Nachteile Externe Personalbeschaffung

Vorteile der externen Rekrutierung

Die beiden Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. ihre Aufgaben, wie z.B. Personalbeschaffung oder -entwicklung, festzulegen. Die interne und externe Rekrutierung von Personal und die Nachteile der internen und externen Rekrutierung von Personal gelten für Beschaffungsalternativen.

Weitere Externe an der Unternehmensspitze

Das Management von schweizerischen Gesellschaften ähnelt dem Fussballgeschäft: Wenn der CEO nicht innerhalb einer angemessenen Zeit das gewünschte Ergebnis erzielt, wird er ersetzt. Und wie bei Fußballvereinen zahlen Firmen Millionen, um sie zu ersetzen. Den meisten Personalvermittlern ist nicht bewusst, dass eine unternehmensinterne Kommunikationslösung kostengünstiger und noch genauer sein könnte: "Ich habe den Anschein erweckt, dass viele die Fragen nicht stellen", sagt Philipp Weckherlin von der CEI Competitionitive Edge Investments Group (siehe Kasten).

In seiner Befragung von 60 der grösseren schweizerischen Unternehmungen fand er folgende Ergebnisse: In den vergangenen drei Jahren haben zwei Dritteln der Betriebe ihre Unternehmensführung mit externen Führungskräften umgestellt. Im Durchschnitt kommen 40% der Manager der interviewten Betriebe von außen, im Extremfall gar 90%. Besonders stark sind die personellen Unruhen in der Konzernführung bei Finanz- und Technologiedienstleistern.

Aber auch die Arbeitnehmer sind enttäuscht, die durch externe Rekrutierungen daran gehindert werden, die Leiter hinaufzusteigen. "Man hat das Gefuehl, dass unser Management mehr auf Außenstehende vertraut als auf uns", sagt Roland Köcher, Senior Consultant bei der in Zug ansässigen Personalberatung Goldwyn Partners Group. Dies reduziert nicht nur die Verantwortungsbereitschaft, sondern bedeutet auch, dass sie nicht mehr loyal zum Betrieb sind.

Firmen, die ihre Schlüsselfunktionen überwiegend mit Fremdkandidaten wahrnehmen (müssen), sind in ihrer Beschäftigungspolitik gescheitert und sind daher Königinnen und haben mit ihm viele Unternehmensexperten mitgenommen. "Ein externer Manager sollte nur in Ausnahmefällen und als Zusatz eine bedeutende Stellung einnehmen", sagt Köcher: "Wenn eine Stellung eine Qualifikation verlangt, die intern nicht verfügbar ist, oder wenn es neue Geschäftsbereiche oder MÃ??rkte zu beschaffen gibt.

Nach Angaben von Personalfachleuten an Universitäten und in der Praktiker, setzt sich der gute Mix aus 80% eigenen und 20% fremden Mitarbeitern zusammen. Das liegt nicht nur daran, dass es an interner Selektion mangelt, sondern auch daran, dass Promotionen zu problematischen Teamzusammensetzungen und damit zu Missgunst und Enttäuschungen unter den Kolleginnen und Kollegen und damit zu Spannung im gesamten Unternehmen beizutragen.

Weil wir uns hier nicht mehr als Mannschaft kennen: Die Mitarbeiter wissen nicht, wie sich ihre Mitarbeiter verhalten und nachdenken. Für die Recruiting-Manager gibt es nur noch eine Sache: wieder Headhunting zu machen und zwar nach außen oder innen. Firmen tauschen ihre Führungskräfte immer rascher aus: Oftmals hat eine Führungskraft nur ein Jahr Zeit, um das Unter-nehmen auf den Weg zum Erfolg zu führen.

Um so verwunderlicher ist es, dass sich die Mehrheit der Unternehmen nie nach den Vor- und Nachteilen der internen oder externen Rekrutierung gefragt hat. "â??Viele FÃ?hrungskrÃ?fte und Vorstandsmitglieder haben noch nicht verstanden, dass es zu ihren Pflichten gehört, ManagementkapazitÃ?ten von innen her zu fördernâ??, sagt Roland Köcher, Senior Consultant bei der â??Gold Wyn Partners Groupâ?? inzug.

Die Tatsache, dass gerade mittelständische Betriebe bisher die zielgerichtete Förderung und Prüfung von Nachwuchskräften vernachlässigt haben und nun auch aus Kostengründen ihr Vorgehen zu überdenken versuchen, wird auch in der Tätigkeit vieler Personalvermittler deutlich: Mehr und mehr Betriebe werden über das Potential ihrer jungen Führungskräfte aufgeklärt. Vorteil: - Der zu befördernde Arbeitnehmer ist mit der Industrie und dem Betrieb vertraut:

  • Mit der internen Suche kann viel rascher gearbeitet werden als mit der externen Suche. - Loyalität und Leistungsbereitschaft der Befragten nehmen zu. Doch auch die Treue und Treue der nicht unmittelbar Betroffenen wird zunehmen, weil sie Entwicklungsmöglichkeiten erkennen. Die Nachteile: - Die Wahl der geeigneten Bewerber ist kleiner. - Ein internes Fördern kann bei Mitarbeitern Missgunst und Spannung hervorrufen.

Vorteil: - Es sorgt für einen Hauch von frischer Luft im Betrieb. Benachteiligungen: - Neueinsteiger verhindern die Beförderungschancen der internen Kandidaten und sind deaktiv. Das kann zu einer zunehmenden Fluktuation der Mitarbeiter und damit zu Kosten für das Know-how des Unternehmens aufkommen. - In der Fremdbestimmung ist die Suche nach Außenstehenden langwieriger und aufwendiger. - In begrenztem Umfang sind die Kompetenzen eines fremden Managers bekannt.

Mehr zum Thema