfluß bei der Personalsuche.

Nach der Studie CHRIS gehen 43% der Befragten davon aus, dass mobiles Recruiting Sinn macht und 38% davon aus, dass sich Bewerber über Mobilgeräte bei uns anmelden. Dementsprechend haben bis zu 10% der Firmen ihre Karriereseiten bereits für die Präsentation auf dem Handy aufbereitet. Alles in allem sind jedoch viele Firmen im Rahmen des elektronischen Rekrutierungsprozesses noch immer inaktiv.

Auch bei der Personalbeschaffung ist es ein bedeutender Tendenz, gezielt auf Einzelbewerber zugehen. Dieses Vorgehen kann unter dem Schlagwort Aktives Sourcing zusammengefasst werden. Im Bereich Aktives Sourcing sind es nicht die Antragsteller, die Stellenangebote der Firmen einholen, sondern die Mitarbeiter, die selbst ausmachen. Aktives Sourcing ist langfristig ausgerichtet. Im Rahmen dieses Konzepts der Personalbeschaffung bilden die Personalvermittler zunächst ein Talentnetz.

Sie bemühen sich, eine so persönlich und langfristig wie möglich gestaltete Verbindung zu den Bewerbern in diesem Team herzustellen, um sie an sich selbst zu binden. Bei der Auswahl der geeigneten Bewerberinnen und Bewerber werden die Ergebnisse berücksichtigt. Treten die potentiellen Mitarbeitenden von ihrem früheren Job zurück, haben Personalvermittler, die bisher das Aktives Sourcing betreiben, einen wesentlichen Vorzug. Als Standorte für die Rekrutierung über Aktives Sourcing eignen sich insbesondere Personennetzwerke, Karriere-Events und Absolventenmessen.

Karriere-Netzwerke wie Xing sind aber auch für das aktive Sourcing geeignet. Dass die Personalbeschaffung neue Maßstäbe setzt, beweist der Trends im Bereich Aktives Sourcing. Nach der Untersuchung des CHRIS-Instituts sind nur etwa 8% der neu eingestellten Arbeitskräfte auf Aktives Sourcing zurückzuführen. Noch immer werden 70 Prozent der neuen Beschäftigten von den Betrieben über traditionelle Stellenausschreibungen rekrutiert - natürlich in Online-Jobbörsen.

Mehr zum Thema