Monatlicher Versorgungsausgleich Steuerlich Absetzbar

Rentenanpassung monatlich Steuerlich abzugsfähig

Steuererklärungen | Sonderaufwendungen > Kompensationszahlungen Kompensationszahlungen im Zusammenhang mit der pflichtgemäßen Pensionsanpassung können als Sonderaufwand abgesetzt werden. Hier muss die Summe der tatsächlichen Zahlungseingänge angegeben werden. Wenn Sie zum ersten Mal besondere Ausgaben beanspruchen, legen Sie uns am besten eine Abschrift des Vertrages / der Pensionsvereinbarung bei. Neben "Zahlungen nach dem Schuldrecht des Pensionsausgleichs" sind seit 2015 auch "Zahlungen zur Verhinderung des Pensionsausgleichs" ( 10 Abs. 1a Nr.

3 und 4 und 22 Abs. 1a EStG) als Sonderaufwand abzugsfähig: Der Ausgleichsberechtigte kann seine Leistungen als Sonderaufwand einbehalten.

Auf diese Weise können beide exakt bestimmen, inwieweit ein Steuerabzug und damit die entsprechende Versteuerung stattfinden soll. Die im Versorgungsjahr nicht steuerlich abzugsfähigen Teile der Entschädigungszahlungen können in einem Folgejahr nicht abgezogen werden. Nach dem Rentenrecht gibt es die Möglichkeit einer Entschädigung, gleichgültig, ob es sich um eine Beamtenpension, eine öffentliche Rente, eine Privatrente, eine subventionierte Rente oder eine Betriebsrente handelt.

Zukünftig werden die Leistungen nur noch als Sonderaufwendungen gleichmäßig abzugsfähig sein. Zuvor konnte eine solche Entschädigung als einkommensbezogene Ausgaben für Beamte in Abzug gebracht werden, um eine Verringerung ihrer Renten zu vermeiden. Wie sieht der Rentenausgleich aus? Einfach ausgedrückt heißt das, dass im Scheidungsfall alle während der Eheschließung erworbenen Rentenansprüche (Ansprüche) zu gleichen Teilen auf die ehemaligen Ehepartner verteilt werden.

Für folgende Altersvorsorge gilt diese Regelung: Vor der Heirat hatte ein Mann Anspruch auf eine gesetzlich vorgeschriebene Altersrente von 200 E. Diese sind während der Heirat auf 500 EUR angewachsen. Darüber hinaus hat er in dieser Zeit private Vorsorge getroffen und erneut Forderungen in einer Größenordnung von 200 EUR eingeworben. Bereits vor der Heirat hatte die Ehefrau einen Anspruch von 150 EUR auf die gesetzlich vorgeschriebene Pension.

Diese stiegen während der Heirat auf 300 EUR. Während der Eheschließung sind hier Forderungen in der Größenordnung von 200 EUR aufgetreten. Aus der Pflichtrente (500 - 200 = 300: 2 = 150) sowie aus der Privatrente über die Rentenanpassung (100) muss der Ehemann seiner früheren Frau 150 aufbringen.

Er bekommt von seiner Ex-Frau 75 EUR aus der Pflichtrente (300 - 150 = 150 : 2 = 75) und weitere 100 EUR aus der Betriebsrente. So erwarb der Ehemann während der Eheschließung Rechte in Hoehe von 175 EUR, seine Ehefrau mehr als 250 EUR. Deshalb muss er die Differenzbeträge von 75 EUR aufbringen.

Wie sieht der Rentenausgleich aus? Inwiefern werden die Auszahlungen für den Pensionsausgleich angerechnet? Mit dem neuen Scheidungsgesetz zum 1.9. 2009 werden die Ansprüche aus allen Rentensystemen bereits zum Zeitpunkt der Ehescheidung aufgeteilt. "Jeder Anspruch wird innerhalb des entsprechenden Rentensystems prioritär aufgeteilt (interne Aufteilung) oder in Ausnahmefällen für den gleichwertigen Anspruchsberechtigten bei einem anderen Versicherungsunternehmen (externe Aufteilung) durchgesetzt.

In beiden FÃ?llen sind die Auszahlungen sowohl fÃ?r den EntschÃ?digungspflichtigen als auch fÃ?r den EntschÃ?digungsberechtigten steuerbefreit (§ 3 Nr. 55a und Nr. 55b EStG). Hinzu kommt der pflichtgemäße Pensionsausgleich: Der Ausgleichspflichtige erhält den vollen Betrag des Einkommens, ist aber dazu angehalten, einen Teil davon auf den Anspruchsberechtigten zu übertragen.

Die entschädigungspflichtigen Personen können die Leistungen im Zuge der Rentenanpassung als Sonderaufwand in dem Maße (gemäß 10 Abs. 1a Nr. 4 STG 2015) in Abzug bringen, in dem die den Entschädigungsleistungen zugrundeliegenden Erträge steuerpflichtig sind. Bei steuerfreien Einkünften kann ein besonderer Ausgabenabzug nicht berücksichtigt werden.

Auf die als "sonstige Einkünfte" empfangenen Entschädigungszahlungen ist der Entschädigungsberechtigte gemäß 22 Abs. 1a STG 2015 zu besteuern, soweit sie vom Entschädigungspflichtigen als besondere Aufwendungen abzugsfähig sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie für den Entschädigungspflichtigen steuerlich wirksam waren. Für die Berechnung der Erträge ist ein Pauschalbetrag für Werbungskosten von 102 EUR abzugsfähig.

Oft wird in einem Heiratsvertrag oder in einer Notarvereinbarung festgelegt, dass im Falle einer Ehescheidung die Rente auszuschließen ist und dass die Frau eine Entschädigungszahlung als Gegenleistung bekommt, z.B. einen Betrag, eine Abgangsentschädigung, eine Lebensversicherungspolice, etc. Oftmals werden solche Entschädigungszahlungen erst im Rahmen des Scheidungverfahrens zur Regelung von Rentenansprüchen beschlossen.

Privatzahlungen zum Ausschluß des Rentenausgleichs sind nach der bisherigen Gesetzeslage nicht als Sonderausgabe für den ausgleichspflichtigen Ehepartner abzugsfähig. Dafür muss der entschädigungsberechtigte Ehepartner die erhaltenen Leistungen nicht als "sonstige Erträge" besteuern. Seit 2015 sind auch Leistungen zur Verhinderung des Pensionsausgleichs - ähnlich dem verpflichtungsrechtlichen Pensionsausgleich - als Sonderaufwendungen vom Zahlungsempfänger abzugsfähig, während der Anspruchsberechtigte die Erträge als sonstiges Einkommen besteuern muss ( 10 Abs. 1a Nr. 3 und 22 Nr. 1a STG 2015).

Bei der Berechnung der Rentenanpassung werden die Bezüge des Leistungsempfängers herangezogen. Wenn Sie im Zuge der pflichtgemäßen Rentenanpassung erstmalig Entschädigungszahlungen verlangen, legen Sie Ihrer Anmeldung den Arbeitsvertrag oder die Rentenvereinbarung bei. Geben Sie hier den Betrag Ihrer Entschädigungszahlungen ein. Wenn Sie im Zuge der pflichtgemäßen Rentenanpassung erstmalig Entschädigungszahlungen verlangen, legen Sie Ihrer Anmeldung den Arbeitsvertrag oder die Rentenvereinbarung bei.

Anmerkung: Ab 2015 sind nicht nur "Zahlungen im Zuge einer Rentenanpassung" als Sonderaufwand abzugsfähig, sondern auch "Zahlungen zur Verhinderung einer Rentenanpassung" nach § 23 VersAusglG. Die entschädigungsberechtigte Person muss das Einkommen als sonstiges Einkommen aufbringen. Lediglich als Sonderaufwand sind die Vergütungen gleichmäßig absetzbar ( 10 Abs. 1a Nr. 3 und 4 StG 2015).

Lediglich als Sonderkosten sind die Vergütungen gleichmäßig absetzbar. Der Ausgleich wird vom Begünstigten als sonstiges Einkommen besteuert (Anhang SO).

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