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Pferdetraining - Wikipedia Ziel des pferdeunterstützten Trainings ist es, mit dem Pferd bei der Betrachtung oder Durchführung von Bodenturnen zu interagieren und dann die Erfahrungen aus dieser Begegnung mit geführter Selbstreflektion und dem Training zu hinterfragen und die Ergebnisse und Herleitungen in den Alltagsleben zu transferieren. 1 Die Fokussierung gilt, wie beim traditionellen oder Business Coach, der Unterstützung von Menschen bei der Selbsterhaltung, um das Selbstbewusstsein des Coachee zu steigern.

Durch Üben am Ross, geführte Selbsteinschätzung und lösungsorientierte oder systemische Coaching-Fragen kommt der Coachetee zu seiner eigenen geeigneten Anregung. Im Unterschied zu pferdeunterstützten Trainings oder Team-Events mit Pferde steht nicht die Erfahrung mit dem Vierbeiner im Vordergrund, sondern die individuelle Vorgehensweise des Trainierenden, der didaktisch konzipierte, individuelle Schlüsselerfahrungen mit dem Vierbeiner internalisiert und die neuen gelernten Umsetzungsstrategien im täglichen Leben einführt.

So erlebt er seine innere Erfahrung vor, während und nach dem Umgang mit dem Tier. Die Unterscheidung zwischen pferdegestützem Lernen und pferdegestützem Lernen liegt darin, dass Lernen ein Hilfsmittel zur Selbsterhaltung ist, dass der Trainer sich auf die Fähigkeiten des Coachee verlässt und ihm bei der Suche nach seiner eigenen Taktik mitwirkt. Im Gegensatz zur Hippotherapie oder zum Heilreiten wird das Tier nicht mitgenommen.

Außerdem sollten nicht in erster Linie Behinderung, Erkrankungen und (psychische) Schäden behandelt werden, sondern der Coachees sollte bei der Erarbeitung eigener, individuell und nachhaltig wirkender Lösungsansätze mitwirken. Pferdegestütztes Training kann auf vielfältige Weise eingesetzt werden, vor allem bei der Förderung von Sozialkompetenzen. Dabei kann das pferdeunterstützte Training entweder in ein ganzheitliches Entwicklungskonzept eingebunden werden (mehrmonatiges Coaching) oder als Einzelgespräch durchgeführt werden.

Eine pferdegestützte Betreuung mit einem einzelnen Kunden kann wie folgt erfolgen[3]: 1: Zunächst muss eingehend geklärt werden, was das Anliegen des Trainings ist. Die Zielsetzung des pferdeunterstützten Trainings wird von Lehrerin und Schülerin zusammen festgelegt und nach dem SMART-Prinzip aufbereitet. Sobald das Zielvorhaben festgelegt ist, bekommt der Betreuer eine Aufgabenstellung, die er zusammen mit dem Pferde zu lös.

Im Anschluss an die Aufgabe finden Coaching-Sitzungen statt, in denen die Aufgabe mit dem Pferde und die inneren Erfahrungen des Trainierenden ausgewertet werden. Anhand von zielorientierten Fragestellungen, geführter Selbsteinschätzung und Rückmeldungen aus dem Coach werden z.B. die Denk- und Empfindungsmuster, Treiber oder verborgene Kräfte sichtbar. Dies kann auch eineideoanalyse untermauern, in der der Coacheesee sich selbst in der Lage betrachtet, sein eigenes Bild mit dem anderer vergleicht und die Lage in seinem Kopf wiederholt.

Im Rahmen des Trainings wurde immer wieder die Verbindung zum Zielpunkt hergestellt und dem Coachees bei der Suche nach individuellen Lösungsansätzen unterstützt. Damit wird das pferdeunterstützte Training zu einem sinnvollen und auswertbaren Training für den Beteiligten und für das evtl. auftraggebende Unternehmen. Ein oder mehrere Coaching-Sitzungen sind nützlich, damit für aufgetretene Hürden Lösungsansätze erarbeitet werden können und der Erfolg des Trainings überwacht werden kann.

Das pferdegestützte Training in der Gruppe (Coaching mit mehreren Teilnehmern) zeichnet sich dadurch aus, dass die anderen Teilnehmenden nach jeder Aufgabenstellung mit dem Pferde ihre Beobachtung und ihr Rückmeldung an den jeweils anderen Teilnehmenden weitergeben können und somit mehr Rückmeldung, Anregungen und externe Bilder aufkommen als beim individuellen Mitwirken. Je mehr der Teilnehmende die Handlungen als außerordentliche Erfahrungen empfindet, umso tiefer ist die Heilwirkung.

"Pferdeassistenztrainings sind außerordentlich und führen den Teilnehmenden ins Erlebnis. Im Umgang mit dem Pferde spürt er sich selbst, er spürt Verbundenheit, Herzlichkeit, Freude oder auch Zurückweisung oder Unterwerfung. Es stellt sich heraus, dass das Tier auf ihn anspricht, je nachdem, wie es sich selbst aufführt. Bei jeder Aufgabe wird die Lage erlebbar und der Coacheon empfängt sofort eine Rückmeldung vom Tier und vom Coach.

Im Rahmen der pferdeunterstützten Seminare werden Verhaltens- und Denkweisen rasch erkennbar, da sich die Teilnehmenden während der Bewegung mit dem Pferde außerhalb ihrer Wohlfühlzone aufhalten. Auch Menschen mit Pferdeerfahrung liegen außerhalb ihrer Wohlfühlzone, da sie mit seltsamen Tieren in einer seltsamen Gegend zusammenarbeiten und die Video-Kamera mitfährt. 10] In der Aufgabe mit dem Pferde hat der Teilnehmende verschiedene Erfahrungen und manchmal sehr ausgeprägte Empfindungen, wie z.B. Enthusiasmus, Furcht, Freude.

Auch der Teilnehmende spürt die Empfindungen und Empfindungen sehr stark, da er nicht durch verbale Verständigung über das Tier mitgenommen wird. Jedes Erlernen, verbunden mit den Erfahrungen auf dem Pferderücken, ist also erfolgversprechender als das Erlernen im Schulungsraum. 11 ] Im Pferdecoaching werden mehrere Wege adressiert, wie z.B. Seh-, Hör-, Riech-, Geschmacks- und Berührungskanäle sowie der Propriozeptivkanal, d.h. Selbstwahrnehmung und Tiefenempfindlichkeit, und der Gleichgewichtskanal, der Gleichgewichtssinn.

13 ][14] So hat die Kooperation mit dem Pferde im Training durch ihre symbolische Kraft eine stärkere Wirkung als andere Trainings, die zum Beispiel im Hochseilgarten oder beim Bergwandern durchgeführt werden. "15] Im Coaching mit Pferden wird das Streicheln des Pferdes oder umgekehrt, die Berührung durch das Pferd, als sehr intensiv und nützlich empfunden, was das Erleben und Lernen unterstützt.

Dabei gibt es die gleiche Kritik wie beim Coaching: Schwere Messpräzision der Resultate, fehlender wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis, Fehlen einheitlicher Gütekriterien in der Aus- und Fortbildung und Praxis des Pferdecoachings, keine internationale Normung im Bereich des Trainings, der Berufsstand des Pferdecoaches ist in Deutschland nicht abgesichert. Dr. Kovac Verlagshaus, MÃ??rz 2015 Doreen Beier: Ã?berholen mit 1 PS: Wie man von den StÃ?nden lernt, Pabst Science Publishers, 20111 Gerhard Konir: PferdegestÃ?tztes Coachings.

Fritz Hendrich: Horse Sense: Oder wie Alexander der Große zuerst ein Pferde und dann ein Weltimperium erobert hat. Die tiergestützten Coaching-Methoden als innovatives Coaching-Form - das Beispiel Coaching mit Pferde, in: Manuelle Grundlagen der Fortbildung, Köln: Luchterhand, Ergänzungsangebot 12/2017. Bettina Jellouschek Otto: Pferdeunterstütztes Paar Coaching.

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