Pädagogische Fachberatung Definition

Didaktische Beratung Definition

Fachkundige Beratung, die den Bildungszielen entspricht und. Frau Seime gibt im Interview Einblicke in die Aufgaben der technischen Beratung. Das Anforderungsprofil an die Fachberatung ist sehr komplex und unterschiedlich.

Das Anforderungsprofil an die Fachberatung ist sehr komplex und unterschiedlich. Nach Angaben des Bundesverbandes der Landesjugendamtes können die Kernaufgaben wie nachfolgend beschrieben genannt werden: Es gibt zwischen diesen Kernaufgaben fließend Grenzziehungen zwischen einem beruflichen Verständnis als Berater einer Institution (Supervisor), einem Informationsmediator und einem Trainer. Die Verwirklichung der Kernaufgaben der professionellen Konsultation durch die folgenden Dienstleistungen: Ratschläge usw. zu pädagogischen, ideellen, persönlichen und wirtschaftlichen Themen, die zur Sicherung der Qualifikation der Institution beitragen.

Weiterbildung für Mitarbeiter und Sponsoren der Kindertagesstätte, die dazu beitragen soll, dass Schülerinnen und Schüler sowie deren Angehörige die Einrichtung als bedarfsgerechte, zuverlässige Anlaufstelle miterleben. Allerdings haben die unterschiedlichen Bedürfnisse und Handlungsfelder noch nicht zu einer zielgerichteten Forschung oder einer abgestimmten Betrachtung der Expertenkonsultationen geführt. Die Fachberatung als berufliches elementarpädagogisches Handlungsgebiet ist bisher wenig reguliert, organisational unterschiedlich und das Verhalten des Individuums stärker auf seine eigenen Biographien und Fähigkeiten ausgerichtet.

Fachberatung kann bis heute nicht überall gezielt erlernt oder studiert werden.

Kompetente Beratung im Rahmen der Qualitätssicherung

Weiterbildung und praktische Beratung sind in der KJHG für die staatliche Jugendfürsorge rechtlich festgelegt. Darüber hinaus ist durch den Gesetzgeber festgelegt, dass die staatlichen Jugendämter (z.B. Jugendämter, Landesjugendamt) sowohl kommunale als auch unabhängige Jugendämter bei ihren Projekten und Aktionen (z.B. im Kindertagesstätten- oder Tagespflegebereich) technisch betreuen müssen.

Auf Basis des jeweils geltenden Landesumsetzungsgesetzes in den Bundesländern und Bundesländern wurde es möglich, diese Rechtsgrundlage zu differenzieren und einen rechtlichen Bezugsrahmen (z.B. SächsKitaG) für eine kompetente Fachberatung in Kindertagesstätten und Kindertagesstätten zu haben. Für das entsprechende technische Verständnis, die Qualifikations- und Qualifikationsrichtlinien, die baulichen und fachlichen Randbedingungen für das Arbeitsgebiet "Fachberatung" sind in der Regelfall die staatlichen Jugendämter oder vergleichbare Verwaltungen, die staatlichen und unabhängigen Stellen zuständig und müssen letztlich auch von den auf diesem Gebiet tätigen Fachberatern konzipiert und weiterentwickelt werden.

Dies ist nach wie vor mit einer starken Divergenz und Vielfalt der Expertenberatung in Bezug auf ihre institutionelle, strukturelle, personelle, aufgaben- und kontextbezogene Gestaltung, Rahmenbedingungen und Gebiete verknüpft (vgl. BAGLJÄ 2003; BAGLJÄ 2003; BAGLJÄ 2003; Diller-Murschall/ Haucke/ Breuer 1997; Wolf 1997; Zimmer et al. 1997). Es ist nicht ungewöhnlich, dass es an konkreten und transparenten Beschreibungen von Aktivitäten und Aufgaben mangelt, dass es ein recht undifferenziertes und überwiegend allgemeingültiges Fachberatungsverständnis gibt und dass die Erfordernisse, Mandate oder Zielsetzungen der Fachberatung recht umfassend und allgemeingültig dargestellt werden, was letztlich auch die Tätigkeit als Betreuerin/der Betreuerin mitprägt.

Fachberatung ist laut Karsten (zitiert aus BAGLJÄ 2003) "ein personenbezogener, strukturbildender Sozialdienst im Sinne der Jugendfürsorge. "Die Fachberatung bietet auch persönliche, organisatorische und verfahrensorientierte Beratungen und Unterstützungen für Sponsoren, Führungskräfte, Pädagogen in Kindertagesstätten, Tagesmütter, MÃ??tter und VÃ??ter und stellt die verbund-orientierte Kooperation mit anderen Einrichtungen (z.B. Jugendförderamt, Primarschule, Bildungsberatungsstellen) innerhalb der Gemeinde sicher.

Die Kernaufgaben der Fachberatung umfassen unter anderem die Qualifizierung und Beratung von Kindertagesstätten und deren Erziehungspersonal, die Entwicklung von Qualitätsrichtlinien und Bildungskonzepten, die Kommunikation und Mitgestaltung der Belange und Zielsetzungen der entsprechenden Anbieter. Die Fachberatung bewegt sich damit in einem Sozialraum, der von den unterschiedlichen Interessenslagen und Zielen der einzelnen Anbieter, der Kindertagesstätten, des Bildungspersonals und der Betreuer selbst geprägt ist.

Darüber hinaus ist die Fachberatung auch für bauliche, organisationale und verwaltungstechnische Aufgabenstellungen verantwortlich, z.B. im Rahmen der Aufsicht, der strukturellen, finanzwirtschaftlichen und personalwirtschaftlichen Bedarfsplanung und Dienstleistungen. Fachliche Beratung ist eine unverzichtbare Grundvoraussetzung für die qualitative Entwicklung im Rahmen der Frühförderung. Im Rahmen der Ausbildungsoffensive in der frühen Kindheit ist die fachliche Beratung besonders wichtig.

In den vergangenen Jahren wurden in den Ländern und Ländern des Freistaates Bildungsprogramme zur Professionalisierung der pädagogischen Tätigkeit mit drei bis sechs jährigen Kinder in Kindertagesstätten und in Kindertagesstätten aufgelegt. Basierend auf naturwissenschaftlichen Ergebnissen aus den Fachbereichen Physik, Sozialpädagogik und Neurowissenschaft sowie auf international anerkannten Normen im Bereich der Früherziehung wurden Leitlinien für die pädagogische Tätigkeit von Kindergartenkindern und Leitern in Kindertagesstätten - in unterschiedlichen Qualitäten - erarbeitet, um ihnen einen qualitätsgerechten Handlungsrahmen in der alltäglichen Kinderarbeit zu bieten.

Der Sachsische Erziehungsplan listet daher die außergewöhnliche und unverzichtbare Funktion der Fachberatung bei der Umsetzung des Bildungsauftrages in der pädagogischen Praktik auf. Daher wird die Ratschläge und Unterstützungen von Führungskräften und Pädagogen in Kindertagesstätten gefordert (vgl. Sozialministerium des Landes Sachsen 2006). Die Bezeichnung "Beratung" ist in vielen Fachbereichen zu finden und wird auf vielfältige Art und Weisen geboten und ausgeführt.

Die Berufsberatung ist innerhalb der pedagogischen Arbeitsbereiche eine essentielle und zentrale Komponente, da nahezu alle "pädagogischen Aktivitäten stillschweigend von Beratungssituationen und "kleiner" Berufsberatung durchdrungen sind, teilweise beinahe nur am Rande" (Engel/ Sickendiek 2004, S. 35). Die Berufsberatung ist eine " Querschnittmethode " in den Sparten Ausbildung, Elternschaft, Beruf, Arbeit, Fürsorge, Krankenpflege oder Gemeindearbeit.

Die Bezeichnung "Beratung" ist elastisch und kann auf unterschiedliche Weise formuliert werden. Beraten ist auch eine Form der Unterstützung, die sich im täglichen Leben findet: Beraten zu werden ist eine Selbstverständlichkeit, die sowohl in leicht reflektierten, informellen und alltäglichen Kontexten als auch in halb- und stärker formalisierten Kontexten stattfindet, in denen Beratende als Fachleute angefragt werden oder als solche gekennzeichnet sind oder über angemessene Beratungskompetenz verfügen. Es ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entscheidungsfindung.

In diesem Zusammenhang kann auf verschiedene Weise Rat eingeholt und erlangt werden: Erstens, wenn es darum geht, den Kunden zu beraten: Die Konsultation kann auch die gemeinschaftliche Suche nach Lösungsansätzen oder die Unterstützung bei der Problemlösung einbeziehen. Dabei wird deutlich, "dass Consulting ein komplexer Prozess in Orientierungs-, Entscheidungs- und Beratungssituationen ist. Consulting beinhaltet Dienstleistungen zur Unterstützung von Ratsuchenden bei ihren Fragen, Bedenken und Problemen.

In diesem Sinn wird Beraten als "eine Wechselwirkung zwischen mindestens zwei Teilnehmern bezeichnet, bei der die Beraterin(en) die Ratsuchende(n) mit kommunikationsfördernden Maßnahmen unterstützt, um mehr Wissen, Orientierungs- oder Lösungsfähigkeit in Zusammenhang mit einer Fragestellung oder einem Problemfeld zu erwerben" (vgl. Sickendiek / Engel / Nesttmann 2002, S. 13).

Aus dieser Definition geht hervor, dass es bei der Berufsberatung in erster Linie darum geht, Zusammenhänge mit unterschiedlichen Qualitäten und Quantitäten herzustellen. Berater arbeiten in einem halb-formalisierten oder formalen Umfeld. Unter diesem Gesichtspunkt erfolgt die Berufsberatung zum einen als "echter Teil" ihrer didaktischen Aktivität, "in der die Betroffenen als Fachleute behandelt werden.

"Andererseits werden Beratungssuchende in geeigneten Einrichtungen betreut, in denen die Betreuer ihre Beratungskompetenz unter Beweis stellen können oder in denen Sprechstunden und Sprechzimmer bestehen (Sickendiek/ Engel/ Nestmann 2002, S. 23) - zum Beispiel innerhalb kommunaler Jugendfürsorgeeinrichtungen oder unabhängiger Organisationen, in denen Fachberatung im Kindergarten- oder Tagespflegebereich erbracht wird.

Die Bundesarbeitsgruppe der staatlichen Jugendämter erarbeitet "CONSULTATION und FORTBILDUNG (....), die sich wechselseitig bedingen und ergänzen" als Kerndimension der Fachberatung (BAGLJÄ 2003, S. 5, Schwerpunkt im Original). Sie haben somit im Rahmen der Professionalität der Bildungsarbeit die Funktion, zum einen die Aus- und Weiterbildung der Pädagogen, Direktoren etc. von Kindertagesstätten sicherzustellen.

Der Schwerpunkt liegt auf der reflektierenden Betrachtung zu pädagogischen Einsichten, Herangehensweisen und Thesen auf der Grundlage persönlicher pädagogischer Erfahrungswerte im Arbeitsalltag. Andererseits fungieren Spezialberater aufgrund ihrer fachlichen Funktion und ihrer Fachkompetenz als "Schlüsselpersonen" im Bereich der Frühförderung, um den Bildungsmandat in Kindertagesstätten umzusetzen, zu betreuen, zu betreuen, zu begleiten bei gleichzeitiger Beratung.

Die Berater haben fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten. Er kennt die Umgebung von Kindertagesstätten, hat verschiedene Berufskontakte und pflegt gute Verbindungen zu vielen Pädagogen. Er gilt gemeinhin als "Spezialist" und "Insider" der Unterrichtspraxis im elementaren Bereich. Daraus resultieren für diese "Torwächter" vielschichtige Ansprüche an die Durchführung, Überwachung und Betreuung des Bildungsauftrags in der Zusammenarbeit mit Pädagogen, Betreuungsleitern von Kindertagesstätten, Beschäftigten von Institutionen und Vereinen etc.

Schaffung und Selektion von "geeigneten" Ausbildungsangeboten, Aus- und Weiterbildungsberatung, Konzeption und Umsetzung von Aus- und Fortbildungsangeboten, Konzeption und Reflektion von Lern- und Veränderungsprozessen, Konsultation zu inhaltsbezogenen Fragen des Bildungsplans und des zugrundeliegenden Bildungsverständnisses, zu Ausbildungsbereichen und -prozessen, Klärung von Motiven, Vorlieben, Intressen, Bedarfen und Zielvorstellungen von Einzelpersonen oder Personengruppen, Maßhalten und Bedarfsanalyse im Konflikt- und Widerstandsfall, Aktivierung von Ressourcen, Gewährleistung der Selbstbewertung und externen Bewertung.

In Anbetracht dieser konkreten Tätigkeit und Aufgabenstellung der Fachberatung wird die "Doppelpositionierung der Beratung" (Engel/ Nestmann/ Sickendiek 2004, S. 35) verdeutlicht. Auch für die Tätigkeit als Fachberater ist ein sogenanntes fachunabhängiges Wissen unerlässlich. Hierzu gehört beispielsweise die Kenntnis von Beratungsansätzen, -konzepten und -methoden, von Kommunikationsdesign und -interviews, von Qualitätsentwicklungsansätzen und Bewertungskonzepten innerhalb der Selbsthilfe.

Die beiden Kompetenzfelder werden als gleiche und gleiche Kompetenz betrachtet, die die Kompetenz der Unternehmensberatung ausmachen. Nichtsdestotrotz wird diesem Wissen oder diesen Qualifikationen im Arbeitsbereich der Fachberatung noch zu wenig Beachtung geschenkt. Es ist daher nicht überraschend, dass Expertenberater immer wieder sagen, dass sie Unterstützung wünschen - insbesondere in diesen Themenbereichen (vgl. Adolf et al. 2001; BAGLJÄ 2003; BAGLJÄ 2003; DS-Murschall/ Haucke/ Breuer 1997; SJA 2001).

In der Fachberatung legen die Beschäftigten Wert auf eine ständige Aus- und Fortbildung in den Themenbereichen Consulting, Interview und Kommunikationsdesign. Diese beziehen sich auf den Bedarf an Unterstützung im Umgang mit Konfliktsituationen und Resistenzen in Unternehmensberatungsprozessen oder benötigen mehr Wissen über Beratungsmethodik und -methoden oder verschiedene Vorgehensmodelle in Unternehmensberatungen.

Auf Grund seiner Kernaufgaben "Beratung und Weiterbildung" ist es notwendig, dass sich das Arbeitsgebiet "Fachberatung" ständig weiter entwickelt und differenziert. Dazu bedarf es auch einer gezielten Untersuchung von wissenschaftlichen Begriffen, Herangehensweisen und gegenwärtigen Disziplinen in der Beratungs- und Erziehungsarbeit mit Erwachsenen: zum einen, um das Betreuungsprofil zu "schärfen", zu unterscheiden und zu präzisieren und zum anderen, um das technische Verständnis, den Betreuungsauftrag, die Betreuungsaufgaben und die Betreuungsziele der Betreuungsarbeit im Allgemeinen in der Regel zu professionellisieren.

Vorraussetzung dafür ist, dass das Arbeitsgebiet "Fachberatung" in der Lage ist, sich mit fachübergreifenden, theoriebasierten und begründeten Herangehensweisen, Vorgehensweisen und Konzeptionen aus den beratenden Wissenschaften und der Volkshochschulreife zu befassen. Zu ihren Forschungs- und Lehrgebieten gehören die Bereiche Berufsberatung, Frühförderung und Freizeit.

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