Persönliche Neuorientierung

Personalneuausrichtung

aber es gibt auch persönliche Gründe, die dich dazu bringen. Danach kommt das Coaching zur persönlichen Neuorientierung. Karriere-Neuorientierung und -Ausrichtung Viele Menschen sind sich dessen bewußt, daß sie eine Vorliebe für Vollkommenheit haben. Die Menschen haben einen viel zu großen Bedarf an sich selbst, am Arbeitsplatz, aber auch im privaten Leben. Sie fühlen immer wieder den innerlichen Drang, etwas noch besser zu machen - und die Angst, nicht gut genug zu sein.

Allerdings erfahre ich oft, wie jemand an seinem Vollkommenheitsgedanken krankt, aber zugleich meint, dass er auch seine Stärken hat.

Perfektheit und Qualitätsbewusstsein - sind das wirklich zwei Hälften derselben Münze? Oder ist der Vollkommenheitsgedanke wirklich ein guter Weg zum Gelingen und zur Wiedererkennung? Wenn ich immer mind. 100-prozentig für jede Aufgabenstellung in die Arbeit integriere, werde ich natürlich wahrscheinlich gute Resultate erwirtschaften. Weil du mehr Zeit und Zuwendung für jede Arbeit brauchst.

Sie gelingen bis zu einer bestimmten Schwelle. Die Perfektionistin steht spätestens bei Erreichen einer solchen Begrenzung unter enormem Zeitdruck, teilweise in panischer Aufregung. Nein, vor allem, um gezeigt zu werden, wie man noch mehr erreichen und die eigenen Erwartungen erfüllen kann. Im Übrigen merken Perfektisten oft gar nicht, dass es ihr eigener Selbstwertgefühl ist.

Die meisten Menschen stellen ihre Erwartungshaltung auf andere Menschen und sind der festen Überzeugung, dass ihr Vorgesetzter, ihre Kolleginnen und Kollegen, ihre Freundinnen und Freunde oder ihre Angehörigen so große Ansprüche an sie haben. Perfektheit ist nie gesünder und hilfreicher! Erfolg haben zu wollen und etwas auf einem hohen Level zu schaffen, ist vollkommen in Ordnung - wenn es auf innerer Bewegungsfreiheit basiert, zu bestimmen, wie gut man sein will und was man eigentlich will.

Es ist der innere Drang, vollkommen zu sein. Vor anderen Menschen und möglicherweise auch vor unserer eigenen internen Kritik, die uns so gnadenlos behandelt. Oftmals sind sich Perfektisten nicht einmal im Klaren darüber, wovor sie tatsächlich Angst haben, wenn sie nicht wenigstens 100 Prozentpunkte ausmachen. Es ist nicht möglich, das darf ich nicht tun, das hat schlechte Folgen, das sind Anworten, die ich oft bekomme, wenn ich nach ihnen frage.

So konnte er sich entschließen, 95 Prozentpunkte in einer Position und in einer anderen zu verdoppeln, um zu differenzieren, wo er, sein Auftraggeber oder der Kunde von einem hohen Maß an Engagement profitieren können - und wo nicht. Die Perfektionistin ist nicht auf ein bestimmtes Zielvorhaben aus, sie glaubt nicht, dass sie z.B. 98 Prozentpunkte erzielen will.

Perfektheit ist daher immer ein Problem.

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