Neuorientierung nach Studium

Neuausrichtung nach dem Studium

Neuorientierung mit 29 Jahren (nach Studium + Ausbildung) Ich wurde nach der Ausbildung für einen begrenzten Zeitraum eingestellt, aber für einen völlig unakzeptablen Gehalt von 10,00 Euro netto! Im Anschluss an Mitarbeitergespräche wurde mir gesagt, dass ich langfristig geplant sei, aber auf die sehr schwachen Perspektiven des Konzerns wurde hingewiesen und mir wurde von der Blüte empfohlen, das sinkende Boot zu verlassen und zu lernen.

Ich hatte ehrlich gesagt keine Perspektive und war völlig überwältigt von dem überhöhten Angebot an Kursen. Nach meiner Ausbildung hatte ich 1/2 Jahr Berufserfahrung als Fachkraft + 1,5 Jahre Berufserfahrung als ungelernter Arbeiter in der Fabrik. Dann habe ich ein Fachstudium an einer namhaften Fachhochschule begonnen, aber schon in den ersten drei Monate festgestellt, dass ich erstens kein echtes Interessensgebiet finden kann, zweitens in der höheren Fachrichtung höhere mathematische Kenntnisse (Problemstellung) nicht mehr aufrechterhalten kann und drittens die Umwelt und die Fachhochschule mit mir nicht einverstanden waren.

Also habe ich nach einem Halbjahr aufgehört, ohne eine Klausur zu machen. Da ich noch recht desorientiert war, wandte ich mich länderübergreifend für verschiedene Lehrveranstaltungen an (aber alle ohne höheren Mathematikunterricht). Durch unzählige Lernfähigkeitstests (teils staatlich geprüft, teils persönlich ) habe ich mich endlich an deren Ergebnissen und meinen damals eigenen Vorlieben orientiert.

Deshalb habe ich mit dem Studium der Sozialarbeit begonnen. Ich werde diese Studie in wenigen Schwangerschaftswochen mit durchschnittlich 2,2 abschließen. Einziges Hindernis ist, dass ich das Zinsen für mehrere Semester verlor und mir die Arbeiten nur noch schwer vorstell. Zum einen ist dies auf die verheerenden Bedingungen und schlechte Löhne + keine Erkenntnis zurückzuführen und zum anderen darauf, dass sich meine persönliche Einstellung und Neigung in einigen Fällen um 180° verdreht hat und nicht mehr mit dem Berufsstand oder der Industrie kombiniert werden kann.

Während des Studienverlaufs bemerkte ich zunächst, wie viel Spass Wirtschaftsthemen für mich haben (ich habe hier immer die besten Ergebnisse in meinem Studium erhalten). Vor meinem Studium hatte ich nie Kontakte zu Wirtschaftsthemen oder Wirtschaftsfragen, da diese weder im AKI noch in der Fachausbildung bearbeitet wurden.

Wenn ich früher mit den Lerninhalten in Berührung gekommen wäre, hätte ich mich wohl sofort auf das Studium der Wirtschaftswissenschaften konzentrier. Mittlerweile ist mir bekannt, dass es verschiedene Postgraduierten- und Masterstudiengänge gibt, die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften kombinieren. Auch gibt es kaum Aufstiegsmöglichkeiten und die realen Führungspositionen werden in der Regel von reinrassigen Ökonomenbesetzungen, auch im Sozialbereich, durchlaufen.

Naja, jetzt bin ich 29....es ist nicht so, dass ich noch nichts auf die Beine gestellt habe, schließlich habe ich einen FFJ, den Zivi, die Ausbildung, 2 Jahre Berufserfahrung und das Bachelorstudium (oh ja, ich bin während meines Urlaubs während der Semesterferien bei einem großen deutschsprachigen Autohersteller 4 Jahre in der Fertigung tätig gewesen), aber der Zündfunke ist noch nicht aufgeflammt und ich bin weit weg von einer Berufskarriere und den oben erwähnten Gehältern.

Es kann nicht das Lebensziel sein, für immer zu lernen, und wenn ich jetzt einen anderen Bachelors in Betriebswirtschaftslehre oder Volkswirtschaftslehre (oder ähnliches) absolviere, bedeutet das, mit 35-36 Jahren mit einem Master-Abschluss zu sein. Wisst jemand, ob ein nicht-ekutiver Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften mit einem Abschluss in Sozialwissenschaften verbunden werden kann?

Kennt jemand die Löhne, wie sie aussieht usw.? Ich bin nur daran interessiert, was du denkst und was du mir rätst zu tun.

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