Mitarbeiter über 50

Beschäftigte über 50

Unternehmen, die Mitarbeiter über 50 Jahre einstellen, schätzen ihre Erfahrung und Motivation. Senioren: Besondere Merkmale und Vorteile der 50Plus-Erzeugung Unternehmen, die Mitarbeiter über 50 Jahre beschäftigen, wissen ihre Berufserfahrung und Leistungsbereitschaft zu schätz. Doch auch bei der Gewinnung, Auswahl und Sicherung älterer Mitarbeiter ist es wichtig, anders zu verfahren als bei Hochschulabsolventen oder Berufseinsteigern. Weil die Mitarbeiter von 50plus andere Ideen und Anforderungen an ihren Auftraggeber haben als die jüngere Generation. Für die Einbindung von Langzeitarbeitslosen über 50 Jahren in den Erwerbsleben gibt es seit 2005 das Föderale Programm Zukunft 50plus, und die Arbeitsmarkterfahrungen sind durchgängig positiv: "Meine Mitarbeiter tragen eine Menge Mitverantwortung.

Gerade diejenigen mit langjährigen Berufserfahrungen können das sehr gut", sagt Erich Czermin, geschäftsführender Gesellschafter der CCS Print & Direktmarketing in Kleinwallstadt, der drei erfahrene Mitarbeiter beschäftigt hat. "â??Es war uns besonders wertvoll, Mitarbeiter zu gewinnen, die Ã?ber Erfahrungen im Umgangs mit Menschen und damit Ã?ber eine ausgeprÃ?gte Sozialkompetenz verfÃ? Dies ist vor allem in der Altersgruppe 50plus üblich", sagt Martina Dietze vom Leipziger Krankenhaus St. Georg, die neun Ältere einstelle.

Die älteren Mitarbeiter, vor allem Fach- und Führungskräfte 50plus, werden immer häufiger als bedeutende Zielpersonen angesehen. Dies muss nicht unbedingt bei älteren Langzeitarbeitslosen der Fall sein, deren Erwerbstätigkeit durch Zuschüsse wie den Integrationszuschuss (bis zu 50 v. H. des Bruttolohnes werden erstattet) oder den Kombinationslohn 50plus (ein Teilausgleich des Lohnausfalls im Verhältnis zur Vorarbeit) finanziert wird.

Die Mitarbeiter ab 50 Jahren haben Erfahrungen, langjährige Kontakte, Diskretion und die Fähigkeit, Eigenverantwortung zu zeigen - Qualitäten, die jüngere Mitarbeiter oft nicht haben. Die älteren Mitarbeiter haben nun ihre Kinderplanung beendet. Dies wird durch eine Untersuchung aus der Schweiz bestätigt: Die interviewten Personalspezialisten schätzten vor allem die Lebenserfahrungen, die erworbene Branche, Fach- und Spezialwissen sowie eine ständige und zielgerichtete Fortbildung von über 50 Bewerben.

Dies sind jedoch nicht die alleinigen Argumente, die für die Einstellung von Älteren sprechen. Für die Einstellung von Älteren. Gleiches trifft auf den Umgang mit der Außenwelt, mit Kundinnen und Konsumenten und Geschäftspartnern zu: Ein Älterer glaubt, von einem Älteren besser aufgefasst zu werden als jemand, der 30 oder 40 Jahre unter ihm ist. Zur Philosophie der Vielfalt gehört auch, dass nicht alle Mitarbeiter (und Bewerber) über einen Grat hinweg abgeschlagen werden können.

Personalbeschaffungs- und Personalmarketingmaßnahmen, die sich in der Regel an Hochschulabsolventen und Nachwuchskräfte richten, kommen in der Regel nicht an die über 50 Kandidaten heran. Da bisher alle Personalmarketingmaßnahmen wie Hochschulmessen, Praktika etc. auf junge Menschengruppen abgestimmt sind, ist es notwendig, besondere Angebote für Mitarbeiter über die Marke hinaus zu erarbeiten und sich zu fragen, wo man diese Zielpublikum hat.

So gehen beispielsweise in den USA Personalvermittler an die Orte, an denen die Älteren ihre Rente beziehen, und nehmen dort Kontakt mit ihnen auf. Obwohl auch die älteren Mitarbeiter das Netz benutzen, sind sie in diesen weniger stark präsent als ihre jungen Mitmenschen. Daher ist es empfehlenswert, für die Gewinnung der auch als Silbersurfer bezeichneten Zielgruppen nicht Web 2.0-Anwendungen, sondern die "traditionellen" Online-Stellenbörsen zu verwenden.

"Es stellt sich die Fragestellung, bis zu welchem Grad qualifiziertes älteres Personal auf ein Callcenter vorbereitet ist", betont sie. "â??Und ob Firmen nicht proaktivere Wege gehen mÃ?ssen, anstatt nur auf formelle Anmeldungen zu wartenâ??, ergÃ?nzt sie und rÃ?t den Unternehmerinnen und Unternehmern, besser auf die BedÃ?rfnisse der Zielkundschaft von 40 Prozent zu reagieren.

Dies betrifft auch die Bindung von Mitarbeitern und vor allem den Schulungsaufwand. In der Vergangenheit investierten die Firmen vor allem in jüngere Mitarbeiter, die dann ihr ganzes Berufsleben lang im selben Betrieb blieben. "Ältere Mitarbeiter sind heute oft loyaler", sagt sie. Ältere Mitarbeiter werden durch das Untenehmen einzeln gefördert, z.B. durch Einzelcoaching, und es werden altersgerechte Mannschaften gebildet.

Auch für die Altersklasse 50plus sollte der Führungsstil adaptiert werden. Die von Towers Perrin veröffentlichte globale Workforce Study belegt, dass Ältere Mitarbeiter in der Regel einen transaktionsorientierten Führungsstil aufweisen und von ihnen erwartet werden, während junge Mitarbeiter einen transformativen Führungsstil vorziehen. Die Überarbeitung von Personalmarketing- und Personalbeschaffungsmaßnahmen, Personalentwicklung und Managementkonzepten für die Alterszielgruppe der Älteren mag auf den ersten Blick sehr kostspielig erscheinen, aber insgesamt sollte sich dieser Zeitaufwand auszahlen.

Im Gegensatz dazu ist die Anzahl der Beschäftigten (50plus) signifikant und kontinuierlich gestiegen.

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