Palliativpflege

Schmerztherapie

Wird die Palliativmedizin nur ein Thema für die Sterbephase sein? Palliativmedizin. Der Sachverhalt In den Industrieländern werden die Menschen immer älter und mehr Menschen wohnen am Ende ihres Lebens mit den Konsequenzen schwerwiegenderen chronischen Krankheiten. Bisher wurde die Palliativmedizin am Ende des Lebens vor allem für Krebskranke durchgeführt. Das Papier richtet sich an Gesundheitsfachleute und -entscheider und erklärt, warum die Gesundheitsversorgung eine qualitativ hochstehende Palliativmedizin für Menschen mit chronischen Krankheiten bieten sollte.

Es belegt die Effektivität der Palliativmedizin, weist Wege zu ihrer Optimierung und erläutert die notwendige Sicherstellung des uneingeschränkten Zugang. Es hebt auch die unterschiedlichen kulturellen und systemischen Differenzen in den einzelnen Staaten hervor und verdeutlicht, wie Fachkräfte und die Bevölkerung über diese Fragen informiert werden können. Eine Begleitbroschüre mit dem Titel Verbesserte Palliativmedizin für ältere Menschen beschäftigt sich detaillierter mit dieser gefährdeten Bevölkerungsgruppe.

Palliativmedizin: Den Tagen mehr Zeit lassen.

Palliativmedizin ist ein fachübergreifendes und multi-professionelles Gesamtkonzept, das sich der Betreuung und Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen verschrieben hat. Auch im deutschsprachigen Raum wird von Palliativmedizin die Rede sein. Der Terminus Palliativmedizin hat sich international etabliert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in einer Begriffsbestimmung von 2002 die Zielsetzungen und Prinzipien der Palliativmedizin zusammengefasst.

Palliativmedizin steht auch für eine Grundeinstellung. Ziel ist es, alle Einflussfaktoren, die die Lebensbedingungen des Betroffenen beeinträchtigen, so weit wie möglich zu reduzieren. Die Palliativmedizin bezieht sich nicht nur auf physische Erkrankungen wie Schmerz oder andere Krankheitsbilder. Zusätzlich integriert es die individuelle Umgebung des Pat..... Palliativmedizin: nur für die Absterbephase? In der Palliativmedizin wird in vielen Fällen auf die Endphase des Lebens gesetzt.

Sie kann jedoch nicht mit der Betreuung von Menschen in der End- oder Todesphase verglichen werden. Stattdessen soll die Palliativmedizin schon früh im Verlauf der Erkrankung eingesetzt werden. Die WHO und die onkologischen Gesellschaften raten, alle Patientinnen und Patientinnen mit unheilbarem Krebs durch Palliativmedizin zu betreuen. Bereits bei der Diagnosestellung erhalten die Patientinnen und Patientinnen eine ganzheitliche Betreuung und Aufklärung.

Unter folgendem Verweis können Sie einen Vortrag von Herbert Koch und Monika Perret zum Themenbereich der frühen Palliativmedizin nachlesen. Eingebunden in das Palliativpflegekonzept arbeiteten in der Praxis mehrere Fachgruppen mit. Aber auch das ehrenamtliche Engagement nimmt bei der Versorgung der Patientinnen und Patientinnen eine bedeutende Stellung ein. Im Laufe der letzten 25 Jahre hat sich in Deutschland ein weites Netzwerk von Ambulanzen und Krankenhäusern sowie Palliativdiensten herausgebildet.

So ist es möglich, Menschen in der Endphase ihres Lebens eine palliativmedizinische Versorgung zu bieten, die ganz auf ihre Lebensumstände zugeschnitten ist - zu Haus, im Krankenhaus oder auf der Linderungsstation.

Mehr zum Thema