Medizinischer Dienst Aok

Ärztlicher Dienst Aok

Die Zeitschrift für medizinische Dienstleistungen. Ärztlicher Dienst der Krankenkasse Ärztlicher Dienst der Krankenkasse Ärztlicher Dienst der Krankenkasse I. Klasse II.

Mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) tritt die Nachfolgeeinrichtung des oft noch im Volksmund genannten medizinischen Beratungsdienstes in der ZK an. Sie ist der gesellschaftsmedizinische Beratungs- und Begutachtungsservice der GKV und der Krankenpflegeversicherung und wurde durch das Gesundheitsreformgesetz vom 20. Dezember 1988 mit geändertem Aufgabenbereich aufgesetzt. In jedem Bundesland mit Ausnahmefall Nordrhein-Westfalen (hier gibt es zwei Arbeitsgruppen) und einer grenzüberschreitenden Arbeitsgruppe Berlin-Brandenburg haben die Kassen (mit Ausnahmefall Knappschaft-Bahn-See als Krankenkassenträger) einen gemeinsamen Arbeitskreis "MDK" eingerichtet.

Die MDK handelt nur im Namen der Kassen, die Kassen sind jedoch in rechtlich festgelegten Ausnahmefällen oder in Abhängigkeit von der Form, dem Schweregrad, der Zeit oder der Frequenz der Krankheit oder dem Verlauf der Krankheit dazu angehalten. Darüber hinaus hat das GKV-WSG (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz) den Kassen die Gelegenheit gegeben, andere Fachdienste zu allgemeinen übergeordneten Themen, d.h. auch in wettbewerbspolitischen Themen, einzuschalten.

Im Rahmen der Knappschaft-Bahn-See verfügt die Krankenkasse als Trägerin der Krankenkasse der Pensionskasse über einen eigenen sozialärztlichen Dienst. Mit Wirkung zum I. Juni 2008 hat der GKV-Spitzenverband die Förderung des Ärztlichen Services auf nationaler Ebene (Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bundes der Krankenhauskassen, MDS) durchgesetzt. Der Mediziner betreut den GKV-Spitzenverband in ärztlichen Angelegenheiten und übernimmt die Koordination der ärztlichen Leistungen.

Die Leitlinien des Bezirksverbandes GKV-Spitzenverband regeln unter anderem die Kooperation des Ärztlichen Services mit den KV.

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Die Fachgruppe "Vergütung und Abrechnung" (SEG 4) der MDK-Gemeinschaft hat am 31. Dezember 2018 zwei neue SEG 4 Kodierungsempfehlungen an das MDK herausgegeben.... Foto: Reiner Kasperbauer, Wolfgang Nafziger, Heike Polster und Alexandra Müller bei der Übergabe des Zertifikats durch EQ Zert. Die Fachgruppe "Vergütung und Abrechnung" (SEG 4) der MDK-Gemeinschaft hat am 31. Dezember 2018 zwei neue SEG 4 Kodierungsempfehlungen an das MDK herausgegeben....

Pflegebedarf

Der Ärztliche Dienst der Krankenkasse (MDK) beurteilt in der Regel den Bedarf an Langzeitpflege. Die MDK-Beurteiler bestimmen nicht die Schweregrade der Invalidität oder Krankheit, sondern wie unabhängig der Betreute noch ist, welche Kompetenzen er noch hat und wie viel persönliche Betreuung er im täglichen Leben benötigt. Es ist von Vorteil, wenn neben dem Patienten auch eine vertrauenswürdige Person dabei ist.

Sie erhalten das Sachverständigengutachten und Ihren Betreuungsgrad von der Pflegeversicherung selbst. Stimmt der Betreute zu, so wird die im Sachverständigengutachten empfohlene Rehabilitationsmaßnahme als Antrag auf Leistung betrachtet. Bei der Beurteilung des Pflegebedarfs werden alle für die Langzeitpflege relevanten Merkmale berücksichtigt: physisch, mental, psychologisch und gesellschaftlich. Für den Patienten und die Verwandten ist es von Bedeutung, dass sie die Beurteilung nicht als Untersuchung sehen.

Denn nur so kann der Experte feststellen, welche Hilfe der Patient wirklich benötigt. Der Vertraute des Patienten sollte bei dem Treffen dabei sein.

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