Opel Transfergesellschaft

Die Opel Transfergesellschaft

Laut Welwei rollt die Transfergesellschaft TÜV Nord derzeit die Ärmel hoch. Der TÜV Nord hat Probleme bei der Unterbringung ehemaliger Opel-Mitarbeiter. Der Opel nach dem Ende: Hat die Transfergesellschaft gescheitert?

Opel hat sich in den Sozialplangesprächen mit der Industrievereinigung für eine Transfergesellschaft mit dem Gesamtbetriebsrat geeinigt, um den Verlust von Arbeitsplätzen für die Mitarbeiter aufzufangen und ihnen neue Wege zu ebnen. Von da an war das Unternehmen nicht mehr am Netz, sondern wurde regelmässig von Fachleuten des Auftrags "TÜV Nord Transfer" zu Weiterbildungen eingeladen: Das Ganze war mit viel öffentlicher Hand gepolstert: 24 Monatskurzarbeitergeld kam von der Agentur für Formalpädagogik, 6,9 Mio. EUR Bildungsmittel aus dem EGLF.

Wozu also solche Transferunternehmen? Nicht erst seit Opel ist die Problematik aufgeworfen worden. In der vergangenen Umfrage waren knapp 12.000 Personen aus 533 Unternehmen landesweit für Transferunternehmen tätig. Die Agentur für Arbeit gibt jedes Jahr 200 Mio. EUR und mehr für sie aus, dazu kommen viele Mio. EUR aus EU-Mitteln. In manchen Kritiken werden Transferunternehmen als eine Art Geld verschwenderisch angesehen.

Angestellte wie die Ex-Opelaner genießen viele Schulungen - und viel Zeit. Seit Jahren prüft Hilmar Schneider, marktliberale Leiterin des Bonn Institute for the Future of Work, ob Menschen bei Transferunternehmen mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Arbeitsplatz vorfinden als auf dem frei werden. Seine Schlussfolgerung: "Es ist auch für die Betreffenden ein ziemlicher Vorzug. "Die Transferfirma hat sie wie eine Schwachstelle belastet.

Vor allem der Arbeitsrat ist für den Unternehmenserfolg verantwortlich, sagt Matthias Knuth, Ordinarius am DSW: "Motiviert er die Mitarbeiter, mobil zu sein oder wütend zurückzublicken", und der verhandelte Sozialkonzept muss moderat sein: "Gibt es überhaupt einen Motivationsanreiz, schnell neue Aufgaben zu übernehmen, oder hat er tendenziell wirtschaftliche Benachteiligungen?

"Bei Opel stritten die Arbeitervertreter um die Gelder.

"Das arbeitnehmerfreundliche Heidelberger Helex-Institut hat 16 Forschungsprojekte durchgeführt.

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