Mitarbeitergespräch Kündigung

Personalgespräch Kündigung

Ich möchte mich heute nicht mit einer fristlosen Kündigung oder Kündigung aus betrieblichen Gründen befassen. Die Beurteilungsgespräche - darauf sollten Sie achten! Stichworte zum Thema: Mitarbeitergespräch, Kündigung. Letzter Schritt nur die Kündigung. Ist ein kritisches Gespräch mit einem Mitarbeiter geplant, sollte dies geschehen.

Mitarbeiterbeurteilungen NACH Kündigung und Mediation WandererInnen

Nein, so sollte ein Arbeitsverhältnis nicht enden, wenn sich ein Unternehmer um seinen eigenen guten Namen im Hinblick auf CSR sorgt. Der Verantwortungsbereich beginnt nicht mit dem Entlassungsgespräch, sondern erst mit dem Tag, an dem der Mitarbeiter das Arbeitsverhältnis verlässt, d.h. nach dem Ende der Frist. Er kann auch Anerkennung beim Abschluß seines Arbeitsverhältnisses erleben, aus ehrlichem Rückmeldungen für die weitere Entwicklung schöpfen und so in der Folge eventuelle Irrtümer ausschließen, die zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen könnten.

Natürlich ist dies ein sensibles Problem, aber auf jeden Fall muss es mit Sensibilität behandelt werden. Aber auch für das Untenehmen kann eine menschenwürdige, respektvolle Beendigung des Arbeitsverhältnisses von Nutzen sein. Obwohl im Zusammenhang mit einem aufrecht stehenden Arbeitsvertrag so mancher kritische Punkt am Arbeitplatz, an der Aufgabe und der Arbeitsatmosphäre wahrscheinlich implizit akzeptiert wird, gibt es keinen Grund mehr, mit der Beurteilung möglicher Irrtümer in der Zeit zwischen der Kündigung und dem tatsächlichen Austritt aus dem Betrieb vorsichtig zu sein.

Ein solcher Gedankenaustausch erfordert jedoch, wie bereits angesprochen, ein hohes Mass an Empathie seitens des Auftraggebers. Vor allem hätte die Kündigung von ihm ausgehen sollen. Aus welchem anderen Grunde sollte sich der Mitarbeiter mit seinem Vorgesetzten oder einem seiner Vertreter zusammensetzen? Wenn sich der Mitarbeiter jedoch nicht zu einem offenen und nützlichen Dialog verschließt, könnte auch er, wie bereits gesagt, davon mitwirken.

Zum einen könnte ein Gedankenaustausch (der natürlich nach bestimmten Diskussionsregeln erfolgt) auch der psychischen Hygiene des entlassenen Mitarbeiters dienen; zum anderen würde ein angemessener und SCR-erfahrener Dienstherr dem Mitarbeiter auch mit einem entsprechenden Verweis in seinem Leistungsnachweis danken (im Sinn von: Der Mitarbeiter hat sich immer darum gekümmert, die Prozesse im Betrieb im besten Wortsinn zu optimieren und im Zuge von Feedback-Gesprächen sinnfällige und nützliche und hilfreiche Verbesserungsvorschläge gemacht).

Abhängig von der brancheninternen Netzwerkbildung kann der Auftraggeber auch bei Unternehmen im Umland ein gutes Sprachrohr für den Mitarbeiter einsetzen, um die Zeit der Erwerbslosigkeit zu minimieren oder sogar einen reibungslosen Wechsel auf den nächstfolgenden Job zu erlauben. Und.... natürlich gibt es bei ehrlichem Rückmeldungen nicht nur für den Auftraggeber die Möglichkeit zur Besserung.

Der Mitarbeiter kann auch seine eigene Sichtweise mit der des Auftraggebers vergleichen. Der Kündigungsschreiben ist nicht notwendigerweise ein Anzeichen von Unbefriedigung, sondern kommt gerade in der jetzigen Zeit zu sparbedingten Aushängen. Offen gesagt, sollten die durch die Kündigung verursachten Beschwerden zunächst behandelt werden, um den wahren Anlass in einer für den Mitarbeiter annehmbaren Form zu klären.

Zugegebenermaßen braucht es keine unbedeutende Sensibilität, um den passenden Umgangston für einen mit Sicherheit beleidigten und beunruhigten Arbeitnehmer zu erlernen. Hierbei helfen auch die teilweise beruhigende Wirkungsweise externer Spezialisten, um die Meinungen und Vorschläge der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in eine für das Untenehmen optimal nutzbare Maßnahme umzusetzen.

Natürlich spielt die Hervorhebung der eventuellen Win-Win-Situation auch in der sicher verheerenden Zeit direkt nach der Beendigung eine wichtige Rolle. Bis zu einem bestimmten Grad kann dem Arbeitnehmer die UnterstÃ??tzung des Betriebs bei der Jobsuche zugesichert werden, wenn er im Gegenzug seine Erfahrungen und Ansichten Ã?ber eine mögliche Unternehmensentwicklung preisgibt.

Auch interessant

Mehr zum Thema